Die
Kunst des Loslassens
In
jeder Erfahrung, die unser Leben erfüllender und bedeutungsvoller
macht, müssen wir unsere bisherigen Überzeugungen und
Ängste loslassen: in Liebe, Vertrauen, Intimität, Kreativität,
Totalität, Mut, und viele andere.Dieses Loslassen wird auch
ein 'kleiner Tod' genannt - denn es braucht unsere Bereitschaft,
über unsere Ideen und Ängste hinauszugehen in etwas Unbekanntes,
in den Momenten, in denen wir uns sonst in unseren Konditionierungen,
Ängsten oder in Ignoranz verschlossen hätten.
In
diesem Transformationsprozess geht es um etwas ganz
Wesentliches:
sterben zu lernen bedeutet tatsächlich,
leben zu lernen : offen zu sein, anderen Menschen
und dem Leben zugewandt zu sein, und gleichzeitig zentriert, authentisch,
stark und in Furchtlosigkeit verwurzelt zu sein.
Wenn
wir anfangen ,aus unseren Erfahrungen und Einsichten heraus zu verstehen,
dass der Tod in Wirklichkeit eine ewige Veränderung ist, und
diese Veränderung auch ein Schlüssel zu einem Leben ohne
Angst ist, können wir die Erneuerung
und die Transformation des Todes erfahren.
Sonst werden wir weiter in unserer Angst vor dem Leben ,vor Tod
und Veränderung eingeschlossen bleiben.
Etwas
sterben zu lassen öffnet uns für die Möglichkeit,
das das Leben uns zu mehr Vertrauen führt, zum Göttlichen,
zum Einssein mit der ganzen Existenz. Uns an unsere Sterblichkeit
zu erinnern gibt uns den Schlüssel, wir wir mehr im Leben gegenwärtig
sein können.
Und mit
allen Erfahrungen des Lebens
präsent zu sein ist wesentlich für ein erfülltes
Leben.
Und
es geschehen so viele kleine und grosse Tode in unserem Leben, die
uns dazu einladen, zu entdecken, das Loslassen uns aufweckt , präsent
zu sein, in allen möglichen Situationen und Herausforderungen
eins zu werden mit der existenziellen Wirklichkeit.
Wenn wir den Tod erlauben, der nur eine Auadrucksform des Loslassens
ist, seinen natürlichen Platz im Leben einzunehmen, bietet
er uns viele Gelegenheiten, uns für die Schönheit des
Lebens zu öffnen: das Unerwartete, die Tiefe, die Verletzlichkeit,
die Stärke, das Mitgefühl, und letztendlich das Vertrauen,
das wächst, wenn wir lernen , dass wir eins sind mit dem Leben,
und das es letztendlich nichts gibt, wor dem wir Angst haben müssen.
Der Tod lädt uns ein, dieses Geschenk
des Loslassens zu lernen.
Dieses
Loslassen kann unsere ganze Lebenseinstellung werden, und wir werden
niemals der Verlierer sein, wenn wir im Loslassen leben, denn die
Einstellung des Loslassens bedeutet authentische Freiheit.
Loslassen
lernen bedeutet, die wirkliche Bedeutung von Befreiung zu kennen,
persönlich und universell.
Es bedeutet, mit den Ereignissen und Veränderungen
des Lebens zu fliessen, mit Kreativität und Inspiration.
Es öffnet uns für unser grösstes und vitalstes Potential
für ein authentisches Leben - nicht an den Dingen festzuhalten,
mit denen wir ständig beschäftigt sind, sondern die Geschenke
eines Lebens anzunehmen, das seine Erfüllung im Geben findet,
im Teilen, Vertrauen, Lieben, und Sein; zu lernen, das, was uns
wiede rgenommen wird, mit Dankbarkeit loszulassen, und zu vertrauen,
dass ein bewusstes Leben uns mehr gibt, als wir jemals erbitten
können.
Wenn
wir gelernt haben loszulassen, können wir weiterhin nach dem
streben, was wir gern hätten- aber ohne den Stress und ohne
die Gier, die nur noch mehr Leiden und Angst erzeugen. Der
Tod kann uns auch lehren, Abschied zu nehmen, nicht als ein Ende
von allem, sondern als ein Willkommen an das essentielle Leben,
das immer weitergeht. Indem wir durch die Angst vor dem Loslassen
gehen, finden wir den Schlüssel, mit dem wir den Segen eines
Lebens in Vertrauen empfangen können, in dem EINSSEIN,
das bereits unsere Natur ist, und das wir nur vergessen haben.
Gewöhnlich
leben wir in oberflächlichen Verhaltensweisen, die uns vom
Mysterium des Lebens abhalten, und auch davon,
jemals uns selbst und andere zu erkennen.
Während wir mit Ängsten und Bewertungen über viele
Aspekte unseres Wesens heranwachsen, lernen wir auch, viele Erfahrungen
und Energien zu unterdrücken oder abzulehnen, z.B. Freude,
Ekstase, Sexualität, Offenheit, Tränen, Lachen, Ärger,
Trauer, Kreativität, Selbstausdruck, Vertrauen, Alleinsein,
Hingabe, und viele mehr!
Tragischerweise sind wir viel zu beschäftigt,
uns mit diesen Qualitäten zu beschäftigen,
während das Leiden unseres unnatürlichen Lebens immer
mehr , und früher oder später unerträglich, wird.
.
Die
Gesellschaft erkennt die Qualität von Präsenz nicht an,
sondern nur 'Haben' und 'mehr bekommen'. Die meisten Menschen sind
besessen davon, das zu bekommen, was sie haben wollen, und gebrauchen
Macht, Wut, und andere Mittel, um dem hinterherzulaufen, vwovon
sie sich 'Glücklichsein' versprechen. Der Instinkt, etwas zu
bekommen, ist tief in uns allen verwurzelt, aber unser
persönliches Wachstum sollte dort nicht stehenbleiben.
Die
Entwicklung unserer Gesellschaft ist mehr oder weniger zum Stillstand
gekommen, wir zerstören den Planeten und sind aktiv oder passiv
daran beteiligt, das Leben auf dieser Welt zu zerstören, nur
zu dem Zweck, das zu bekommen, was wir glauben haben zu wollen.
Viele
der Erfahrungen und Einsichten aus dieser Transformationsarbeit
können im täglichen Leben angewandt werden, und geben
uns so den Schlüssel, wir wir unser Leben bedeutungsvoller,
liebevoller und mutiger leben können.
Jeder Teilnehmer
wird eine Interpretation der Essentiellen Astrologie seines Geburtshoroskopes erfahren . Diese
Arbeit ist als Unterstützung für mehr Klarheit und Verstehen
über die individuelle Entwicklung der Seele in diesem Leben
gedacht.