

Mit einem meditativen Bewusstsein kannst du den Tod akzeptieren. Dann ist der Tod nicht getrennt von Dir; du bist der Tod. Dann akzeptierst du den Tod als endgültige Entspannung; dann akzeptierst du den Tod als letzte Zuflucht.
Bewusstsein kann zwei Einstellungen bewirken. Die eine erzeugt Angst vor dem Leben, da durch das Leben nur der Tod kommt. Die andere liebt das Leben so sehr, dass man auch den Tod zu lieben beginnt, da er im innersten Kern des Lebens steckt.
Die erste Einstellung entsteht durch Denken, die zweite durch Meditation. Die erste Einstellung entsteht durch zu viele Gedanken, die zweite durch einen Geist ohne Gedanken, durch Nicht- Denken.
Bewusstsein kann sich auf Gedanken beschränken, Gedanken können jedoch zerschmelzen und wieder zu Bewusstsein werden.
In dem Maße, wie du erkannt hast, dass du auf der tiefsten Ebene dieser zeit- und raumlose Urgrund bist, wird sich darin zeigen, inwieweit du in der Lage bist, durch dein Wesen diese spontane Freiheit in Zeit und Raum zu manifestieren. Wenn deine Meditation kraftvoll und tief ist, wird die Weise, in der du dich auf das Leben beziehst, ständig eine Freiheit zeigen, die weit über die Ängste und Wünsche deines Egos hinausgeht.
Dein eigenes Wesen wird ein Tor für diese unsterbliche Tiefe sein, die Leben und Tod transzendiert.
