Happy Aging
                 Glücklich und gesund alt werden



Die Ziele  sind:
• die Faktoren kennen lernen, die uns von einem qualitativen Altern abhalten können: Ernährung, Bewegung, Rauchen, Trinken, Schlafmuster, Stress.
• die Faktoren kennen lernen, die es ermöglichen, unsere persönliche Happy Aging
Strategie zu entwickeln.

Ernährung

Die 3 wichtigsten Bestandteile der Nahrung sind Kohlehydrate, Eiweiße und Fette. Hinzu kommen noch Vitamine, Mineralien und Antioxydantien. Über die Kohlehydrate gab es in der Vergangenheit viele Missverständnisse. Durch die Industrialisierung haben die Kohlehydrate sich dramatisch verändert gegenüber der Zeit vor 100 Jahren. Die meisten Kohlehydrate, die wir jetzt zu uns nehmen, sind raffinierte Kohlehydrate, wie Zucker, Weißbrot, Backmehle. Alle kommerziellen abgepackten Backwaren enthalten raffinierte Kohlenhydrate. Was ist nun das Problem mit den raffinierten Kohlehydraten? Diese, z.B. die Getreidekörner sind zerstört und Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe sind den Produkten entzogen. Warum tun wir das ?

Es ist einfacher eine große Menge Getreide auf einmal zu malen und das Endprodukt industriell in Großbäckereien einzusetzen: Money-Making !!! Die erzeugten Endprodukte sind im Geschmack, Geruch, der Form, etc. gleich und der Produktionsprozess ist leichter und billiger zu kontrollieren. Diese raffinierten Kohlehydrate werden unnatürlich schnell vom Körper aufgenommen. Das bewirkt, dass der Blutzucker unnatürlich schnell ansteigt. Wenn man Weißbrot isst, dann steigt der Blutzuckerspiegel schneller an als beim Essen von Zucker. D.h. Produkte aus Weißmehl verhalten sich im Körper wie reiner Zucker. Raffinierte Kohlehydrate sind für alle Menschen unbekömmlich und Gesundheit zerstörend.

                                 

Raffinierte Kohlehydrate sind alle Arten von Zucker, auch brauner Zucker, alle aufbereiteten Getreidearten und daraus hergestellte Backwaren, Nudeln, alle Reis sorten, außer es wird speziell darauf hingewiesen wie bei Vollkorn und Basmatireis. Was ist nun das Problem dabei: Der Körper schüttet verstärkt Insulin aus.
Insulin kontrolliert im Körper den Blutzuckerspiegel. In der Entwicklung der Menschheit musste der Körper mit Insulin nur Zucker aus Pflanzen, Früchte und Nüsse kontrollieren. Dabei musste der Körper nur sehr geringe Mengen von Insulin ausschütten, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Für die heutigen benötigten Mengen von Insulin ist der Körper gar nicht eingerichtet.


Die 5 Faktoren für ein bewusstes erfüllendes Altern

Gesunde Süsse für Diabetiker

Johanniskraut-
Sonne für die Seele


Forschungen haben ergeben, dass Zuckerkonsum zu vorzeitigem Altern führt. Zuckermoleküle führen zu einer Verhärtung und damit zur Alterung des Körpergewebes. Insbesondere Nudeln, Brot, Kuchen, etc. führen zu solchen braunen Ablagerungen.
Das Problem: Wird sehr viel Insulin ausgeschüttet, dann reagiert der Körper mit Abspeicherung von Fett.

Wenn sich aber mehr Körperfett ansammelt, dann wird der Körper gegenüber der hohen Insulinausschüttung resistent. D.h. bei andauernden hohen Insulinausschüttung zur Kontrolle des hohen Blutzuckers braucht der Körper dann für selbst geringere Mengen von Blutzucker die doppelte Menge von Insulin, um ihn zu kontrollieren. Dadurch steigt der Insulinspiegel immer höher und damit steigt wieder das Körperfett. Es entsteht ein Teufelkreis, je mehr Körperfett desto höherer Insulinspiegel. Dieses Körperfett sammelt sich tendenziell am Bauch, nicht so sehr an den Hüften und Oberschenkeln..

Bevor sich dieser Prozess des Bauchspeckes verstärkt, geht ein jahrelanger zu hoher Insulinspiegel voraus. Im Lauf der Zeit erschöpft sich dann die InsulinProduktion der Bauchspeicheldrüse und das führt dann zur Diabetes (Typ 2 Erwachsenen-Diabetes), die sich mittlerweile zur Seuche entwickelt hat. Diese Art der Diabetes zeigt sich jetzt schon bei Kinder von 10 Jahren, da diese Kinder nicht wissen, was sie essen mit Weißbrot, McDonalds, Softdrinks, etc., die insbesondere den Insulinspiegel nach oben treiben und den Teufelskreis in Aktion setzen. Diabetes Typ 2 war vor 100 Jahren fast unbekannt. Mittlerweile wächst sich der Diabetes Typ 2 zur größten Todesursache aus, denn diese Diabetes führt auch zu Herzkrankheiten und die Fettleibigkeit ist oft Ursachen von Krebs und anderen chronischen Krankheiten.

Das Problem ist, dass es Jahre dauert, bis der Teufelkreis einsetzt. Meist findet man ein bisschen Körperfett auch nicht schlimm, obwohl es schon erste Anzeichen für die oben geschilderten Probleme sein können. Es ist deshalb notwendig die erforderlichen Bluttest zu machen, um den Stand der Gesundheit zu erkennen.

Unsere Körper sind individuell. Alle unsere Körper sind von einander verschieden. Deshalb kann es auch keine allgemeingültigen Regeln für die Ernährung geben. Ich gebe lediglich Regeln, mit denen wir herausfinden können, was für jeden von uns wichtig ist. Die Blutgruppe ist für die Ernährung nicht so wichtig im Gegensatz zum Stoffwechseltyp, über den im Folgenden Info gegeben wird.
Manche Menschen reagieren sehr sensibel auf Kohlehydrate, sie haben eine Kohlehydrate -Empfindlichkeit (schon bei einer kleinen Menge von Kohlehydraten wird sehr viel Insulin ausgeschüttet) im Gegensatz zu anderen Menschen, bei denen trotz einer größeren Menge von Kohlehydrate wenig Insulin ausgeschüttet wird.

Eine gewisse Anzahl von Menschen kann eine vorrangig vegetarische Ernährung vertragen, eine Ernährung, die viele natürliche Kohlehydratre beinhaltet. Andererseits gibt es viele Menschen, die eine rein vegetarische Ernährung körperlich nicht vertragen. Diese Menschen müssen die Kohlehydrate - Menge auf ein Minimum reduzieren, um abzunehmen. Nach einer gewissen Zeit der Abnahme können diese Menschen dann auch wieder eine etwas größere Menge Kohlehydrate zu sich nehmen. Denn durch den Fettabbau wird die Insulin-Ausschüttung wieder auf ein normales Maß zurückgeführt. Wenn wir unseren Körper ansehen und die Ernährung, die wir zu uns nehmen, dann können wir eine Kohlehydrate -Empfindlichkeit erkennen: essen wir vegetarisch, sind übergewichtig und nehmen auch nicht ab, dann trifft das zu. Wichtig ist auch, sich die Familiengeschichte anzusehen. Wenn Familienmitglieder viel Körperfett mit Herzproblem und/oder Diabetes haben, dann sind die Voraussetzungen für die Folgegenerationen gegeben.


Stress kann Ihre Gesundheit gleich mehrfach schädigen

Sagt Ihnen der Begriff "Metabolisches Syndrom" etwas? Hinter diesem Namen verstecken sich eine ganze Reihe von Risikofaktoren, die gebündelt auftreten. Das sind

* Übergewicht
* Bluthochdruck
* hohe Blutfettwerte und
* gestörter Zuckerhaushalt des Körpers, teilweise sogar Diabetes.

Die Folgen des Metabolischen Syndroms können bis hin zum Herzinfarkt reichen. Daher ist es wichtig, dass Sie von vorneherein dafür sorgen, dass Sie dem Metabolischen Syndrom entgehen. Am besten funktioniert das natürlich mit ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung – also viel Obst, viel Gemüse, wenig Fast Food.

Aber genau daran hapert es anscheinend bei vielen Menschen, die im Beruf stark unter Stress stehen. Anders ist das Ergebnis einer Umfrage nicht zu erklären, die Wissenschaftler vom University College in London durchgeführt haben. Sie befragten rund 10.000 Angestellte im Laufe von 14 Jahren vier Mal zu ihrer beruflichen Belastung. Das Ergebnis: diejenigen der Befragten, die besonders viel Stress auf ihrer Arbeitsstelle hatten, hatten ein doppelt so großes Risiko für das Metabolische Syndrom.

Warum das so ist? Oft bleibt mit dem Stress die gesunde Ernährung auf der Strecke – es muss alles schnell gehen und da ist ein Burger oder eine Bratwurst schneller gegessen als ein großer Salatteller. Und für Sport bleibt auch keine Zeit ... Gerade wenn Sie unter Stress stehen, sollten Sie sich aber bewusst die Zeit für entspannende Sportarten nehmen – sie bleiben nicht nur gesund, sondern können mit Zeitdruck viel besser umgehen.

 

 

                                                  wird fortgesetzt

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