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| 1. Globales Bewusstsein |
TAG DER ERDE / EARTH DAY
Es heißt, schon der Flügelschlag eines Schmetterlings kann ausreichen, um die Wetterentwicklung so zu beeinflussen, dass auf der anderen Seite der Welt ein Wirbelsturm entsteht.
Dieser so genannte «Schmetterlingseffekt» beschreibt, wie sich selbst scheinbar geringfügige Einflüsse sehr viel stärker auswirken können, als man es für möglich hält.
Nehmen wir beispielsweise einen Sandwichbeutel aus Plastik, der nach einem Picknick am Strand liegen bleibt. Dieser Beutel kann ins Meer geweht werden, viele Kilometer durchs Wasser treiben und dann im Hals einer gefährdeten Seeschildkröte enden. Wer einen Plastikbeutel am Strand liegen lässt, könnte damit den Bestand einer gefährdeten Tierart weiter dezimieren.
Statt den Plastikbeutel am Strand liegen zu lassen, hätte er natürlich auch mit nach Hause genommen und wieder verwendet werden können. Wäscht man ihn nach jeder Benutzung kurz ab, kann man ihn leicht 20 Mal verwenden. 20 Plastikbeutel weniger im Umlauf sind 20 Chancen weniger für den Erstickungstod einer bedrohten Seeschildkröte. Noch besser wäre es, überhaupt keine solchen Plastikbeutel zu kaufen, sondern eine wieder verwendbare und recyclingfähige Brotbox.
Unsere Entscheidungen darüber, welche Nahrung wir essen, welche Kleidung wir tragen und welches Auto wir fahren, können tief greifende Auswirkungen auf die Umwelt haben und auf die Tiere, die darin leben. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass diese Auswirkungen nicht nachteilig sind.
Zum diesjährigen Tag der Erde möchte ich Sie bitten, darüber nachzudenken, wie sich die vielen Entscheidungen, die Sie jeden Tag treffen, auf die Erde und ihre Bewohner auswirken, und was Sie tun können, um positiv Einfluss zu nehmen.
Helfen Sie mit Ihrem Mitgefühl und wenn möglich auch aktiv beim Schutz unserer Tierwelt, die unser Leben und unsere Erde so viel schöner macht und mit ihrem Leben erfüllt.
http://www.ifaw.org/ifaw_germany/index.php
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Versprechen für die Zukunft |
AUF DEM WEG IN EINE GEMEINSAME WELT
Versprechen für die Zukunft. Buch von Duane Elgin.
Ein Versprechen für die Zukunft? Kann man das in der heutigen Zeit noch abgeben? Duane Elgin analysiert in seinem äußerst klaren und erhellenden Buch die Situation der Menschheit und fragt nach dem Reifegrad unserer Zivilisation. Was kann der Einzelne zum Allgemeinwohl beitragen, wie weit ist er verantwortlich? Die alte Frage „Bin ich meines Bruders Hüter?“ wird von Elgin in einem neuen Zusammenhang, in einer neuen Welt gestellt. Soziale, politische, wirtschaftliche und nicht zuletzt spirituelle Aspekte werden beleuchtet und ergeben in der Zusammenschau ein Bild von einer möglichen Gesellschaftsform, die durchaus als Versprechen für die Zukunft gelten kann. „Selbstgewählte Einfachheit“, die aus einem Verantwortungsgefühl für unsere gemeinsame Welt, aus einer spirituellen Sicht auf die Dinge, resultiert, ist für Elgin der Weg in eine lebbare Zukunft.
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Mit großer Sachkenntnis und einer spürbaren Liebe zur Menschheit entwickelt Elgin in diesem Buch seine Vision für den Fortbestand unseres Planeten. Sowohl der Einzelne als auch die Gesellschaft werden aufgefordert, sich mit ihrer Weisheit an der Verwirklichung dieser Hoffnung zu beteiligen.
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Einmal gelesen, geht einem “Ein Versprechen für die Zukunft“_so leicht nicht mehr aus dem Kopf _ oder besser gesagt, aus dem Herzen. Das Bild, das Duane Elgin darin von unserer jetzigen Situation als Menschenfamilie auf der Erde malt, schockiert, rüttelt wach und inspiriert zugleich tief. Er diskutiert fünf „Adversity Trends“, gegenläufige Tendenzen wie Überbevölkerung, Artensterben und Ölknappheit, die, zusammen genommen, in den nächsten zwanzig Jahren, so seine Schätzung, die Menschheit vor die große Herausforderung stellen werden, zu reifen und zueinander zu finden oder aber den Verfall unserer Kultur, unserer Menschlichkeit und des eigentlichen Lebenssystems Erde zu riskieren. All dies stellt er in einen großen universellen Kontext, einen Mythos des 21. Jahrhunderts, der sowohl im Wesen der spirituellen Traditionen als auch in den neuesten
Entdeckungen der Wissenschaft über die lebendige Natur unseres Universums begründet ist. Die fast unüberwindlich scheinenden weltweiten Krisen, denen wir uns gegenübersehen, können es uns möglich machen, so Elgin, in unseren wirklichen Lebenssinn hineinzuwachsen: die volle Entfaltung als Homo sapiens sapiens, als “doppelt weises Wesen“. Was dies bedeutet, ist in spannender, berührender, die ganze Geschichte der Menschheit und des Universums umfassender Weise beschrieben. Und deshalb bewegt dieses Buch so tief: weil es uns zeigt, wie kostbar diese Reifung des menschlichen Bewusstseins ist, an welch seidenem Faden sie hängt und wie möglich es ist, tatsächlich Schritte in eine gerechtere, mit uns selbst und der Erde tief vereinte Zukunft zu gehen - wenn wir uns dazu entschließen.
http://www.awakeningearth.org
Unsere gesamte Zukunft könnte von unserer Antwort auf diese Frage abhängen: ob es uns gelingen wird, von einer spirituellen Perspektive aus auf die drängenden globalen Schwierigkeiten, denen unsere erwachende Spezies in dieser entscheidenden Krisenzeit unserer evolutionären Reise gegenübersteht, einzuwirken.
Siehe auch http://www.leben-sterben.de/duane_elgin_dt.htm
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FREIES TIBET.
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Die Aufmerksamkeit der ganzen freien Welt ruht auf dem Schicksal Tibets und der gewaltsamen Unterdrückung eines gesamten Volkes durch das Besetzerland China.

www.tibet-initiative.de
http://www.tibetoffice.ch
http://www.tibet-forum.com
http://www.thangka.de
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie für Tibet, seine Menschen, seine politische Situation, seine gefährdete Natur und seine bedrohte Kultur sensibilisieren könnten.
www.tibet-initiative.de
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Unterstützung für TIBET
50 Jahre sind seit der Flucht des Dalai Lama nach Indien vergangen und ein schwarzer Schleier des Schweigens liegt über Tibet. Ausländische Medien werden aufgehalten, bewaffnete Soldaten patrouillieren auf den Strassen, Bürger werden aus politischen Gründen inhaftiert. Menschenrechtsverletzungen unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit - In Tibet herrscht totale Pressezensur
Nur mit unserer sofortigen Unterstützung kann die Zensur durchbrochen werden und die internationalen Medien über Verschollenen und Menschenrechtsverletzungen informiert werden. Offene Kommunikationsmittel sind der beste Schutz vor zukünftigen Übergriffen.
Spenden Sie noch heute, damit der Informationsfluss nicht komplett versiegt.
https://secure.avaaz.org/de/tibet_stop_the_blackout
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Eine bescheidene Spende kann einen bedeutenden Unterschied machen:
* Für 70 Euro finanzieren wir eine Stunde Sendezeit vom Radio "Voice of Tibet", das unzensierte Nachrichten in die Region sendet.
* 20 Euro von 100 Personen finanzieren neue Technologien, die es Tibetern ermöglichen die Zensur sicher zu umgehen und die Welt auf ihre Notlage aufmerksam zu machen.
* 80 Euro von 100 Personen ermöglichen die Aufwertung eines Funksenders an der Grenze in Indien, damit seine Reichweite erhöht werden kann und tiefer nach Tibet senden kann.
Nur Informationsfreiheit und Dialog zwischen Tibetern und Chinesen bringen eine dauerhafte und friedliche Lösung der Tibet-Frage. Klicken Sie den Link, um einen Beitrag zu leisten:
Die Informationen, die aus der Region nach außen dringen, zeichnen ein düsteres Bild der Lage. Die chinesische Regierung hat Telefonnetze gekappt und die Verbindung mit der Aussenwelt abgeschnitten, damit tibetische Gruppen sich nicht organisieren können. Wir können ihnen jedoch mit neuen Technologien zur Überwindung der Kommunikationsblockade helfen - Damit ihr Notruf von der Welt gehört werden kann!
Radiostationen, Blogger und Technologien zur Überwindung der Zensur sind wie Nebelscheinwerfer aus dem Dunkel und unerlässlich fürs Überleben des tibetischen Volkes. Der Dalai Lama sagt folgendes über das Radio "Voice of Tibet" (das Sie heute mit Ihrer Spende unterstützen können):
Es ist das einzige Radio in tibetischer Sprache, mit einer tibetischen Redaktionsleitung, die es dem tibetischen Volk erlaubt über die Ereignisse aus tibetischer Sicht zu berichten...Es würde mich freuen, wenn wohlwollende Organisationen und Individuen mithelfen würden, damit "Voice of Tibet" weiterhin auf Sendung bleibt..."
Spenden Sie jetzt und helfen Sie mit, dass wichtige Sender wie dieser weiterhin am Leben bleiben - sie wurden niemals mehr gebraucht als jetzt! https://secure.avaaz.org/de/tibet_stop_the_blackout
Informationsfreiheit ist nötig, damit die tibetische Kultur überleben kann und zudem ein wichtiger Teil auf dem Weg zu einer Autonomie. Nur dadurch kann sogleich ein Kontakt zu chinesichen Reformkräften sichergestellt werden, die ebenfalls alternative Perspektiven und Informationsquellen suchen. Als weltweite Gemeinschaft können wir den Zugang zu wichtigen Informationen für Tibeter, Chinesen und für alle diejenigen, die hinter einer Mediensperre leben, gewährleisten.
Tibet: Menschenrechtsverletzungen unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit - In Tibet herrscht totale Pressezensur
http://www.morgenweb.de/nachrichten/dritte_seite/20090310_srv0000003914477.html
http://www.amnesty.de/2009/3/10/schluss-mit-den-menschenrechtsverletzungen-tibet#gefahrerneutereskalationintibetsteigt
Höflich unterdrückt: Die Präsenz des chinesischen Militärs schüchtert die einheimische Bevölkerung in Tibet ein - und lähmt das öffentliche Leben:
http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/hoeflich-unterdrueckt
China verlangt "Große Mauer der Stabilität" in Tibet:
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE5280GP20090309
Informationsfreiheit in China:
http://www.savetibet.de/tibet/menschenrechte/menschenrechte01
Folter in Tibet - systematisch und weitverbreitet
Tibetische politische Gefangene werden besonders am Anfang ihrer Haftzeit häufig von Sicherheitsbeamten gefoltert. Die chinesische Regierung versucht auf diese Weise, Druck auf regimekritische Personen auszuüben. Einige sterben aufgrund der Misshandlungen in ihren Zellen, andere verlassen die Gefängnisse körperlich und seelisch verkrüppelt.
http://www.savetibet.de/tibet/menschenrechte/menschenrechte010
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Der kollektive Wahnsinn |
INTERNATIONALER KAMPF GEGEN DIE ROBBENJAGD IFAW
http://www.stopptdierobbenjagd.de
Dieses Jahr hat die kanadische Regierung eine riesige Fangquote festgesetzt. Binnen weniger Wochen sollen 280.000 Sattelrobben
getötet werden...280.000! Große Fußballstadien fassen 70.000 Zuschauer. Nun stellen Sie sich vier davon vor, die alle bis auf den letzten Platz besetzt sind. So viele Robben sterben in den nächsten Wochen. Ihre Kadaver werden auf dem Eis wie Abfall aufgetürmt.
Wir müssen dieses Blutbad stoppen. IFAW-Beobachter haben auf vielen Stunden Videoband das ganze Ausmaß des Grauens
dokumentiert. Die Aufnahmen zeigen, wie Robben mit Knüppeln erschlagen, Robbenbabys mit Bootshaken aufgespießt,
über das Eis geschleift und immer wieder auch bei vollem Bewusstsein abgehäutet werden.
Im Weißen Meer konnten wir dieses Jahr mit Ihrer Hilfe 35.000 Robben ein ähnliches Schicksal ersparen.
Seit der Eröffnung des russischen IFAW-Büros im Jahr 1994 arbeiten wir unermüdlich gegen die Robbenjagd im Weißen Meer und haben dafür allein im vergangenen Jahr Protestaktionen in 25 Städten in allen Teilen des Landes organisiert.
Der öffentliche Potest verstärkte den Druck auf die Regierung, sich mit der Forderung nach einem Verbot der Jagd auf Sattelrobben zu beschäftigen.
Am 18. März verfügte die Regierung ein Jagdverbot auf Sattelrobben, die jünger als ein Jahr sind. Und mit Ihrer Unterstützung
werden wir den nächsten historischen Sieg in Kanada erreichen.
Kein Tier darf für die Herstellung von Pelzmützen oder Mänteln erschlagen, erschossen oder bei vollem Bewusstsein
abgehäutet werden. Ich weiß, dass Sie ebenso denken. Die aktuellen Rahmenbedingungen sind exzellent, und wir
brauchen jetzt die nötigen Mittel, um das Thema auf der Tagesordnung zu halten und weiter Druck zu machen:
* Unsere Kampagne in Europa hat viele Länder dazu bewegt, Einfuhrverbote für Robbenprodukte zu erlassen,
und das Europäische Parlament berät zurzeit über ein EU-weites Verbot.
* Und in Kanada hat ein mutiger Senator diesen Monat einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der die kommerzielle Robbenjagd endgültig beenden könnte!
Mit Ihrer Spende können Sie einen historischen Sieg für den Tierschutz ermöglichen.
Das Geschäft mit Robbenfellen ist Ende 2007 nahezu komplett eingebrochen und zeigt keine Anzeichen der Erholung.
Die Schließung der Märkte für Robbenprodukte zeigt Wirkung!
http://www.stopptdierobbenjagd.de |
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TIERVERSUCHE |
"Die Grösse einer Nation läst sich daran ermessen, wie sie Ihre Tiere behandelt"
- Gandhi
Sterben für die Wissenschaft
Als Zellkultur wird die Kultivierung tierischer oder pflanzlicher Zellen in einem Nährmedium außerhalb des Organismus zu wissenschaftlichen Zwecken bezeichnet. Dieses Nährmedium, das die Zellkulturen zum Wachstum benötigen, wird in der Regel aus fetalem Kälberserum hergestellt. Jährlich sterben für diese wissenschaftlichen Zellkulturen schätzungsweise 2 Millionen Kälber, wie aus einer Meldung von Ärzte gegen Tierversuche hervorgeht. Dr. Corinna Gericke, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verein Tierärzte gegen Tierversuche weiß: „Trächtigen Kühen wird unmittelbar nach dem Schlachten, die Gebärmutter mit dem Fetus entfernt. Dem noch lebenden Kalb wird eine dicke Nadel zwischen die Rippen durch Haut und Muskeln direkt in das schlagende Herz gestoßen. Das Blut wird abgesaugt, bis das Tier blutleer ist und stirbt.“
Inzwischen sollte es sich herumgesprochen haben, dass wissenschaftliche Versuche, durchaus auch ohne Tierversuche auskommen können und auch ohne, dass Tiere dafür sterben müssen, wie im Fall des Kälberserums. Tierversuchsfreie Alternativen gäbe es genug. Das Groteske an den Tierversuchen ist, dass sie sich nicht immer eins zu eins auf den Menschen übertragen lassen.
Das Beispiel des Blutfettsenkers Lipobay oder des Schlafmittels Contergan haben das auf tragische Weise bewiesen. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland schätzungsweise 55.000 Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Arzneien, die alle vorher in unzähligen Tierversuchen getestet wurden, in denen Tiere unvorstellbar gequält werden.
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Entwicklung des menschlichen Bewusstseins |
UNSERE GRUNDWERTE VERÄNDERN
Unabhängig davon, welche neuen und aufregenden Möglichkeiten wir in einem höheren Bewusstseinszustand erkennen mögen, wird die Zukunft, die wir als bewusste Menschen zusammen erschaffen wollen, nur Wirklichkeit werden, wenn sich, als Ergebnis dessen, was wir erkannt haben, unsere zentralen Werte spürbar verändern.
Unsere zentralen Werte sind Bilder oder Vorstellungen, die sich unserem Geist eingeprägt haben und die definieren, wie unser Leben aussehen sollte. Diese Bilder sind sowohl bewusst als auch unbewusst, und es ist eine enorme Emotionalität mit diesen Vorstellungen verbunden und mit der Bedeutung, die sie für uns auf ganz verschiedenen Ebenen haben. Die herausforderndste Dimension höherer oder vertikaler spiritueller Entwicklung besteht in der Entwicklung unserer Werte. Unter den richtigen Umständen ist es nicht besonders schwierig, in höhere Bewusstseinszustände einzutreten und darin das ekstatische und außergewöhnliche Potenzial zu erahnen, das uns auf der anderen Seite unserer engen und festgelegten Sichtweise der Dinge erwartet.
Aber nur, wenn diese tief konditionierten und unbewussten Werte ins Licht der Aufmerksamkeit gebracht und mit dem Auge der Kontemplation durchdrungen wurden, werden wir in der Lage sein, diese Potenziale zu verwirklichen. Wenn wir uns der Evolution des Bewusstseins leidenschaftlich verpflichtet fühlen, müssen wir unter allen Umständen sichergehen, dass unsere persönlichen bewussten und unbewussten Werte ein klarer Ausdruck unserer tiefsten Erkenntnisse werden. Ansonsten ist der beste Teil von jedem von uns — der spirituelle Impuls, unser eigenes Authentisches Selbst — unvermeidlich in seiner Fähigkeit behindert, in unserer Welt bedeutsame Veränderung hervorzubringen.
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2 | Spirituelle Sterbebegleitung, Bewusstsein und Meditation
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Seelisch- spirituelle Sterbebegleitung
Begegnung an der Schwelle
Wenn ein Mensch stirbt, den du tief geliebt hast, wird dir auch dein eigener Tod bewusst.
Der Augenblick des Todes ist eine große Offenbarung, und er gibt dir das Gefühl, hilflos zu sein, er erschüttert dich bis in die Grundfesten, denn du kannst nichts tun, um es zu ändern.
Der Tod eines geliebten Menschen kann dich entweder sehr deprimiert machen, oder dich nach der tiefen Wahrheit unseres Daseins fragen lassen. Was ist dies Leben, wenn der Tod es einfach nimmt, wenn wir so machtlos sind, wenn jeder Mensch früher oder später auf dem Totenbett liegt? Im Tod erscheint das Leben wie ein Traum, der ein paar Jahre gedauert hat. Wenn wir uns unsere Vergänglichkeit vergegenwärtigen, lässt dies in uns die Suche nach wahrer Religion entstehen, die Suche nach dem, was niemals stirbt. Ohne diese Erkenntnis bleibt unser Leben sinnlos, und wir leben mehr oder weniger in Angst vor dem Verlust dieses Lebens in dieser Form.
Wenn du bei einem Sterbenden sitzt, lass dich vom Tod umgeben, damit du einen Vorgeschmack davon bekommst. Fühle die völlige Hilflosigkeit. Frage dich: wer fühlt sich hilflos? Es ist die unechte Persönlichkeit, denn du kannst nichts tun. In dieser Erfahrung ist die Begleitung eines Sterbenden eine große Gelegenheit, etwas über Meditation zu lernen, über Hingabe an etwas Größeres als du selbst, ganz gleich ob du es Gott nennst, das universelle Bewusstsein, oder was auch immer. Der Tod ist ein Hinweis für dich, dein Leben nicht weiter oberflächlich zu verschwenden, denn dasselbe wird auch mit Dir geschehen.
In der Begleitung Sterbender erkennst du früher oder später, dass das wirkliche Leben niemals stirbt. Es ist nur der Körper, der stirbt; es ist das Ego, das künstliche Ich, das stirbt. Wenn du still sein kannst in den Momenten des Todes, kannst du dem geliebten Menschen helfen, das ewige Leben in sich zu erkennen, das unabhängig vom sterbenden Körper existiert. In diesen Momenten ist es leicht zu erkennen, wenn die Aufmerksamkeit klar ist, wenn du ehrlich warst und dem Sterbenden gesagt hast, dass der Tod kommt.
Dann hatte dieser Mensch Zeit, um sich innerlich auf den Tod vorzubereiten.
In den Momenten des Todes muss man respektvoll sein, denn er ist ein großes Mysterium. Der Tod dringt bis ins Zentrum der Existenz vor, es ist der heiligste Moment eines Lebens. Wenn du still bist, wirst du viele Dinge erkennen, denn Tod bedeutet nicht nur, dass der Atem aufhört. Die Aura des Menschen beginnt zu verschwinden, eine starke Energie zieht sich zusammen und kehrt zurück in den Urgrund des Seins. - Osho, Das Buch vom Leben und vom Sterben
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Seelisch- spirituelle Sterbebegleitung |
2. BEGEGNUNG AN DER SCHWELLE VON LEBEN UND TOD
" Wenn du den Tod in einen festlichen Moment verwandeln kannst, hast du dem Menschen, den du innig geliebt hast, sehr geholfen. Du hast ihm / ihr das größte Geschenk gemacht, das in diesem Leben möglich ist."- Osho

Der Tatsache deines Todes begegnen
Nimm dir einige Momente Zeit und begegne für einen tiefen Moment dem einzigen, was in deinem Leben gewiss ist: Der Tatsache, dass du früher oder später in deinem Tod alles verlieren wirst, was du glaubst zu sein, was du besitzt, was du erreicht hast, selbst die Menschen, die du liebst.
Dann denke über die folgende Frage nach: Wie möchtest du die letzte Phase deines Lebens erfahren, den Sterbeprozess? Wie möchtest du diese Welt verlassen:
- einsam, abgeschoben, mit dem Gefühl, für andere eine Last zu sein in deiner Bedürftigkeit; umgeben von Menschen, die voller Angst oder Hilflosigkeit leere Phrasen von sich geben, ohne selbst deine Hand zu halten, die nicht wirklich gegenwärtig bei dir sind: die ohne wirkliches Mitgefühl ihre Fassade aufrechterhalten und dich dazu ermutigen, die Tatsache deines Todes bis zum letzten Moment zu verleugnen; betäubt von starken Beruhigungsmitteln, die dir nicht erlauben, die Tiefe des Sterbens , und damit auch deine Liebe oder Dankbarkeit mitzuteilen? Möchtest du sterben, umgeben von Menschen, die durch ihre Unruhe, Unwissenheit und Angst deine eigene Angst vor dem Unbekannten noch verstärken und dir nicht helfen können, das Leben loszulassen und mit Liebe und Frieden zu sterben?
- oder umgeben von Menschen, die dir die bestmögliche Pflege geben, und die optimale Schmerzmedizin, die deine Schmerzen verringert oder ganz auflöst, dich aber nicht einschlafen lässt; die deine Hand halten, offen mit dir über deine Fragen über Sterben sprechen; die wirklich gegenwärtig sind, ohne Mitleid, aber mit tiefem Mitgefühl für deine Situation, aus deren Augen das Verstehen über deine seelischen Vorgänge spricht, die dich ermutigen, deine geliebten Menschen einzuladen, die ehrlich mit dir sind über dein unvermeidbaren Tod, die auch still bei dir sein können, wenn keine Kraft für Worte da ist, die dir durch Ihre Ruhe und ihr Wissen über die seelischen Vorgänge in der Auflösung des Sterbens zeigen, dass der Tod ein natürlicher Übergang ist, in dem wir zu unserem Ursprung zurückkehren; Menschen, die dir helfen, deine Verbindung zu etwas Größerem, Göttlichen, zu erkennen, und du in diesem Bewusstsein loslassen kannst.
Dieses ist eine sehr kurze allgemeine Beschreibung verschiedener Szenarien, wie Menschen nach einem langen, oft anstrengenden Leben voller Herausforderungen, mit Höhen und Tiefen, Erfahrungen von Erfolg und Versagen, Liebe und Alleinsein, Kampf und Frieden, sterben.
In der spirituellen Sterbebegleitung wird die Seele des Menschen gesehen und angesprochen, denn Sterben ist niemals einfach. Der Sterbende geht durch ein Chaos von intensiven extremen Emotionen und Ängsten, und wenn wir genügend innere Bewusstheit in uns haben und Menschen uns begleiten, die angstfrei, mit authentischem Mitgefühl und wirklichem Verstehen über die körperlich- geistig- seelischen Vorgänge im Sterben bei uns sind, können wir irgendwann während des Sterbens die Qualitäten von Akzeptieren, Hingabe und sogar Transzendenz erfahren, und im Sterben unsere eigene wahre Natur erkennen, das, was niemals stirbt.
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Meditation | Die Insel des Jetzt im Strom der Zeit >>>
Innere Stille | mp3- Download
LEIDEN UND HINGABE
" Leiden zerschlägt die Selbstgefälligkeit unserer normalen Fiktionen über die Wirklichkeit und zwingt uns, auf eine besondere Weise lebendig zu werden- sorgfältig zu schauen, tief zu fühlen, uns selbst und die Welt auf eine Weise zu berühren, die wir bis hierher vermieden haben. Man sagt, und tatsächlich denke ich auch so, dass Leiden die erste Gnade ist."
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WENN DER TRAUM ZU ENDE IST
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Ein junger Mann sagt: "Ich habe alles verloren, was ich erreicht habe. Eine ungeheure Traurigkeit steigt in mir auf, und ich kann kein Ende sehen — oder ist da vielleicht kein Ende.
Viele sollten neidisch auf dich sein. Zu wissen, dass alles versagt hat, ist der Anfang einer neuen Reise.
Zu wissen, "alles, was ich erreicht habe, ist verloren" ist der Anfang einer neuen Suche nach etwas,
das nicht verloren gehen kann.
Wenn man keinerlei Illusionen mehr über die Welt und alle ihre Erfolge hat, erst dann wird man spirituell.
Du bist dir dessen vielleicht noch nicht bewusst, aber da tut sich etwas in dir, eine neue Freude steigt hinter dem Vorhang der Traurigkeit auf, die Freude auf eine neue Suche, auf ein neues Abenteuer, auf ein neues Leben, eine neue Seinsweise.
“Ich kann mir das Ende nicht vorstellen - oder gibt es vielleicht kein Ende?”
Der Verstand hat einen Anfang und ein Ende, das Ego hat einen Anfang und ein Ende, aber du hast keinen Anfang und kein Ende. Das Mysterium der Existenz hat keinen Anfang und du hast kein Ende.
Es ist ein fortwährender Prozess. Mysterien über Mysterien erwarten dich, daher die Spannung und die Ekstase.
Fühle dich ekstatisch, dann hat das Leben kein Ende. Sobald du einen Gipfel erreicht hast, fordert dich plötzlich ein neuer Gipfel heraus, der höher, schwieriger und gefährlicher zu besteigen ist. Und wenn du diesen Gipfel erreicht hast, kommt der nächste – Gipfel über Gipfel. Es ist der ewige Himalaya des Lebens.
Stell dir nur einmal vor, du würdest einen Punkt erreichen, von wo es nicht mehr weitergeht. Du wärst total gelangweilt; dann wäre Langweile dein einziges Schicksal! Aber das Leben ist nicht langweilig, es ist ein Tanz. Das Leben ist nicht langweilig, es ist Überschwang, es ist Jubel.
Viele, viele Dinge werden geschehen und vieles, vieles mehr liegt immer noch vor dir. Das Mysterium wird nie enden, es kann nicht enden. Deshalb wird es Mysterium genannt, man kann es nicht einmal kennen. Es wird nie zu Wissen werden, daher der Ausdruck Mysterium; etwas daran bleibt ewig unbestimmbar. Und darin besteht die ganze Freude des Lebens. Die Herrlichkeit des Lebens ist, dass es dich für immer in Bewegung hält, dich suchen und forschen lässt. Das Leben ist eine Entdeckungsreise. Das Leben ist ein Abenteuer.
Ekstase ist deine eigentliche Natur, nicht ekstatisch zu sein, ist einfach unnötig. Ekstatisch zu sein, ist natürlich, spontan. Es bedarf keiner besonderen Anstrengung, um ekstatisch zu sein; es bedarf einer grossen Anstrengung um unglücklich zu sein.
Deshalb seht ihr so müde aus, denn Unglück ist wirklich harte Arbeit. Es ist sehr schwierig, Unglück aufrecht zu erhalten, denn du handelst gegen die Natur. Du bewegst dich stromaufwärts – das ist das Unglück.
Und was ist Glück? Mit dem Fluss mitzugehen – so sehr, dass du gar nicht mehr vom Fluss zu unterscheiden bist. Du bist der Fluss. Wie kann das schwierig sein? Um mit dem Fluss mitzugehen, braucht man nicht zu schwimmen, du treibst einfach im Fluss, und der Fluss trägt dich zum Ozean hin. Der Fluss fließt bereits zum Ozean.
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SPIRITUELLE STERBEBEGLEITUNG
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Im Sterben liegt eine Kraft, die uns dazu bringt, über Bedeutung, Zweck und Tiefe nachzudenken.
ATEMGEBET
Dies ist ein Weg, zusammen mit einem Sterbenden zu beten. Es wird Atemgebet genannt, und ich habe erlebt, wie es wirkungsvoll von religiösen Menschen als auch von Menschen angewandt wurde, die bisher keine religiösen Interessen gezeigt hatten. Und selbst nur die Handlung, dieses Atemgebet zusammen zu erschaffen, kann eine tiefe und liebevolle Intimität zwischen dir und dem geliebten Menschen erschaffen.
Beginnt damit, dass du den geliebten Menschen bittest, seinen /ihren Namen für Gott oder das Göttliche auszusprechen, oder für eine Energie, die für diesen Menschen etwas Höheres bedeutet. Dann wiederholt mit dem Einatmen zusammen diesen Namen, ihr atmet zusammen und sagt dabei still den Namen für das Göttliche mit jedem Einatmen.
- Dann geh weiter, indem du fragst: was ist es, dass du dir wünschen würdest, wenn du wüsstest, dass du direkt zu Gott sprichst? Die Antwort hat oft etwas mit solchen Qualitäten wie Frieden, Mut oder Klarheit zu tun.
Dieses Wort kann dan, laut oder leise, mit jedem Ausatmen wiederholt werden, während ihr weiterhin zusammen atmet.
Was dadurch erschaffen wird, ist ein völlig persönliches und daher ein machtvoll bedeutungsvolles Art von Gebet, das ganze Gebet füllt einen ganzen Atemzug, ein und aus: Gott, schenke mir Mut; sende mir Frieden; erfülle mich mit Vertrauen.
Das Atemgebet ist eine Übung, die ihr zusammen in dem ruhigen Frieden eines Nachmittags machen könnt, wenn alles still ist, und auch in der dringenden Krise einer schwierigen Nacht.
Es ist eine Praxis, mit der dein liebster Mensch Trost empfinden wird, wenn er/sie weiß, dass du es weiterhin mit ihr/ ihm praktizieren wirst, selbst wenn für sie/ ihn es zu schwierig wird, wenn der Sterbeprozess im aktiven Sterben zu weit fortgeschritten ist, um es laut oder überhaupt noch bewusst zu machen
Das Atemgebet ist ein Weg, einander auf dem Weg zum Ende des gemeinsamen Lebens zu begleiten.
Indem wir miteinander etwas so nahe teilen, in einer so tief menschlichen Zeit, beginnen wir damit, Einblicke in die Gnade zu finden, die uns immer umgibt. Einfach und machtvoll lehrt uns das Sterben, wo wir Gnade finden können- in Tiefe, in menschlicher Nähe, in unserer völligen Verletzlichkeit
Indem du jemanden, den du liebst, an die Tür des Todes begleitest, wirst du, genau wie dein liebster Mensch, und doch auf andere Weise, neues Gelände betreten, du wirst durch das Zerbrechen deines Herzens und deines Lebens gehen, so wie du es bis dahin gekannt hast. Ihr oder sein Tod wird eine Station auf einer schmerzhaften schwierigen Reise sein. Wenn du deinen liebsten Menschen bis zum Moment des Todes begleitet hast, wirst du noch immer deine eigene Trauer und deine eigene Heilung durchleben müssen. Erinnere dich an die Gnade- und wo du sie finden kannst- während der Zeit der Trauer.
Seelisch-spirituelle Sterbebegleitung
http://www.leben-sterben.de/dying_dt/center2_sterbebegleitung_dt.htm
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Fragen und Antworten über Leben, Sterben und spirituelles Wachstum
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DIE KOLLEKTIVE VERNEINUNG DES TODES
Im Hintergrund der Arbeit des Instituts wollen wir die kollektive Verneinung des Themas STERBEN herausfordern, die in unserer Gesellschaft herrscht. Wir haben alle ein großes Interesse daran, so zu tun, als ob wir nicht sterben müssen. Wir leben alle mit verschlossenen Augen und tun so, als ob der Tod nicht existiert, oder nur anderen geschieht. Denn wir wollen unser unbewusstes Leben nicht verändern, und der Tod macht uns bewusst, daß unser Leben letztendlich leer und bedeutungslos bleibt, dass am Ende uns alles wieder fortgenommen wird, was wir erkämpft und erreicht haben. Ein wirklich intelligenter Mensch wird nicht weiter unbewusst leben, denn er/sie wird nach der Bedeutung unseres Lebens fragen.
Unsere Gesellschaft basiert darauf, dass wir alle das Sterben verleugnen, denn wer wird weiter nach unwichtigen Dingen streben, wenn wir zugeben, dass wir alles wieder verlieren, wenn wir sterben? Und nur jemand, der mit dieser Bewusstheit lebt, kann frei sein- denn er/sie wird nicht länger von den Werten einer Gesellschaft kontrolliert, die nur Gehorsam will, keine rebellischen lndividuen. Ein Rebell wird sich gegen alles auflehnen, was seine Individualität eingrenzt, und sein Recht, verantwortlich und erwachsen zu sein. Dies ist der Boden, auf dem wirkliches, spirituelles Leben blühen kann, und auf dem wir uns dem Thema TOD mit einer neuen Vision annähern können.
Ein Mystiker unserer Zeit, Osho , sagt, dass der Moment des Todes eine Feier sein kann. Dies fordert alle alten religiösen Konditionierungen heraus, die beinhalten, dass der Tod etwas ist, was verneint und unterdrückt werden muss. Und alle etablierten Religionen halten uns in Angst, in Schuld und Gehorsam. Wir sind alle vom Christentum und ihrer Politik von Schuld und Angst beeinflusst, und wir tragen dies in unserem kollektiven Unbewussten mit uns. Der erste Schritt ist also, uns von diesen Dingen zu befreien- oder wir werden weiterhin unseren Tod, unser Altern, und den Tod unserer Lieben aus Angst verdrängen. Und wenn der Tod kommt, werden wir von Ärger, Verzweifelung, Bedeutungslosigkeit und Frustration überrollt - wenn wir erkennen, dass unser Leben leer geblieben ist, und dass wir unser Leben in sinnlosem Kampf und mit unwichtigen Dingen verschwendet haben. Die Menschen sterben so, wie sie gelebt haben. Der Sinn von Meditation, die auch die Bewusstheit des Todes einbezieht, liegt darin, uns das Potential erkennen zu lassen, dass wir alle in uns tragen: bewusste und liebevolle Menschen zu sein, in Einklang mit der Natur und in tiefer Achtung vor dem Leben. Der Tod erinnert uns daran, dass wir die Wahl haben, und die Verantwortung, unser Leben entweder in Angst, Leiden und Unbewusstheit zu leben, oder in Bewusstheit, Liebe und Dankbarkeit für unser Dasein.
Nichts kann uns in unserem inneren Wachstum mehr helfen als mit Sterbenden zu sein, denn es lässt uns unseren eigenen Tod anschauen, erinnert uns daran, tief lebendig zu sein, jetzt aufmerksam und warmherzig am Leben teilzunehmen; es lässt unser Herz öffnen, und es lässt uns die wirklich bedeutenden Dinge im Leben erkennen: Liebe und Bewusstheit. Diese spirituelle Arbeit mit Sterbenden ist relativ neu in unserer Gesellschaft, die erst jetzt langsam erkennt dass Sterbende Hilfe und Unterstützung brauchen, und dass wir alle mit Würde und Liebe sterben möchten. Jeder kann diese Arbeit tun, im Privatleben, als private Dienstleistung oder als Helfer im Hospiz.
Die große Nachfrage zeigt, dass mehr Menschen auch das Ende ihres Lebens als eine sehr wichtige Zeit erkennen, und sie brauchen Menschen, die ihnen helfen können, mit ihrer Liebe und ihrem Mitgefühl, die den Mut haben, sie zu begleiten, und ihnen helfen können, sich auf einen bewussten und angstfreien Übergang in den Tod vorzubereiten, so dass sie mit offenem Herzen und in Dankbarkeit für ihr Leben sterben können.
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JURISTISCHE HINWEISE ZUR FRAGE DER STERBEHILFE |
Ärzte, die todkranken, sterbewilligen Patienten eine Todesspritze verabreichen, machen sich in Holland seit kurzem nicht mehr strafbar. Nach einem kürzlich beschlossenen Gesetz über Sterbehilfe wird in Holland kein Unterschied mehr zwischen aktiver Sterbehilfe und Beihilfe zum Freitod gemacht. Somit sind die Niederlande das erste Land der Welt, in dem die aktive Sterbehilfe offiziell erlaubt ist. Auch in der Schweiz werden Menschen in den Tod begleitet. Gesetzlich geregelt ist dort allerdings nur die "Beihilfe zum Freitod".
Der Sterbehelfer in der Schweiz darf seinen Patienten keine todbringenden Medikamente verabreichen. Er darf sie ihnen lediglich zur Verfügung stellen. Grundsätzlich werden vier Arten von Sterbehilfen unterschieden, drei davon werden in der Schweiz praktiziert. Zum einen die passive Sterbehilfe. Das bedeutet, dass bei schwerkranken Patienten keine lebensverlängernden Maßnahmen mehr durchgeführt werden. Es werden genügend Medikamente verabreicht, um ein schmerzloses Sterben zu ermöglichen.
Nahezu fließend ist hier der Übergang zur indirekt aktiven Sterbehilfe, wobei dem Patienten vom Arzt ein schmerzlinderndes Mittel - zum Beispiel Morphium - in genügend hoher Dosis verabreicht wird. Dabei wird in Kauf genommen, dass der Patient früher stirbt. Eine andere Form des Freitods ist die Beihilfe zum Freitod: Der Patient füllt eine Freitoderklärung aus. Der Sterbebegleiter stellt dem Patienten ein ärztlich verordnetes, tödliches Medikament bereit, dass der Patient auf jeden Fall selbständig einnehmen muss.
Bisher noch tabu, aber nach der Entscheidung des Den Haager Parlaments nun auch in der Schweiz immer mehr gefordert, ist die aktive Sterbehilfe. Der Arzt kann auf ausdrücklichen Wunsch eines unheilbar Kranken eine tödlich wirkende Spritze verabreichen. Bedingung ist jedoch, dass der Arzt einen Kollegen zuzieht, der die gleiche Diagnose - nämlich keine Aussicht auf Verminderung des Leidens - stellt.
Nicht erlaubt ist Sterbehilfe jedoch bei psychisch kranken Menschen. Auch Patienten, die nicht ansprechbar sind und somit ihren Sterbewunsch nicht selber äußern können, darf nicht beim Freitod geholfen werden. Festgelegt ist außerdem, dass Freitodbegleiter nie aus selbstsüchtiger Motivation heraus handeln dürfen.
Die Entscheidung des Den Haager Parlaments hat die Sterbehilfe-Diskussion auch in anderen europäischen Ländern wieder neu aufleben lassen. Inwieweit deren Entscheidung beispielsweise auch die Schweizer Diskussion um die Sterbehilfe beeinflusst, bleibt abzuwarten. Die Ethikkommission der Schweizer Ärzte spricht sich momentan noch gegen eine Zulassung der aktiven Sterbehilfe aus. Einig sind sich aber alle: Patienten sollen künftig weniger leiden müssen - zum Beispiel durch eine stärkere Förderung von schmerzlindernder Medizin.
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Bewusstsein und Vergänglichkeit |
Bewusstheit der Vergänglichkeit als Hilfe in Partnerschaften
Wenn der Tod kommt, ist alles andere unwichtig!
Wenn du mit jemandem zusammen bist, vergiss nie, dass es das letzte Mal sein kann. Verschwende keine Zeit mit Trivialitäten. Gib dich nicht ab mit kleinlichen Problemen und fange keine Streitereien an, die unwichtig sind.
Wenn der Tod kommt, ist alles andere unwichtig.
Jemand sagt und tut etwas, dass dich wütend macht? Denke an den Tod.
Stell dir vor,dass dieser Mensch stirbt, oder dass du stirbst- was für eine Rolle spielt es dann noch, was er gesagt hat?
Und vielleicht hat er es nicht einmal so gemeint?
Du hast es nur so interpretiert. In 99 von hundert Fällen hat man missverstanden.
Und vergiss nicht: Wenn du mit jemandem zusammen bist,
ist der andere niemals derjenige, der er vorher war, weil sich alles ständig verändert.
So wenig wie man in denselben Fluss steigen kann, kann man auch nicht zweimal derselben Person begegnen. Du besuchst deine Eltern, deine Brüder, Schwestern und Freunde, doch sie haben sich alle bestimmt verändert. Nichts bleibt, wie es ist. Du hast dich verändert, wirst nicht mehr derselbe sein, und nie wirst du dieselben Leute antreffen.
Wenn man diese beiden Dinge nie vergisst, kann die Liebe fliessen.
Begegne dem anderen immer so, als würdest du ihn zum letzten Mal treffen.
Denn so ist es tatsächlich!
Dann kann sich dieser winzige Moment der Begegnung als grosse Erfüllung entpuppen.
http://www.leben-sterben.de/partnership_death_dt.htm
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CD „Transformation und Mitgefühl“ über Transformation von Schmerz und Leiden.
http://www.leben-sterben.de/cds/2001/cd_2001.htm
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Seelisch- spirituelle Sterbebegleitung
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Neues E-BOOK
SEELISCH- SPIRITUELLE STERBEBEGLEITUNG
Die meisten Menschen, die in industrialisierten Kulturen leben, haben einen spirituellen Kontext sowohl für unser Leben als auch für unser Sterben völlig verloren. Die transformierenden Möglichkeiten, die menschlichem Leiden innewohnen, brauchen einen neuen Kontext ihrer Bedeutung, einen Rahmen, der aus dem Chaos einen Sinn und eine Ordnung entstehen lässt.
Veetman bietet in seinem Buch einen zusammenhängenden und tiefgehenden Rahmen, um über die spirituellen Aspekte des Sterbens nachzudenken und die mögliche Transformation des Sterbens zu verstehen. Deshalb ist dieses Buch ein wichtiger Teil der modernen Literatur über Tod und Sterben.
Meine Arbeit mit Sterbenden war ein Privileg. Ich wurde allein durch die Teilnahme an dem Prozess transformiert, mir wurden „Gott“ und „das Mysterium“ bewusster. Mit Sterbenden zu arbeiten bedeutet in Martin Bubers Worten, „sein eigenes Selbst auf geheimnisvolle Weise im strömenden Leben des Universums miteinbezogen zu wissen.“
Das Leben selbst zeigt sich in seiner großen und pulsierenden Schönheit als das, was in Wirklichkeit unsere wahre Natur ist; es geht weit über alles hinaus, was wir uns vorstellen könnten. Die Transformation, die wir im Sterben beobachten, bringt jene tiefen Strömungen eines höheren Bewusstseins in einen schärferen Fokus, die uns immer getragen haben und uns immer tragen werden- und auf dem Weg der Rückkehr im Sterben werden diese tiefen Strömungen des Bewusstseins zunehmend in unserem eigenen Wesen aktiviert, sie krönen unser Leben.
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