Spirituelle Dimensionen von Leben und Sterben
Newsletter Herbst 2008

Willkommen zu unserem Herbst- Newsletter 2008!

Dieser Newsletter erscheint ca. alle 1-2 Monate.

Im ersten Teil findest Du Themen des globalen Bewusstseins.

Im zweiten Teil geht es um Themen der seelisch- spirituellen Sterbebegleitung , Schmerztherapie und die kollektive Auseinandersetzung mit Themen
eines bewussten Lebens und Sterbens.

Im dritten Teil gibt es Informationen über Gesundheit u. Ernährung

Wir wünschen Dir beim Lesen viel Freude!

  •  Themen dieser Ausgabe

    Themen dieser Ausgabe

      1 | Globales Bewusstsein
          - Kollektives leiden und spirituelles Erwachen
          - Transformation durch Mitgefühl
          - Film- Tip | Der letzte Zug

    2 | Spirituelle Sterbebegleitung, Meditation, Palliativmedizin

    - Begegnung an der Schwelle von Leben und Tod
    - Veetman´s neues eBook: Sterben- sich auflösen wie eine Schneeflocke in der klaren Luft.
    - Spirituelle Sterbebegleitung
    - Trauer, Sterben und Loslassen
    - Heile dein Leben | Reise durch Trauer
    - Neue CD | Erforschung des Selbst in der Sterbebegleitung
    - CDs zur Sterbebegleitung und Inneren Transformation
    - Video- Tip: FIERCE GRACE
    - Das Recht zu sterben
    - CD- Programm zur Sterbebegleitung

    - Bewusstsein und Transformation
    -
    Was ist die wichtigste Qualität für den spirituellen Weg?
    - Was ist das Ego?
    - Bewusstheit und Spiritualität: Wie du andere behandelst
    - Seminarübersicht Winter 2008/ Frühjahr 2009
    - Beginn einer neuen Ausbildung: Ostern 2009
    - Internationales Retreat am Fuss der Himalayas
         
      Meditation, Heilung
    und Bewusstsein
    - Meditation: die Wissenschaft des Inneren
    - Unser Video- Tip: Schmetterling und Taucherglocke
    - www.findyournose.com - ein besonderes Online- Magazin Website über Meditation
    - Der Sinn eines Retreats

    - Kinderhospiz Sternenbrücke
    - KUNTU SANGMO. Spirituelles Hospiz im Entstehen
    - ALS. Begegnung mit Vergänglichkeit
    - Filmtip: Das Recht zu Sterben
    - Unsere persönlicher Bericht über ein Gesundheits-und Fitnessgerät
    - Depressionen
    - Der Sinn der spirituellen Erfahrung

      Krebsbehandlung und Krebsvorbeugung
    - Zertifizierte Zentren
    - Lymphknotenkrebs . Eine neue Substanz wirkt deutlich besser und tötet Tumorzellen gezielt ab
    - BuchtippsThema Krebs

      Palliativmedizin
    - Leiden ersparen, Schmerztherapie einfordern
    - Tipps, um Ihr Recht durchzusetzen
    - Was ist Palliativmedizin?
    - Freiwillige Schmerzbewältigung

      3 | Bewusstsein, Ernährung und Gesundheit.
      - Krebs und Ernährung
      - Bewusstsein, Altern und gesund bleiben
      - Tibetisch-buddhistische Medizin
      - Herzinfarkt. C-reaktives Protein: So bekämpfen Sie den Herzkiller
      - „Hausputz“ mit Schüssler- Salzen weckt Lebensgeister
      - Altersdiabetes
      
    -
    Impressum
      

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Wir freuen uns über Vorschläge, Fragen und Anregungen zu allen Aspekten
von bewussten Leben und Sterben
.

Persönliche Fragen und Antworten über Leben, Sterben
und spirituelles Wachstum

Falls du eine persönliche Frage über innere Transformation oder die Begleitung Sterbender hast, die du an dieser Stelle beantwortet haben möchtest, kannst du sie uns per Email zusenden. ›››         

Kostenlose Hotline

Wir bieten eine kostenlose "Hotline" für seelisch-spirituelle Unterstützung in Zeiten von Trauer
und in der eigenen Begegnung mit Sterben und Krankheit an. Infos : 05509-942908
Auch wenn wir vielleicht nicht immer sofort verfügbar sein werden, bist du eingeladen,
einen telefonischen Gesprächstermin mit uns vereinbaren.


1 |  Globales Bewusstsein | FREIES TIBET.


Die Aufmerksamkeit der ganzen freien Welt ruht auf dem Schicksal Tibets und der gewaltsamen Unterdrückung eines gesamten Volkes durch das Besetzerland China.


www.tibet-initiative.de

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie für Tibet, seine Menschen,
seine politische Situation, seine gefährdete Natur und seine bedrohte Kultur sensibilisieren könnten.



 

 

 


Video über tibetische Meditation | Gesichter der Ewigkeit

Download oder Ansehen als wmv

Der kollektive Wahnsinn der Menschheit


KOLLEKTIVES LEIDEN UND
SPIRITUELLES ERWACHEN



In dieser Zeit globaler Anspannung, einschneidenden sozialen Veränderungen in der ganzen Welt, mit der Wirklichkeit von Kriegen, wachsender Armut, Gewalt und Völkermord in mehreren Erdteilen, wird das individuelle Erwachen immer dringlicher. Es ist nicht nur etwas Gutes, das man tun sollte. Erwachen ist essentiell, wenn wir die Muster von Hass und Beschuldigung erkennen wollen, die in uns vor sich gehen,
und die wiederum in die Welt reflektiert werden.


Wir können nicht darauf warten, dass jemand anderes anhält. Unsere eigenen Projektionen müssen aufhören. Wir alle haben die Kraft, den Kreislauf des Krieges anzuhalten, der nach innen und nach außen projiziert wird. Wir alle haben die Kraft, jegliche Überbleibsel der Schlacht zwischen Ego und Superego zu beenden, meiner Religion und deiner Religion, meiner Farbe und deiner Farbe, meinem Geschlecht und deinem Geschlecht.


DIE WELT IN DEIN HERZ AUFNEHMEN


In diesem Moment in der Zeit können wir endlich erkennen, wie sehr alles unbekannt ist:
politisch, ökonomisch, kulturell und global.
Wir können die Herausforderung annehmen, jenem Unbekannten zu begegnen und die undefinierbare Erfüllung zu entdecken, die für immer unerkennbar sein wird. Niemals in der Geschichte der Welt sind so viele Menschen bewusst gewesen über das, was auf der anderen Seite des Globus geschieht, während es geschieht. Niemals sind sich so viele Menschen bewusst gewesen, dass das Muster des Krieges nicht neu ist. Und niemals vorher waren so viele Menschen bereit, STOP! zu sagen.

Fast jeder, der dieses hört/liest, ist besonders privilegiert, nicht von unmittelbarem Hunger bedroht zu sein, von Fallen von Bomben, Folter oder Verbannung. “ Ja, ich bin wirklich gut dran, aber was ist mit dem, was ich nicht habe? Was ist mit dem, was ich haben könnte? ”
Mit direkter Erfahrung kann jede gewohnheitsmäßige Überzeugung in einem Sekundenbruchteil verschwinden. Und doch steigen die bekannten Gewohnheiten, Hoffnungen und Ablenkungen wieder und wieder auf. Sie haben vielleicht eine schreckliche Wucht, aber diese Wucht wird durch die Macht des Bewusstseins verlangsamt und schließlich angehalten.


Du bist eingeladen, die Welt GENAU JETZT in dein Herz aufzunehmen, nicht morgen, wenn du etwas mehr getan hast, sondern jetzt. Genau in diesem Moment musst du nicht mehr länger versuchen herauszufinden, wie du die Welt oder deine Muster verbesserst. Ich lade dich ein, die Bereitschaft zu finden, die Totalität in dein Herz aufzunehmen, zu schauen, ob dein Herz eine Grenze hat.

Wenn du “den anderen” als dich selbst erfährst, erfährst du tiefen Schmerz und Verletzung. Und du wählst, dich entweder davor zu verschließen oder dich sogar noch mehr zu öffnen. Wenn du erkennst, das es keinen “anderen“ gibt, wird der Schmerz der Welt, den du verneint hast, als der Schmerz deines eigenen Selbst erfahren. Du kannst diesen universellen Schmerz in dein Herz einladen.
Dann erweist sich in diesem Schmerz, dass er den Schatz, die Wirklichkeit der tiefsten Wahrheit in sich trägt. Wir denken, dass es in der Erkenntnis der Wahrheit um Leichtigkeit geht, Glückseligkeit, und Ekstase; aber wenn es so wäre, würde die Erkenntnis nicht alles beinhalten. Wahre Erkenntnis ist die zweifelsfreie Gewissheit, dass du und alles nicht wirklich getrennt werden können.

Der „kollektive Wahnsinn“ der Menschheit lässt das tiefe Leiden von immer mehr Menschen in dieser Welt immer größer werden. Das meiste von diesem Leiden wird direkt oder indirekt von uns Menschen selbst verursacht.
Ein mitfühlendes evolutionäres Bewusstsein kann sich diesem Leiden gegenüber nicht verschließen oder gleichgültig bleiben. Wir leben in einer relativen Sicherheit, sollten aber niemals vergessen, dass jeder Mensch auch ein Teil von uns ist, dass niemand eine Insel ist.

Was können wir tun, wenn wir erkennen, dass es ein machtvoller spiritueller Weg zu einem zutiefst sinnvollen menschlichen Leben ist, sich für das individuelle und kollektive Leiden zu öffnen?

Wir sind nicht hilflos; wir können praktische Arbeit tun, wenn es als Einsicht in unserem tiefsten Herzen aufsteigt. Wir können das Leid nicht lindern, indem wir es verleugnen oder ignorieren. Wir können das Leid aller Menschen und aller Wesen bewusst in unser Herz aufnehmen, und unser Herz wird durch ein offenes Aufnehmen dieses Leidens noch größer und mitfühlender. Dies ist eine tibetische Meditationsmethode, durch die viele Wesen ihre Erleuchtung fanden. Es ist ein vollständiger spiritueller Weg des Mitgefühls, es verändert unsere Einstellung zum Leben, zu unseren Mitmenschen, unsere Überzeugungen, denn authentisches praktiziertes Mitgefühl ist machtvoller als jede mentale Egostruktur, als jede Arroganz und jedes egozentrisches verhalten. In unserer Erfahrung unserer eigenen spirituellen Transformation, und in der Begleitung sterbender und trauernder Menschen, ist die Qualität von Mitgefühl entscheidend für die Entwicklung einer wirklichen Menschlichkeit, für die Qualität von Mut und innerer Stärke.

Und authentisches Mitgefühl und die Offenheit für das Leiden anderer Wesen bringt auch unser eigenes Leiden in eine andere Perspektive, es öffnet unser Bewusstsein für die Möglichkeit, Dankbarkeit zu empfinden für all das, was uns gegeben wird. Und es befreit uns aus der Falle, uns als Opfer der Umstände zu fühlen. Wir können unsere unbewussten Überzeugungen hinterfragen und auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, und darin selbst mit den schwierigsten Erfahrungen tiefen Frieden finden. Dieser Frieden ist eine bessere Ausgangsbasis für Bewusstsein als Kampf und mentales Leiden, und Frieden lässt uns in Liebe sein handeln.

Du kannst die Fülle des Friedens in diesem Moment erfahren, hier, genau jetzt, ungeachtet der Umstände.

Diese Wahrheit kann immer in hingebungsvollem Nichtwissen gefunden werden, wird aber oft verdeckt durch das Konzept von “ich” oder “mein”. Die Wahl ist also die, Dir selbst gegenüber wahrhaftig zu sein, oder dich wieder einmal davon abzuwenden.

Veetman hat diesen 2 CD- Set 2001 als Hilfe zur Entwicklung, zum Verstehen und Vertiefung dieser Qualität
des spirituellen Herzzentrums erschaffen. Transformation durch Mitgefühl.
CD Set Transformation und Mitgefühl

                  
Im Bezug darauf unser FILM- TIP |    DER LETZTE ZUG

Dieser Film erinnert uns daran, dass unvorstellbares menschliches Leiden auch heute überall auf dieser Welt geschieht. Was wäre, wenn du daran beteiligt wärest, oder die Menschen, die du liebst, die dir wichtig sind? Würdest du es dann auch ignorieren, rationalisieren? Dich der Herausforderung dieser Frage zu stellen kann einen „wahren Menschen“ entstehen lassen, einen bewussten Menschen voller Achtung vor dieser Schöpfung und allen Lebewesen.


"Was bedeutet es, einen Leidensweg leben zu müssen? Wie leben im Angesicht des Todes, wie die Würde bewahren unter den Bedingungen der Entwürdigung?

Diese ungewöhnliche Perspektive entwickelt der Film mit großer Intensität am Beispiel einer Gruppe von Menschen, die zu den letzten Juden gehören, die bis 1943 noch in Berlin gelebt haben. Wie radikal sich ihr Dasein gewandelt hat und wie extrem ihre Situation ist, zeigt der Film chronologisch vom ersten bis zum sechsten, letzten Tag.

Der Film zeigt den Albtraum eines Daseins unter traumatischen Bedingungen ungeheuer plastisch. Grauen und Leid werden förmlich physisch spürbar. Der Film rührt an ein Tabu, das unvorstellbare Grauen anschaulich zu machen, geht damit höchst verantwortungsvoll und eindrücklich um. Filme gegen das Vergessen sind und waren Artur Brauners größtes Anliegen. „Der letzte Zug“, dessen darstellerische und inszenatorische Leistungen beeindruckend sind, hat Kraft und Wucht wie ein Vermächtnis.

„Denken wir Heutigen an jene Güterzüge, sehen wir sie meist nur von außen vorüberrollen und hüten uns auszumalen, was in den Waggons ablief. Durch diesen Film wird man in die Handlung – das heißt in einen der Waggons – hineingerissen und gezwungen, sich mit Menschen zu identifizieren, die sechs Tage lang ihrem Tod entgegenreisen und jede Chance zu nutzen versuchen, um ihm zu entgehen.

Ein großartiger Film, der auch die abgebrühtesten Kinogänger beutelt und in seiner Tragik warnend in der Erinnerung des Beschauers haften bleibt: Nie mehr darf ein überdimensionales Unrecht hier oder anderswo geschehen.“

Dieser Film zeigt, wohin blinder Hass und eine menschenverachtende Ideologie führen, und ist damit zugleich eine Mahnung für ein Miteinander in gegenseitigem Respekt und Achtung vor dem Gegenüber.

Dieser Film erinnert uns auch daran, dass unvorstellbares menschliches Leiden auch heute überall auf dieser Welt geschieht. Was wäre, wenn du daran beteiligt wärest, oder die Menschen, die du liebst, die dir wichtig sind? Würdest du es dann auch ignorieren, rationalisieren? Dich der Herausforderung dieser Frage zu stellen kann einen „wahren Menschen“ entstehen lassen.

Webseite zum Film:
http://www.der-letzte-zug.com


Filmtrailer

DAS RECHT ZU STERBEN


Der Leidensweg einer Lehrerin hatte in den vergangenen Wochen die Öffentlichkeit schwer erschüttert

Paris - Die an einem entstellenden und unheilbaren Krebsgeschwür erkrankte Französin Chantal Sébire ist tot. Die Leiche der 52-Jährigen sei am späten Mittwochnachmittag in ihrer Wohnung im burgundischen Plombières-les-Dijon gefunden worden, berichtete der Radiosender France Info. Die Todesursache war zunächst unklar. Erst am Montag war ein Antrag der früheren Lehrerin auf aktive Sterbehilfe von einem Gericht in Dijon abgelehnt worden.

Der Leidensweg der Mutter dreier erwachsener Kinder hat in den vergangenen Wochen die französische Öffentlichkeit schwer erschüttert und die Regierung gespalten. Acht Jahre lang hatte Sébire gegen den äußerst schmerzhaften Tumor mitten im Gesicht gekämpft. Auch keine Chemotherapie konnte die bösartige Wucherung stoppen, die ihr Gesicht fast völlig entstellt hatte. Das seltene Esthesioneuroblastom in der Rinne der Geruchsnerven zerstörte ihr den Geschmacks- und Geruchssinn und führte schließlich zu ihrer Erblindung. Fernsehbilder zeigten sie zuletzt abgemagert, aber mutig und gefasst.

Sébire hatte beantragt, "in Würde sterben" zu dürfen und vom Gericht eine Genehmigung für ihren Arzt gefordert, ihr eine tödliche Medikamenten-Dosis zu verabreichen. Eine Flucht nach Belgien, in die Schweiz oder die Niederlande, wo aktive Sterbehilfe nicht bestraft wird, lehnte sie ab. "Ich will in meinem eigenen Bett sterben", sagte sie. Frankreichs Justiz urteilte am Montag, Ärzte seien verpflichtet, Leben zu retten. Das Recht stelle Sterbehilfe unter Strafe.

In der französischen Regierung stieß der Fall auf ein geteiltes Echo. Noch am Mittwochvormittag sprach sich Außenminister und Ärzte-ohne-Grenzen-Mitgründer Bernard Kouchner für eine gesetzliche Ausnahmeregelung aus. Sébire ihren Wunsch zu ermöglichen wäre "menschlich und notwendig", sagte der Mediziner. Dagegen lehnt der konservative Präsident Nicolas Sarkozy jede Rechtsreform für eine aktive Sterbehilfe ab. Auch Justizministerin Rachida Dati stellte sich hinter das Urteil. Premierminister François Fillon sprach von einem Fall, der "an die Grenze dessen" gehe, "was eine Gesellschaft sagen kann und was das Gesetz tun kann".

Fragen und Antworten über Leben, Sterben  und spirituelles Wachstum


WAS IST DIE WICHTIGSTE QUALITÄT FÜR DEN SPIRITUELLEN WEG?

Die wichtigste Qualität, die ein Suchender auf seinem Weg integrieren sollte, ist die Liebe zur Wahrheit, um ihrer selbst willen.
Dies bedeutet, eine völlig offene Haltung zu haben, offen für die Wahrheit, was auch immer wir dabei finden werden. Ebenfalls braucht der Forschende eine offene Haltung ohne Erwartung auf ein bestimmtes Ergebnis oder Ende. Dies bedeutet, dass es die Haltung einer rein wissenschaftlichen Forschung braucht. Ansonsten wird unser Erforschen durch unsere subjektiven Wünsche und Ziele voreingenommen sein. Der Sucher nach Wahrheit braucht ebenfalls eine Miteinbeziehung des Herzens, wo Leidenschaft, Freude und Spielerischsein ist, und intensive Beteiligung ohne Festhalten an etwas bestimmten. Es ist sehr hilfreich, Mut , Intelligenz und Klarheit zu haben.

Unsere Arbeit ist ein Weg, auf spirituelle Transformation hinzuarbeiten. Sie benutzt vor allem eine Sprache, die sich auf den westlichen Menschen bezieht und die westliche Psychologie mit einbezieht, während andere Richtungen hauptsächlich eine traditionelle Sprache anwenden, die vor langer Zeit aus dem Osten eingeführt wurde. Wir nutzen auch moderne psychologische Einsichten.

F: Ist es nicht genau das Ziel der modernen Psychologie, das Ego zu stärken?

Wir nutzen die moderne Psychologie, aber unser Ziel ist verschieden. Wir nutzen sie nur, um in der Lage zu sein, das Ego zu verstehen. Psychologie bietet nützliche Einsichten in das Ego- wie es sich entwickelt, und woraus es besteht. Wenn du einmal verstehst, was das Ego ist, dann besteht die Möglichkeit, dass es leichter, durchschaubarer wird, so dass du eine bessere Sicht der spirituellen Wirklichkeit findest.


F: Aber ist das Ego nicht mehr als eine Idee?

Was ist das Ego?
Das Ego ist in Wirklichkeit eine mentale Idee. Aber es beeinflusst unsere Wahrnehmung. Es gibt uns ein Gefühl einer bestimmten Identität. Es stellt sich uns in den Weg, weil wir glauben, dass es ist, wer oder was wir sind. Wir müssen lernen, das Ego zu durchschauen, lernen, woraus es besteht: Konzepten, Überzeugungen, Annahmen, dem Selbstbildnis, usw. Wir müssen lernen, all das zu durchschauen, so dass wir unsere Abwehr fallen lassen und mehr offen sein können. Eigentlich ist das Ego nichts mehr als eine Phase. Bewusstsein, Aufmerksamkeit, ist vom Ego strukturiert. Du kannst den nächsten Schritt auf der Grundlage einer gesunden Egostruktur nehmen. Eine starke Egostruktur ist eine Vorbedingung. Aber wenn du diesen Schritt nicht machst, wird das Ego ein Hindernis, das dich ernsthaft begrenzt.

Ego als der Glaube an ein getrenntes Selbst

Wir können das Ego als den Glauben an ein Selbst oder eine getrennte Einheit sehen.
Die Aktivität des Ego wird als die Aktivität einer Person gesehen, eines Wesens, das Wünsche und Hoffnungen hat. Man kann also erkennen, dass das Ego sich als eine Person sieht, getrennt vom Rest des Universums, die von einem Elternpaar geboren wurde, die ein Kind war, die innerhalb der Zeit aufwuchs, zu diesem Zustand als ein Erwachsener , der Hoffnungen, Wünsche und Ziele hat. Die Überzeugung, dass diese Individualität die Identität des Menschen ist, wird von vielen Lehren als die hauptsächliche Barriere zu der darunter liegenden Realität gesehen, die ein unpersönliches und universelles Wesen ist, oder auch die Leere.
Erleuchtung ist also die Erkenntnis, dass man nicht wirklich dieses getrennte Individuum ist, sondern als formloses Bewusstsein ein Aspekt des Ganzen ist, des Universellen oder Göttlichen. Dieses Bewusstsein ohne Namen und Form ist sich seiner selbst bewusst als etwas Unsterbliches, als das Eine.

BEWUSSTSEIN UND SPIRITUALITÄT

WIE DU ANDERE BEHANDELST

Spirituelle Menschen wollen oft bedingungslose Unterstützung und Verstehen von ihren Freunden, Familien, und Partnern, scheinen aber allzu oft blind gegenüber ihren eigenen Fehlern zu sein, wenn es um die Bereitschaft geht, anderen bedingungslose Unterstützung und Verstehen entgegenzubringen. Es gibt sehr viele spirituelle Menschen, die darüber verzweifeln, wie unspirituell andere sind, und eine arrogante und überlegene Haltung annehmen, während sie völlig die Tatsache übersehen, dass sie selbst auch nicht nur annähernd so spirituell erleuchtet sind, wie sie es gern über sich selbst denken würden.

Erleuchtung kann daran gemessen werden, wie mitfühlend und weise du mit anderen umgehst und sie behandelst- mit allen anderen, nicht nur denen, die dich so unterstützen, wie du es gern hättest. Wie du mit denjenigen umgehst, die dich nicht unterstützen, zeigt, wie erleuchtet du wirklich bist.

Solange du annimmst, dass irgend jemand dich zurückhält, hast du nicht die volle Verantwortung für deine Befreiung übernommen. Befreiung bedeutet, dass du frei davon bist, von anderen und dem Leben etwas zu erwarten, um dich glücklich zu machen. Wenn du dich selbst als nichts anderes als Freiheit erkennst, hörst du damit auf, Bedingungen und Forderungen zu stellen, die erfüllt werden müssen, damit du glücklich bist.

Es geschieht in der absoluten Aufgabe aller Bedingungen und Forderungen, dass die Befreiung als das erkannt wird, wer und was du bist. Dann hat die Liebe und Weisheit, die aus dir heraus fließt, eine befreiende Wirkung auf andere. Die größte Herausforderung für die meisten spirituellen Sucher ist es, ihre Selbst- Bedeutung aufzugeben, und die Leere ihrer persönlichen Geschichte zu sehen. Es ist deine persönliche Geschichte, aus der du aufwachen musst, um frei zu sein.

Damit aufzuhören, entweder unwissend oder erleuchtet zu sein, ist das Zeichen der Freiheit und erlaubt dir, andere als dein Selbst zu behandeln. Dies kann als die Geburt wahrer Liebe gesehen werden.

2 |  Seelisch- spirituelle Sterbebegleitung


Neues E-BOOK

SEELISCH- SPIRITUELLE STERBEBEGLEITUNG

Meine Arbeit mit Sterbenden war ein Privileg. Ich wurde allein durch die Teilnahme an dem Prozess transformiert, mir wurden „Gott“ und „das Mysterium“ bewusster. Mit Sterbenden zu arbeiten bedeutet in Martin Bubers Worten, „sein eigenes Selbst auf geheimnisvolle Weise im strömenden Leben des Universums miteinbezogen zu wissen.“

Das Leben selbst zeigt sich in seiner großen und pulsierenden Schönheit als das, was in Wirklichkeit unsere wahre Natur ist; es geht weit über alles hinaus, was wir uns vorstellen könnten. Die Transformation, die wir im Sterben beobachten, bringt jene tiefen Strömungen eines höheren Bewusstseins in einen schärferen Fokus, die uns immer getragen haben und uns immer tragen werden- und auf dem Weg der Rückkehr im Sterben werden diese tiefen Strömungen des Bewusstseins zunehmend in unserem eigenen Wesen aktiviert, sie krönen unser Leben.



Veetman´s eBook
erscheint Ende Januar 2009.
www.ebooks-sterbebegleitung.info


Was ist Spiritualität in der Sterbebegleitung?

Die spirituelle Dimension von Trauer

 
Über Tod, Sterben und Loslassen

Ich möchte über den Tod schreiben. Das, was uns in völliger Nacktheitzurücklässt, verletzlich und offen wie ein neugeborenes Kind in seinem ersten Schrei in diese Welt hinaus.

Wohin wird mich diese Reise bringen? Die Haut in Aufmerksamkeit aufgerichtet. Das Herz zittert. Der Atem stockt, während ich das Hindurchtreten durch das Tor erlaube, so still, und doch lässt es mich für immer verändert zurück. Es drängt mich zum tiefsten Grund des Ozeans. Der Platz, an dem Geräusche verschwunden sind, und nur Unendlichkeit bleibt.

Es zwingt mich, still zu werden -  zu versuchen, all seine Facetten hineinzulassen wie ein Diamant, der im Licht schimmert, und mich mit seiner Macht blendet. Es zerrt an mir bis zu dem Punkt des Zerbrechens, so wie das Geräusch von zerbrechendem Eis auf einem Wintersee.

Es dehnt mich über das Winzigkeit  meines Selbst aus, und lässt mich mit Leere gefüllt zurück.

Nur dieser Moment... so ganz besonders wertvoll... wenn ich nur mein Leben von diesem Platz aus leben könnte.

- von Priya Hansen-









Trauer weist uns darauf hin, dass die Quelle
von Freude und Liebe
nicht an der Oberfläche zu finden ist,
sondern in der Tiefe unserer bewussten Menschlichkeit
und unserer Bereitschaft,
wirkliche Liebe zu geben und anzunehmen.

 

 

 

>>> Heile dein Leben nach dem Verlust
eines geliebten Menschen





Neue  CD |     Die Erforschung des Selbst in der Sterbebegleitung


Die Erforschung des Selbst
in der Sterbebegleitung


Unser Ich- Gefühl, das Gefühl der Identität, unterliegt tiefen und unnachgiebigen Veränderungen im Verlauf einer tödlichen Krankheit und im Sterbeprozess, als auch in einer Bewusstseins- Transformation des "spirituellen Erwachens" während unserer Lebenszeit.

Interessen an den Ablenkungen der Oberfläche verschwinden, und der Fokus richtet sich auf das Zentrum des Seins an sich.

Das " wirksame Hilfsmittel", das wir als Teil eines bewussten Lebens und in der Begleitung Sterbender praktizieren, ist die andauernde Haltung des ehrlichen Erforschens. Es ist die ständige innere Frage "Wer oder was bin ich wirklich?", die nicht in Gedanken beantwortet wird, sondern durch unser ganzes Wesen. Dieser Vorgang beinhaltet sowohl aufmerksame wache Erforschung als auch das Beenden aller bisherigen gedanklichen Vorstellungen und Überzeugungen. Die Idee des "Ich", dieses Gefühl von persönlicher Identität und persönlichem Weiterbestehen, wird das Objekt der Erkundung und Nachforschung.   mehr>>>
Freie mp3 Audio- Downloads          hier

Veetman spricht über Bewusstsein, Transformation,  Meditation, Tod und Sterben




    Recycling |    gesehen in Göttingen

Meditation- Wissenschaft des Inneren

MEDITATION UND BEWUSSTSEIN

"Meditation ist keine Flucht aus der Welt, sie isoliert nicht, sie kapselt nicht ab, sie ist vielmehr das umfassende Verstehen der Welt und ihrer Beschaffenheit. ..."

"Meditation kann man nicht von jemandem anderen lernen. Man muss damit anfangen, ohne etwas davon zu wissen und von Offenheit zu Offenheit fortschreiten. Der Boden, auf welchem der meditative Geist sprießen kann, ist der Boden des alltägli­chen Lebens, die Bemühungen, der Schmerz und die vergänglichen Vergnügungen. Er muss dort anfangen und Ordnung schaffen und dann von dort unendlich weiter flie0en. Aber wenn man nur darum besorgt ist, Ordnung zu schaffen, dann führt diese Ordnung selber zur Begrenzung, und der Geist wird der Gefangene der Ordnung. Man muss irgendwie vom anderen Ende her kommen, vom anderen Ufer, und sich nicht immer mit diesem Ufer befassen und wie man den Fluss überqueren könne. Man muss sich ins Wasser stürzen ohne zu wissen, wie man schwimmt. Und das Schöne an der Meditation ist, dass man nie weiss, wo man ist, wohin man geht und was das Ende ist."

Wenn Sie sagen: "Ich will heute damit beginnen, meine Gedanken zu kontrollieren, still in meditativer Haltung zu sitzen, regelmässig zu atmen" – dann sind Sie in den Tricks gefangen, mit denen man sich selbst betrügt. Meditation bedeutet nicht, von einer großartigen Idee oder einem Bild absorbiert zu werden; das beruhigt nur für den Augen­blick, wie bei einem Kind, das durch ein Spielzeug gefesselt wird, und während dieser Zeit ruhig ist. Aber sobald das Spielzeug aufhört interessant zu sein, beginnt wieder die Unruhe und die Ausgelassenheit. Meditation ist nicht das Verfolgen eines unsichtbaren Pfades, der zu irgend einem eingebildeten Zustand der Seligkeit führt. Der Meditations- Geist schaut – beobachtend, lauschend, ohne das Wort, ohne Stellungnahme, ohne Meinung –, er ist achtsam auf die Bewegung des Lebens in all seinen Beziehungen während des ganzen Tages gerichtet.          Jiddu Krishnamurti

Unsere Buchempfehlungen :

Osho, Das Buch Vom Leben und vom Sterben 

Osho, Tod - der Höhepunkt des Lebens. Ausgewählte Texte zum Thema Leben,
Tod und Sterben
 

 

Seelisch-spirituelle Sterbebegleitung.  Neuer Ausbildungsbeginn April 2009



Neuer Beginn der Ausbildung

Seelisch-spirituelle Sterbebegleitung  Teil I

10.- 15. April 2009 (Ostern)

Ausbildung Teil 2
Seelisch-spirituelle Sterbebegleitung
Teil II

16.- 21. Juni 2009


Fragen an Veetman
über seine Arbeit  in der spirituellen Sterbebegleitung


Was ist spirituelle Sterbebegleitung?
Download mp3 Audio |   10,8 MB
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Ein besonderes Angebot

Alle CDs zur Sterbebegleitung als Set
zum Preis von 139.-  
  ( Einzelpreis 170.-) 
      

Der Set umfasst folgende CDs
:

2018     | Transformation im Leben und Sterben, 3 CDs      
2003 b | Die 8 Stadien der Auflösung im Sterben
2001     | Bewusstes Mitgefühl , 2 CDs
2016     | Erforschung des Selbst im Sterbeprozess
2019     | Akzeptieren und Loslassen
2020     | In Liebe sterben
2021     | Die Kunst der Lebensrückschau    
2025     | Desidentifikation vom Körper

   

Unser umfangreiches CD-Programm |   Heilung im Leben und Sterben
und   Seelisch- spirituelle Sterbebegleitung

Seminartermine Herbst/ Winter 2008 / 2009


Seminarübersicht 2009
   

12. – 17. Dezember 2008
Tod: Mysterium, Realität, Illusion      Infos
Tschechien
Spirala Center Nesmen,
bei Budweiser

   
1.- 6. März 2009
Spirituelle Transformation          Infos
Die Schönheit des Lebens besteht darin , daß sie ein ständiges Öffnen
für die ganze Weite der Erfahrung und für den Reichtum sein kann,
die dem Menschen möglich ist -  für die dynamische Entfaltung
des menschlichen Potentials.


Das ist die innere Arbeit der spirituellen Transformation.


Seminarcenter Schloss Wasmuthhausen
Nähe Coburg
   
17.- 22. März 2009
TOD: Mysterium, Realität, Illusion
Die direkte Begegnung mit dem Tod lehrt uns,
bewusst  mit ständiger Veränderung zu leben,
und täglich das Unwesentliche sterben zu lassen.

Darin berühren wir direkt die Wahrheit unserer absolutenFreiheit
von Angst, vom "Ich".
     Infos

Seminarcenter Schloss Wasmuthhausen
Nähe Coburg
  Abschied nehmen
   
Neue Ausbildung
10.- 15. April
Ostern
2009
Ausbildung in seelisch-spiritueller Sterbebegleitung, Teil 1    Infos
Seminarcenter Schloss Wasmuthhausen
Nähe Coburg
   
9. - 17.Mai 2009
Ausbildung in seelisch-spiritueller Sterbebegleitung 
Brasilien,    Alto Paraiso
   
16.- 21. Juni 2009
Ausbildung in seelisch-spiritueller Sterbebegleitung, Teil 2     Infos
Seminarcenter Schloss Wasmuthhausen
Nähe Coburg

                          

BEWUSSTSEIN UND GESELLSCHAFT

KUNTU SANGMO

Ein spirituelles Hospiz entsteht im Taunus.

Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, sollen auch in dieser sehr schwierigen und wichtigen Lebensphase Hilfe und Unterstützung finden für ihre individuellen Probleme und in einer für sie vertrauten Umgebung und geborgenen Atmosphäre würde- und liebevoll durch den Sterbeprozess begleitet werden.

 

KINDERHOSPIZ Sternenbrücke

Die Welt steht still bei der Nachricht: "Wir können für Ihr Kind nichts mehr tun..."
In Deutschland sterben jedes Jahr circa 4600 Kinder. Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke betreut die ganze Familie für 4 Wochen im Jahr auf ihrem langen Krankheitsweg, um immer wieder eine Entlastungs- und Erholungsphase der betroffenen Familien zu ermöglichen, und begleitet die Familie auf dem letzten Lebensweg ihres Kindes im Sterbeprozess.
http://www.sternenbruecke.de

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)


Begegnung mit Vergänglichkeit

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine ernstzunehmende, chronisch fortschreitende Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Dabei ist jedoch nur derjenige Teil des Nervensystems betroffen, der für die willkürliche Steuerung der Skelettmuskulatur verantwortlich ist. Dieser Teil des Nervensystems heißt motorisches Nervensystem. ALS darf aber nicht mit Multipler Sklerose (MS) verwechselt werden. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen mit ganz verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Erstmals wurde ALS 1869 von dem französischen Neurologen Jean-Martin Charcot in Paris beschrieben. ALS wird daher häufig auch als Maladie du Charcot bezeichnet. Weitere Bezeichnungen sind Motor Neuron Disease (MND) und Lou Gehrig’s Disease. Mit Ausnahme der seltenen erblichen Form ist die Ursache der ALS bisher noch unbekannt, sie ist weder therapierbar noch heilbar und verläuft in der Regel innerhalb weniger Jahre tödlich. Der Krankheitsverlauf und auch das Krankheitstempo sind jedoch von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Dennoch ist die Lebenserwartung der Betroffenen deutlich verkürzt.  

Eine persönliche Website über ALS


DAS RECHT ZU STERBEN

Ein niveauvoller Film über ALS und das Recht zu sterben, wenn keine Lebensqualität mehr möglich ist; über die Konflikte der Angehörigen und die Auseinandersetzung mit der christlichen Konditionierung, dass "nur Gott über Leben und Tod entscheiden darf".
Ein bewegender Film mit einer ermutigenden Botschaft, bei solchen Entscheidungen auf unser Herz zu hören.
Der Film wurde in den USA völlig ignoriert, und bekam in Italien einen Award.

Emily, Mutter zweier Töchter, ist unheilbar an ALS erkrankt. Als sie sich nicht mehr bewegen und sich vom Krankenhausbett aus nur noch über einen Computer mitteilen kann, bittet die Todgeweihte ihren Mann Bob, die lebenserhaltenden Maschinen abzuschalten…

Mit Raquel Welch, Michael Gross.  
Regie Paul Wendkos


Dieser Film ist bei uns auf DVD erhältlich.

DAS BESONDERE SEMINAR


9.- 15. November 2009
     „Die Kunst des Lebens und Sterbens“
Retreat am Fuss des Himalaya-Gebirge, Nordindien, im Osho Nisarga, nähe Dharamsala
Infos zum Seminar

Ein internationales Seminar in der Schönheit und Natur am Fuß des Himalaya, an einem besonderen Ort. Nisarga OMC, nähe Dharamsala, Nordindien. www.oshonisarga               Infos anfordern
 
Bewusste Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein Bewusstseinszustand . Und wenn wir diesen Zustand pflegen, erleben wir, wie unsere „mitfühlende Freude“ wächst, unser Glück über das Glück eines anderen Menschen. Wie wir den Schmerz der anderen fühlen mögen, wenn unser Mitgefühl größer wird, so können wir auch anfangen, ihre Freude mitzuerleben. Und damit nicht genug - wir empfinden eine zunehmende Dankbarkeit für jedes Glück, welches den Menschen in unserer Umgebung zuteil wird, sei es groß oder klein.

Dankbarkeit praktizieren heißt auch, das Leben mehr schätzen zu lernen . Dankbarkeit bringt die Seiten unseres Selbst ins Gleichgewicht, welche die Verhaftung an unser Leid gepflegt haben, so dass wir uns nicht länger als Opfer des Lebens fühlen und das Bewusstsein des Göttlichen an Reiz gewinnt. Auch wenn die Vermutung naheliegt, Dankbarkeit ließe uns zögern, nach mehr zu greifen, verstärkt sie tatsächlich den Prozess, mit offenem Herzen ins Leben und in den Tod hinein loszulassen.

Dankbarkeit ist die höchste Form der Akzeptanz . Wie die Geduld ist auch sie einer jener Katalysatoren, eines der alchemi­stischen Geheimnisse, um Stroh in Gold zu wandeln, die Hölle zum Himmel und den Tod zum Leben werden zu lassen. Wo wir Dankbarkeit empfinden, erreicht uns die Lehre. Wo Wider­stand herrscht, entdecken wir lediglich, dass wir auf schmerzli­che Weise unwissend bleiben. Wenn wir so viel Akzeptanz entwickeln würden, dass wir unser Nichtakzeptieren erforschen können, und nichts weiter lernten, als dass Widerstand unser Leid verstärkt, wären wir fraglos auf ewig dankbar.

CD 2005 | Befreiung und Dankbarkeit

MEDITATION- DIE WISSENSCHAFT DES INNEREN


Meditieren erhöht die Konzentration, verändert die Architektur des Gehirns und hilft bei Depressionen.

Was passiert, wenn nichts passiert – wenn Menschen nur still dasitzen?
»Veränderte Bewusstseinszustände« sind ein Lieblingsthema für Ulrich Ott. Seit sieben Jahren arbeitet er am Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen und erforscht dort Meditation.

Er forscht nach wissenschaftlichen Kriterien. Er will herausfinden, was im Gehirn bei der Meditation geschieht. Warum Meditieren gegen Angststörungen und Depressionen helfen kann. Und welche Hirnregionen bei mystischen Erfahrungen aktiv werden. »Meditation ist angewandte Neurowissenschaft.«
Solche Bewusstseinsveränderungen versucht er durch Hirnstromanalysen besser zu verstehen: Lange haben Meditationsforscher im Elektroenzephalogramm (EEG) vor allem auf die sogenannten Alphawellen (mit einer Frequenz von zehn Hertz) geachtet. Ihr Auftreten setzten sie mit »meditativer Entspannung« gleich. »Dabei treten Alpha-Wellen auch auf, wenn man mit geschlossenen Augen döst«, sagt Ott. Lohnender sei die Untersuchung der Gammawellen: Hirnströme über 30 Hertz, die vor allem bei kognitiven Höchstleistungen produziert werden.

Als Otts US-Kollege vor drei Jahren einen Mönch aus dem engsten Kreis des Dalai Lama beim Meditieren über »unbegrenzte Liebe und Mitgefühl« untersuchte, schlug das EEG im Gammabereich so dramatisch aus, dass er fürchtete, das Messgerät sei kaputt. Doch auch bei weiteren Mönchen aus Tibet waren die Gammawellen rund 30-mal so stark wie bei den Kontrollpersonen. Davidson fand bei den Mönchen auch eine erhöhte elektrische Aktivität im linken Stirnlappen, einer Hirnregion, die Empfindungen wie Liebe, Freude und Zufriedenheit verarbeitet. Zumindest im fortgeschrittenen Stadium scheint Meditieren also starke Glücksgefühle auszulösen.

»Die tiefen Erkenntnisse aller großer Meister gleichen einander«, sagt Ott. »Alles ist eins.« Sie beschreiben ein Gefühl der Verbundenheit mit dem Universum, Lichteinstrahlung, Glücksgefühle, inneren Frieden, Auflösung des Zeitempfindens. Und zwar nicht nur Buddhisten, sondern Mystiker aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiten.                                                                  Zum Artikel


Mehr Über Meditation

Gelebte Spiritualität


DER SINN EINES RETREATS

Retreats bieten uns die Gelegenheit, angesammelte Gewohnheiten der Ablenkung zu erkennen, die eine innere Wand zwischen uns und unserer Erfahrung errichten, indem wir uns von unserer gewohnten Umgebung und beschäftigten Tagesabläufen zurückziehen. Aufrechterhalten von einem nach außen gerichteten Bewusstsein, halten uns diese unbewussten Muster eines unbewussten Lebens von der Freude ab, die unserer wahren Natur innewohnt. Verschiedene Menschen nennen dies „Unsere Essenz“, „Brahman“, oder „Das Selbst“, oder „Unsere Buddha-Natur“.

Intensive Hingabe an einen Pfad von Bewusstheit oder Meditation offenbart diese innere Natur, während sie uns gleichzeitig über das Leiden lehrt, das aus unserem eingebildeten (nicht wirklichen) Getrenntsein von der Ganzheit entsteht. In innerer Stille und Ruhe können wir eine Wahrheit erkennen, die größer ist, als es unsere Selbstdefinitionen erlaubt.

Der Weg der Meditation ist ein schrittweiser Prozess, diese Wand zu erkennen, die solide erscheint und uns selbst als getrennt wahrnehmen lässt, als unabhängige Wesen, die aus einer erschöpfenden dualistischen Perspektive heraus interagieren, in der wir das Subjekt sind, und die Welt, die wir wahrnehmen, das Objekt ist, eine Welt, die von unseren Hoffnungen und Ängsten aufrechterhalten wird.

Tägliche Übung hilft uns, bewusst zu werden über die Gewohnheiten, die dieses Missverständnis aufrechterhalten, während längere Retreats , die Betonung auf Meditation und fortgesetzte Wachsamkeit legen, uns erlauben, eine bedingungslose Präsenz aufrechtzuerhalten, die ein Erkennen unserer wahren Natur hervorbringen können, eine Bewusstheit, die frei von äußeren Umständen ist.

Entfernt von unseren täglichen Aktivitäten und Verantwortlichkeiten lernen wir, die Gewohnheiten unserer konditionierten Muster, sich wiederholende entwurzelnde eingefleischte Reaktionen und Unzufriedenheit, durch mitfühlende Aufmerksamkeit zu erkennen. Dies befreit uns, aus einer größeren Wahrheit heraus zu leben, einer authentischen Klarheit des Seins.                                Mehr Infos

DER SINN DER SPIRITUELLEN ERFAHRUNG


Eine tiefe spirituelle Erfahrung sollte uns dazu inspirieren, unsere Einstellung zum Leben zu verändern. Jedes Mal, wenn wir die Ängste und Wünsche des individuellen und kollektiven Egos transzendieren, entdecken wir eine vollkommen neue Perspektive im Hinblick darauf, was es heißt, ein Mensch zu sein — eine Perspektive, welche die enge, begrenzte und persönliche Welt des Egos transzendiert. Und das ist das wirklich Wichtige bei der Entdeckung höherer und tieferer Bewusstseinszustände. Sobald wir solche höheren Zustände erfahren haben und von ihrer Wirklichkeit überzeugt sind, müssen wir früher oder später an einen Punkt kommen, wo wir verstehen, dass es in unserer spirituelle Praxis nicht nur um das Sammeln immer neuer spiritueller Erfahrungen geht, sondern dass wir nach den Einsichten leben müssen, die wir dabei erkannt haben. Damit wird unser Erwachen zur grenzenlosen Grundlage, die uns befähigt, Verantwortung für einen kreativen mitfühlenden Ausdruck unserer wahren Natur zu übernehmen — und das ist das eigentliche Ziel einer authentischen Spiritualität.

 

Spirituelle Transformation
Spirituelle Transformation
Seminar 17.- 22. März 2009

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DEPRESSIONEN

Nach Informationen der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) leiden mehr als 10% der Gesamtbevölkerung an depressiven Störungen.

2 bis 7% der depressiven Erkrankungen gelten als unbedingt behandlungsbedürftig. Das Risiko eines Menschen, im Laufe seines Lebens an einer Depression zu erkranken (Lebenszeitprävalenz), liegt bei 7 bis 18%; andere Quellen sprechen von 20 bis 30%. Nach Schätzungen der WHO (World Health Organisation) leiden 3 bis 5% der Weltbevölkerung an Depressionen.

 

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind depressiv. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden es immer mehr: Bis 2020 werden Depressionen in den Industrienationen neben Herz-Gefäß-Erkrankungen die häufigste Krankheitsursache sein, sagt sie voraus.

Depressionen werden inzwischen als eine regelrechte Volkskrankheit gesehen.



“Bevor du beim Weiterlesen depressiv wirst: Es gibt eine Antwort auf die Frage nach Heilung von Depressionen.

Erkenne, wer und was du wirklich bist!  Finde den Mut, ein authentisches Leben zu führen.
Das ist die Bedeutung eines spirituellen Lebens.

Depressionen sind fast immer ein Ausdruck von (oft unbewusst) empfundener Sinnlosigkeit eines oberflächlichen oder ungelebten Lebens, die durch traumatische Erfahrungen oder schmerzhafte Lebenssituationen noch intensiviert werden.

Die menschliche Seele leidet unter Unterdrückung vitaler Lebensenergien, unter oberflächlicher Betäubung
(Unterhaltung), unter Trauer, unerfüllten Wünschen und Träumen, mentaler Angst vor der ungewissen Zukunft, unbewussten Überzeugungen und der Unfähigkeit, zu lieben, Liebe anzunehmen, und vor allem Selbstliebe zu empfinden.

Die einzige Antwort auf dieses seelische Leiden sind Meditation, innerer Frieden und wirkliches Urvertrauen, und die bewusste Erkenntnis, dass wir nicht dieser Körper und dieses Denken sind, sondern ein Bewusstsein, das in diesem Körper und auf dieser Erde lebt. In der klaren Erkenntnis, wer wir wirklich sind, verschwindet alle Angst und damit alle Depression. Selbst die Wirkungen einer „falschen Körperchemie, s.o.“ werden durch diese Erkenntnis zum großen Teil aufgehoben. „                                                                                                                                       

Wer wird depressiv?

Niemand kann vor einer depressiven Erkrankung sicher sein. Sie betrifft alte wie junge Menschen, Männer wie Frauen. Es gibt in der Medizin verschiedene Modellvorstellungen, die versuchen, der Entstehung einer Depression auf die Spur zu kommen. Aber nicht immer lassen sich Gesetzmäßigkeiten finden. Zahlreiche Faktoren können bei der Entwicklung einer Depression eine Rolle spielen. Meist liegt die Ursache in dem komplexen Zusammenspiel von Lebensumständen und sozialen wie psychischen Faktoren. Aber auch Stoffwechselstörungen oder andere organische Schädigungen können eine Depression hervorrufen. Selbst Medikamente bewirken durch biochemische Veränderungen im Körper ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter im Gehirn. Wissenschaftler vermuten, dass eine "falsche Chemie" im Gehirn mitunter eine wichtige Ursache für depressive Verstimmungen ist.

Obwohl die Depression demnach eine recht häufige Erkrankung ist, werden die Symptome oft nicht richtig erkannt. Nach internationaler Klassifikation unterscheidet man Depressionen nach deren Verlaufsform und Schweregrad. Das fängt an mit der depressiven Episode über Dysthemia bis hin zu psychogenen, endogenen, somatogenen, larvierten oder organischen Depressionen. Die krankhafte Depression ist nicht zu verwechseln mit einer vorübergehenden Traurigkeit nach z. B. dem Verlust einer geliebten Person. Letztere Form der Traurigkeit ist vielmehr eine angemessene und gesunde Reaktion.

Die vorübergehende Traurigkeit ist kein Zustand, den es zu „heilen“ gilt, sondern eine Fähigkeit des Menschen, sich mit Rückschlägen auseinander zu setzen. Bei normaler Traurigkeit kommt der seelische Trauerprozess irgendwann zu einem Ende und der Mensch kann sich seinem Leben wieder optimistisch und zukunftsgerichtet widmen. Der Akzent liegt hierbei auf der zeitlichen Befristung. Erst wenn die betroffene Person über Jahre hinweg noch in der Form trauert, wie es bei einem akuten Ereignis verständlich wäre, liegt möglicherweise ein Hinweis auf eine Depression vor. Auch wenn die Traurigkeit sich nicht auf ein konkretes Ereignis zurückführen lässt und von den Betroffenen als unmotiviert und nicht nachvollziehbar empfunden wird, stellt sich die Frage nach einer krankhaften Depression.

Depression ist eine Gemütskrankheit, verbunden mit Angstzuständen, innerer Unruhe, Denk- und Schlafstörungen. Depressive sind praktisch unfähig sich zu freuen und haben Mühe selbst einfachste Entscheidungen zu treffen. Diese Gemütskrankheit zieht oftmals hartnäckige körperliche Beschwerden nach sich.

Vereinfacht ausgedrückt, lässt sich eine tiefe Traurigkeit auf ein konkretes Ereignis wie z.B. den Tod einer geliebten Person zurückführen, während die Ursache bei einer echten Depression eher diffus bleibt, möglicherweise von einem traumatischen (verdrängten) Kindheitsereignis genährt wird. Aber die Grenzen sind fließend und Selbstdiagnosen heikel.

Gelegentlich wird hierbei auch die Frage diskutiert, inwiefern die sozialen Strukturen unserer „Spaßgesellschaft“ dazu beitragen, dass traumatische Lebensereignisse nicht vollständig verarbeitet werden. Die „Unfähigkeit zu trauern“ (A. Mitscherlich) kann zu unbewältigten Lebenskrisen führen, die ein Leben lang unter der Haut gären. Das bei Depressiven oftmals zu beobachtende Kreisdenken, die dabei empfundene Ausweglosigkeit, das Unverständnis der Umwelt könnten der „Königsweg“ in die Depression sein. Je nach Schweregrad zieht die psychische Dauerbelastung mehr oder weniger folgenschwere körperliche Erkrankungen nach sich. Der Suizid drängt sich als Lösung nach vorne.

Schwere und mittelschwere Depressionen bedürfen der Einweisung in eine darauf spezialisierte Klinik. Da meistens eine monatelange Behandlung erforderlich ist, die Kosten entsprechend hoch sind, bemühen sich die entsprechenden Institute um eine Zulassung bei den Krankenkassen. Die Kassen sind wiederum schulmedizinisch ausgerichtet, wodurch sich die Kliniken psychiatrisch orientieren müssen. Das läuft auf eine systembedingte Einschränkung des therapeutischen Angebots hinaus. Bei der Behandlung von Depressionen liegt der Akzent daher allzu oft bei einer vorwiegend medikamentösen Therapie. Das mag in akuten Fällen (Suizidgefahr) gerechtfertigt sein, scheint auf Dauer jedoch eher fragwürdig.

Die Verwendung von Antidepressiva, Neuroleptika u.a. bei Depressionen ist in psychiatrischen Einrichtungen quasi Standardtherapie.

Zu den medikamentösen Antidepressiva gehören Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, MAO-Hemmer, tri- und tetrazyklische Antidepressiva. Die angstlösende, stimmungsaufhellende und antriebsfördernde Wirkung setzt erst nach 10 bis 14 Tagen ein. Sie sollen über 6 bis 12 Monate eingenommen werden.

Die ebenfalls häufig eingesetzten Neuroleptika unterscheidet man im Wesentlichen nach hoch- und niederpotenten Neuroleptika. Beide wirken beruhigend, fördern den Schlaf und ordnen Denken und Wahrnehmung. Sie sollen darüber hinaus das Wiederauftreten der akuten Krankheit vermeiden. Neuroleptika sollen wenigstens ein bis zwei Jahre nach einer akuten Phase eingenommen werden. So lautet jedenfalls die Ansicht mancher Psychiatrie.

Sowohl die medikamentösen Antidepressiva als auch die Neuroleptika haben teilweise recht unangenehme Nebenwirkungen. Das Dosierungsfenster ist bei allen Psychopharmaka sehr klein, d.h., es ist schnell über- bzw. unterdosiert. Das Suchtpotenzial soll bei den neueren Medikamenten verschwindend gering sein.

Die Neigung von Ärzten, allzu schnell synthetische Antidepressiva zu verschreiben, ist Gegenstand kritischer Diskussionen. Es ist fraglich, inwiefern es Sinn macht, psychische Störungen gleich, und oftmals ausschließlich, medikamentös zu behandeln. Der Vorwurf, dass die Betroffenen damit lediglich chemisch kaltgestellt werden, und das oftmals auf Lebenszeit, ist nicht von der Hand zu weisen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Kriterien der Kostenübernahme durch die Kassen den therapeutischen Weg bestimmen. Die eigentliche Bewältigung der Lebenskrise durch Psychotherapie, -analyse und ähnliche Maßnahmen scheint in schulmedizinisch ausgerichteten Kliniken eher zu kurz zu kommen. Bewährt hat sich die Kombination von stimmungsaufhellenden Medikamenten bei gleichzeitiger psychotherapeutischer Behandlung.

Natürliche Alternativen

Nachstehende Anregungen beziehen sich auf leichte Depressionen (aus psychiatrischer Sicht). Das vordergründige Ziel ist es, nicht weiter in die Talsohle „abzurutschen“. Das eigentliche Ziel sind die Klärung der Ursache und die Bewältigung („Heilung“). Das könnte im konkreten Fall z.B. die psychotherapeutische Aufarbeitung eines tragischen Ereignisses (Todesfall, Trennung) oder die Bewusstmachung von fehlender Selbstliebe sein.

Es wird schon lange vermutet, dass auch die Ernährung an der krankhaften Entwicklung einer Depression beteiligt ist. Mängel an bestimmten Nährstoffen können durchaus alleinige Ursache für einen allgemein depressiven Zustand sein. Darüber hinaus gibt es sehr konkrete Hinweise, dass psychische Belastungen zu erhöhtem oxidativen Stress führen, also einem Mehrverbrauch an Antioxidanzien. Insofern rät man generell dazu, etwaige Mängel durch die Einnahme guter, breit gefächerter Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. In manchen Fällen mag diese Maßnahme bereits genügen. Wo dies nicht ausreicht, sollte man zusätzlich einen, mehrere oder gar alle der nachfolgend aufgeführten Wirkstoffe probieren.

Vor allem aber gehen Depressionen einher mit Erschöpfungszuständen, die wiederum eine aktive Bewältigung der Krise behindern. Wer bei bestimmten Themen permanent in Weinkrämpfe ausbricht, ist kaum noch in der Lage etwas zur Bewältigung beizutragen. Insofern macht es Sinn, die betroffene Person auf ein innerlich stabiles Fundament zu stellen, um von dort aus die Kraft für eine Auseinandersetzung zu bekommen. Hierbei haben sich bestimmte Nährstoffe als hilfreich erwiesen.

Basismikronährstoff („Multivitamin“) Hochdosierte Basismikronährstoffe bilden auch hier gewissermaßen das Fundament für die zielgerichteten nachstehenden weiteren Ergänzungen.

S-Adenyl-Methionin (SAMe) SAMe gilt derzeit als der wirksamste Antidepressor. Es ist ein natürlicher körpereigener Wirkstoff, der praktisch in jeder Zelle zu finden ist. Entsprechend gering sind die Nebenwirkungen, wenn man überhaupt von solchen sprechen will, denn im Grunde handelt es sich um positive Begleiterscheinungen wie verbesserte kognitive Funktionen, Schutz des Leberstoffwechsels und wahrscheinlich allgemeine Verlangsamung des Alterungsprozesses. SAMe ist leider etwas teurer. Die in der Literatur empfohlene Dosis reicht von 400 bis 1.600 mg täglich. Die Wirkung setzt schnell ein.

Johanniskraut Dieses alte Hausmittel verdient höchste Aufmerksamkeit, weil es sich als genauso wirksam wie manches synthetische Antidepressivum erwiesen hat, jedoch ohne deren Nebenwirkungen. Anwendbar ist es bei leichteren bis mittleren Depressionen. Das pflanzliche Produkt ist im Vergleich zu synthetischen Produkten verträglicher, macht nicht abhängig, verstärkt die Alkoholwirkung nicht und vermindert den Anteil des REM-Schlafes nicht. Für die Selbstmedikation ist es daher ideal geeignet. Man vermutet, dass die antidepressive Wirkung zum einen auf den Wirkstoff Hypericin, zum anderen möglicherweise aber auch auf die verstärkte Photosensibilisierung (Lichtdurchlässigkeit) zurückzuführen ist. Hierdurch würde die körpereigene Melatoninproduktion wieder angeregt, was vor allem bei den Winterdepressionen von Bedeutung zu sein scheint. Ob Sie lieber Kapseln nehmen oder Johanniskrauttee trinken, bleibt Ihnen überlassen. Da die Wirkstoffe beim Tee stark verdünnt werden, ist hier die Wirkung entsprechend geringer. Als normale Tagesdosis gilt 1 bis 2 mg Hypericin (das entspricht etwa 300 bis 600 mg Johanniskraut auf 0,3% Hypericin standardisiert). Wegen der Photosensibilisierung kann bei empfindlichen Personen das Sonnenbrandrisiko (leicht) erhöht sein. Die Wirkung setzt meist erst nach einer gewissen Zeit (bis zu 6 Wochen) ein.

Procain (KH3) Bei diesem frei verkäuflichen Medikament stehen die Effekte des Procain im Vordergrund. Im normalen Dosierungsbereich (siehe Herstellerangaben) hat es praktisch keine Nebenwirkungen, ist recht preisgünstig und wird von manchen Betroffenen als wirkungsvoll bezeichnet.

Carnitin Die Aminosäure Carnitin (auch Acetyl-L-Carnitin) wird von einigen Betroffenen als sehr effektiv empfunden. Die empfohlene Dosierung liegt bei 4 x 500 mg täglich. Carnitin gilt als „Fettsäureschlepper“; es verbessert zudem die kognitiven Fähigkeiten und soll allgemein alterungshemmende Effekte haben.

Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid (NADH) NADH trägt zwar den Namensbestandteil Nikotin, hat jedoch mit dem Tabakgift nichts zu tun. Diese Substanz steigert die Energie der Hirnzellen und kann bei manchen Betroffenen ab 5 bis 10 mg pro Tag spürbare Besserung bringen.

Phenylalanin Dieser Wirkstoff gilt als effektive Möglichkeit, um die Endorphin-Werte im Gehirn zu erhöhen. Dadurch hilft er auch bei Depressionen. Die empfohlene Dosierung liegt - bezogen auf den reinen Wirkstoff - bei 2 x 500 mg täglich (vorzugsweise morgens und nachmittags auf leeren Magen einnehmen). Phenylalanin wird jedoch nicht von allen Personen vertragen: Personen mit Bluthochdruck sollten ihre Werte im Auge behalten. Personen mit Phenylketonurie sollten besser die Finger davon lassen; auch Krebspatienten wird die Einnahme abgeraten (weil die Krebszellen sich vermehren könnten). Vor allem bei Phenylalanin empfiehlt sich die gleichzeitige Einnahme von Basisnährstoffen.

Tyrosin Eine Alternative zu Phenylalanin kann die Aminosäure Tyrosin sein. Wenn Phenylalanin (nach einigen Wochen) keine Wirkung zeigt, dann kann man es mit der gleichen Dosierung Tyrosin probieren.

Winterdepression

Eine Sonderform der Depression ist die saisonal bedingte Depression, auch Winterdepression oder Saisonale Depression (Seasonal affective disorder: SAD) genannt. Wenn die Tage kürzer werden und wir demzufolge weniger Sonnenlicht aufnehmen können, reagieren manche Menschen mit einer „Weltuntergangsstimmung“.

Man geht davon aus, dass der Verlust des Sonnenlichts in der „dunklen Jahreszeit“ zu biochemischen Veränderungen im Gehirn führt, die Depressionen auslösen können. Die beste „Therapie“ besteht in möglichst viel Bewegung an der frischen Luft. Auch Versuche mit einer „Lichttherapie“ (der Patient wird mit hellen Lampen bestrahlt) erzielten zuletzt gute Erfolge. In manchen Fällen hilft auch das Hormon Melatonin. Allerdings muss man wissen, dass dieses Mittel nicht von allen Depressiven gleich gut vertragen wird. In diesem Fall ist das Mittel abzusetzen.

Prayer

Meditationshilfe
Backjack - Bodenstuhl.
Eine wirklich bequeme Sitzhilfe für alle, die gern bodennah relaxed sitzen, arbeiten, spielen oder meditieren. Ideal auch für Gesprächsgruppen und Therapiesitzungen. Die äußerst stabile Rückenlehne ermöglicht ein entspanntes Sitzen ohne seitliches Abkippen.
Infos Backjack Meditationsstuhl
 
Lachen als Meditation

Wenn zwei Egos im Nebel aufeinander prallen ... dann gibt irgendwann der Klügere nach!

Mit Amerikanern ist nicht zu spaßen (mit Spaniern auch nicht)

Der Redaktion des Radio Senders Bayern II wurde die Abschrift eines Funk-Gesprächs zugespielt, das am 16. Oktober 1997 auf der Seenotfrequenz 106 in den Gewässern vor Finisterre stattgefunden hat.

Spanier: Hier spricht A 853, bitte drehen Sie 15 Grad nach Süd ab, um eine Kollision mit uns zu vermeiden. Sie fahren genau auf uns zu; Abstand zur Zeit: 25 Seemeilen.

Amerikaner: Wir empfehlen Ihnen, 15 Grad nach Nord abzudrehen, um die Kollision zu vermeiden.

Spanier: Negativ. Wir wiederholen: Drehen Sie 15 Grad nach Süd ab, um die Kollision zu vermeiden.

Eine andere amerikanische Stimme meldet sich: Hier spricht der Kapitän eines Schiffes der Vereinigten Staaten von Amerika. Wir fordern Sie auf, 15 Grad nach Nord abzudrehen, um eine Kollision zu vermeiden.

Spanier: Wir halten das für nicht machbar und auch nicht für angebracht. Wir raten Ihnen, 15 Grad nach Süd abzudrehen, um zu vermeiden, mit uns zusammen zu stoßen.

Amerikaner, hörbar gereizt: Hier spricht Kapitän Richard James Howard, der Kommandant des Flugzeugträgers USS Lincoln, von der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika, des zweitgrößten Kriegsschiffs der amerikanischen Flotte. Wir werden eskortiert von 2 Panzerschiffen, 6 Zerstörern, 5 Kreuzern, 4 U-Booten und zahlreichen anderen Begleitschiffen. Ich empfehle Ihnen nicht, ich befehle Ihnen, unverzüglich Ihren Kurs um 15 Grad nach Nord zu korrigieren. Andernfalls sehen wir uns gezwungen, alle zum Schutz dieses Schiffes notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Also, bitte, gehorchen Sie auf der Stelle und verschwinden Sie von unserem Kurs!

Spanier: Hier spricht Juan Manuel Salas Alcantara. Wir sind hier zwei Personen. Wir werden von unserem Hund begleitet, dem Proviant, zwei Kästen Bier und einem Kanarienvogel, der aber gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Funkstation 'Cadena Dial de La Coruna' und verfügen über den Seenotrufkanal 106. Wir haben keinen Kurs, da wir vom Festland aus sprechen. Wir sind auf dem Leuchtturm A 853 am Kap Finisterre an der galizischen Küste und haben nicht den Schimmer einer Idee, welchen Platz wir in der Rangfolge der spanischen Leuchttürme einnehmen. Ihr könnt alle Maßnahmen ergreifen, die ihr für angemessen haltet, und machen, was ihr wollt, um die Sicherheit eures bescheuerten Schiffes zu gewährleisten, das an unserem Felsen zerschellen wird. Trotzdem empfehlen wir euch nochmals: Seid vernünftig und dreht 15 Grad nach Süden ab, um den Aufprall zu verhindern.

Amerikaner: "O. K., erhalten, danke."                                   Gesendet von Radio Bayern II, 2005

 

In Würde sterben

Für mehr Infos zu individueller  Sterbebegleitung

UNSER VIDEO- TIP


SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE

“ War ich blind und taub zugleich, oder brauchte ich erst ein Unglück, um mir über meine wahre Natur klar zu werden?“
Jean- Dominique Bauby. Zitat aus dem Film.

Jean- Dominique Bauby, Elle- Chefredakteur, erleidet das seltene Locked- In Syndrom. Einzig sein linkes Auge gehorcht dem Gehirn, wo das Leben gefangen gehalten wird, und dessen Macht über den Körper verloren ging.  




Gefangen in einer Taucherglocke, seinem Körper, bekommt Bauby vom Verlag eine Übersetzerin zur Seite gestellt, der er seine Memoiren diktiert. Ein Zwinkerkommunikationssystem zur Verständigung ist bald gefunden - denn das einzige, was sich in der Taucherglocke bewegen lässt, ist sein linkes Auge.  
 
Führt erst das Locked-In Syndrom zu wahrem Bewusstsein und Mitgefühl?

Als Jean-Dominique Bauby noch ein funktionierendes Mitglied der Gesellschaft war, arbeitete er als Journalist. Doch er war eigentlich nicht mehr als ein Texter, dessen Arbeit seinem sozialen Erfolg entsprach. Seine Lähmung und seine Wiedergeburt als ein Auge - er nannte diesen Blickwinkel „den Schmetterling" - brachten ihn dazu, ernsthaft nach dem Leben und dessen Widersprüchen zu suchen. Dabei vollendete er ein Werk, das bei jedem Leser einen tiefen Eindruck hinterlässt.

Er schreibt: „Mein Leben war eine Verkettung verpasster Gelegenheiten ... die Frauen, die man nicht geliebt hat, die Glücksmomente, die man vorüberziehen ließ. Ein Rennen, dessen Ausgang man kennt, aber bei dem man unfähig ist, den Gewinn einzustreichen ...“ Er zeigt uns einen nach innen gewandten Blick in das Leben. Sein Werk ist eine Chance, bewusster zu werden.

Und so ist seine Geschichte eigentlich auch unser aller Geschichte, denn wir alle werden irgendwann mit Tod und Krankheit konfrontiert. Aber wenn wir genau hinschauen, können wir auch dort Sinn und Schönheit finden.

Dieser Film soll ein Werkzeug sein, so wie das Buch von Jean-Dominique Bauby. Ein Werkzeug zur Selbsthilfe, um zu lernen, mit dem eigenen Tod umzugehen.
Ein Film, der sich schwer in Worte fassen lässt, den man spüren muss. Der erstmal sprachlos macht. Der uns eindringlich an unsere körperliche und seelische Verletzlichkeit dieses Lebens erinnert, und die Bedeutung von Liebe und Mitgefühl.

Eine persönliche Website zum Locked - In - Syndrom
 
Meditations- Tip | FIND YOUR NOSE.com
"Find your Nose". Eine wunderschöne umfangreiche Website über Meditation.
Viele Artikel, Meditationsanleitungen, Wissenswertes aus der Welt des Bewusstseins.                 www.findyour nose.com


Buchempfehlungen zu Meditation

Osho, Das Feuer der Meditation. Vom Trubel des Alltags zu Stille, Tiefe, Sein 

Osho, Meditationsführer. Mit 60 Meditationstechniken.

 

Krebsbehandlung und- Vorsorge

 

Auf unseren Seiten zur Krebsbehandlung  und -Vorsorge
werden nach und nach umfangreiche Informationen zusammengetragen.

ZERTIFIZIERTE ZENTREN

Die Einhaltung verbindlicher Standards bei der Behandlung bösartiger Neuerkrankungen ist unabdingbare Voraussetzung bei der Verbesserung der Überlebensraten an Krebs erkrankter Menschen. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat in Zusammenarbeit mit anderen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften zusammen mit unabhängigen Gutachtern wie dem TÜV mit der Zertifizierung von Kliniken begonnen, die einen Mindeststandard bei der Behandlung bestimmter Krebserkrankungen vorhalten müssen (Fachliche Anforderungen).

Hier finden Sie die bereits von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannte Zentren. Diese erfüllen die Fachlichen Anforderungen an Zentren und verfügen über ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem.

Zertifizierte Zentren | Übersicht


Palliativmedizin: Lebensqualität für Krebskranke


Was ist Palliativmedizin?

Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Sie strebt die Besserung körperlicher Krankheitsbeschwerden ebenso wie psychischer, sozialer und spiritueller Probleme an. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten und ihre Angehörigen (auch über die Sterbephase hinaus). Im Deutschen wird Palliativmedizin auch als Übertragung des englischen Begriffes Palliative Care verwendet, sie beinhaltet gleichwertig pflegerische, ärztliche und psychosoziale Kompetenz. Im engen Sinn kann unter Palliativmedizin (englisch: Palliative Medicine) auch der unverzichtbare, spezialisierte ärztliche Beitrag zu Palliative Care verstanden werden.

Palliativmedizin ist keine ausschließlich medizinische Aufgabe, sondern benötigt ein Integriertes Versorgungskonzept vieler gesellschaftlicher Gruppen.

Lexikon der Fachbegriffe

http://www.schmerzzentrum-wiesbaden.de/pages/lexikon.html

Menschen, die an einer nicht mehr heilbaren Erkrankung leiden, haben im Spätstadium oft mit Beschwerden wie Schmerzen, Übelkeit, Gewichtsverlust und anderem zu kämpfen. Dies kann die Lebensqualität erheblich beeinflussen.

Ziel der palliativmedizinischen Behandlung und Pflege ist es, in möglichst kurzer Zeit eine stabile Verbesserung der individuellen Lebensqualität zu erreichen, die das Leben lebenswert und lebbar erscheinen lässt.

Palliativmedizin ist eine interdisziplinäre Behandlung und Pflege, die psychosoziale und spirituelle Begleitung der Kranken und ihrer Angehörigen einschließt. Dabei orientiert sie sich an den Wünschen und Vorstellungen der betroffenen Menschen.

Palliativmedizinische Behandlung ist nicht auf die unmittelbare Sterbephase beschränkt, sondern kann wesentlich früher einsetzen, damit die Patientinnen und Patienten ihre Zeit mit wenig Beschwerden für sich gestalten und leben können

In der Krebsbehandlung hat die Palliativmedizin eine besondere, leider jedoch zweigeteilte Bedeutung:

Palliative tumorgerichtete Therapie, z.B. palliative Chemotherapie oder Bestrahlung heißt, dass eine zielgerichtete gegen den Tumor gewandte Therapie bei einer  Erkrankung eingesetzt wird, die letztendlich nicht mehr vollständig zu heilen ist.

Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass dieser Abschnitt der Therapie mit Leiden und Siechtum einhergehen muss.

Moderne Möglichkeiten der Schulmedizin gepaart mit komplementären Therapiemöglichkeiten ( z.B. Fiebertherapie, Mistel- Thymustherapie, Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie usw. ) bedeuten, dass wir einen Patienten in einer palliativen Situation zum Teil über viele Jahre und bei guter Lebensqualität begleiten können.

Im Gegensatz dazu beschäftigt sich die Palliativmedizin mit der letzten Lebensphase eines Menschen. Es steht weniger die gegen den Tumor gerichtete Therapie, sondern vielmehr die Linderung von Symptomen und die Ermöglichung eines würdevollen Sterbens im Vordergrund.

Gleich welcher definitiven Bedeutung man die Aufmerksamkeit schenkt steht in beiden Fällen die Verbesserung der Lebensqualität mit Symptomkontrolle im Mittelpunkt unseres ärztlichen Handelns zum Wohle des Patienten.

Die Wissenschaft der Schmerzbehandlung hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht.

 

Krebsinformationen
Das Wissen um die Ursachen und den Krankheitsverlauf bei Krebserkrankungen mehrt sich
beständig. Ebenso verbessern und verändern sich die Möglichkeiten von Diagnose,
Prävention, Behandlung und Nachsorge unablässig mit dem wissenschaftlichen Fortschritt.
In der Rubrik "Krebsarten A-Z" wird übersichtlich, umfassend und laiengerecht über den gegenwärtigen Stand der Krebsforschung informiert.
http://www.krebsgesellschaft.de/krebs_uebersicht


Neueste Erkenntnisse der modernen Schmerzmedizin  sind für alle Menschen verfügbar.


Solltest Du keinen Arzt  haben, der bereit ist, moderne Schmerztherapie anzuwenden oder sich umfassend darüber zu informieren, gibt es die Möglichkeit, besondere Zentren für Schmerzmedizin zu kontakten und dort umfangreiche Beratungen zu erhalten, oder auch Hinweise auf Ärzte, die für moderne Schmerzmedizin offen sind und den Patienten dementsprechend behandeln.
Infos hierzu kannst Du bei uns hier anfordern.
         

PALLIATIVMEDIZIN

Leiden ersparen, Schmerztherapie einfordern

Schmerzen müssen nicht sein: In Deutschland hat jede Patientin und jeder Patient das Recht auf eine Schmerztherapie. Dieses Recht gilt nicht nur für chronisch Schmerzkranke oder Sterbende, sondern auch für Patientinnen und Patienten, die gerade operiert worden sind und unter Akutschmerzen durch die Operation leiden. In diesem Fall ist es meist einfach, sein Recht auch durchzusetzen. Am besten erkundigen Sie sich vor der planmäßigen Operation nach möglichen Schmerztherapien in der betreffenden Abteilung. Häufig bestehen hier Wahlmöglichkeiten.

Anders kann der Fall bei chronisch schmerzgeplagten Menschen oder Menschen mit unheilbarer und weit fortgeschrittener Krankheit sein. In vielen Fällen ist es weder für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, noch für die Betroffenen einfach zu akzeptieren, dass Heilung kein erreichbares Behandlungsziel mehr sein kann. Stattdessen sollte das Ziel einer Leidensminderung durch palliative Versorgung in den Vordergrund rücken. Den Verzicht auf weitere oder den Abbruch bereits eingeleiteter, kurativ ausgerichteter Behandlungsmaßnahmen scheuen Ärztinnen und Ärzte immer noch, weil sie strafrechtliche Konsequenzen fürchten. Gründe dafür sind die noch unzureichende Vermittlung palliativmedizinischer Inhalte in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, die komplizierten Regelungen bei der Verordnung von potenten Schmerzmitteln wie Opiaten, aber auch Unsicherheiten darüber, wie aktive und passive Sterbehilfe konkret voneinander abzugrenzen ist.

Tipps, um Ihr Recht durchzusetzen

Legen Sie Ihre Wünsche in Bezug auf eine Schmerzbehandlung frühzeitig in einer Patientenverfügung nieder oder bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht.

* Im Zweifelsfall sollten Sie Spezialisten aus dem Bereich der Palliativmedizin aufsuchen oder eine Verlegung in eine palliativmedizinische Einrichtung verlangen.

* Kann ein Patient/eine Patientin seinen bzw. ihren Willen nicht mehr äußern und wurde im Vorfeld auch keine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht erstellt, können sich Angehörige als Betreuer oder Betreuerin berufen lassen. Diese Betreuung ist beim Vormundschaftsgericht zu beantragen. Der bestellte Betreuer bzw. die Betreuerin kann dann, in Absprache mit dem Gericht, über Behandlung und Aufenthaltsort der betreuten Person bestimmen.

Kosten übernehmen die Krankenkassen

Die palliativmedizinische Versorgung ist meist Teil der erforderlichen Krankenhausbehandlung. Die Behandlungskosten werden deshalb regelmäßig von den Krankenkassen übernommen. Auch die ambulante palliativmedizinische Versorgung ist Bestandteil der von der gesetzlichen Krankenversicherung finanzierten kassenärztlichen Versorgung.

Schmerzlinderung ist überall möglich

Die praktische Umsetzung der Palliativmedizin ist nicht an ein Krankenhaus gebunden. Sie kann zu Hause, im Pflegeheim, in einem Krankenhaus oder in speziellen Palliativeinrichtungen erfolgen.

Ambulante Palliativdienste

Sie ergänzen die Grund- und Behandlungspflege der ambulanten Pflege- und Hospizdienste. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Überwachung der Schmerztherapie und Symptomkontrolle. Darüber hinaus gehören die Übernahme spezieller palliativpflegerischer Maßnahmen, die psycho-soziale Betreuung der Patientinnen/Patienten und ihrer Angehörigen sowie sozialrechtliche Beratung und Hilfestellung zu ihrem Angebot. Ambulante Palliativdienste verfügen über ein palliativmedizinisch geschultes hauptamtliches Team und ehrenamtliche Mitarbeiter. Sie sind zur Kooperation mit Hausärztinnen und Hausärzten, Palliativstationen, schmerztherapeutischen Einrichtungen sowie Krankenhäusern verpflichtet.

Eine Adressliste ambulanter Palliativdienste finden Sie im Internet.     Dokument |pdf

Palliativstationen

Palliativstationen sind Abteilungen eines Krankenhauses, in denen körperliche Beschwerden und damit verbundene psychosoziale Probleme unheilbar erkrankter Menschen behandelt werden. Darüber hinaus ist in vielen Fällen eine spirituelle Begleitung möglich. Zurzeit gibt es rund 50 Palliativstationen in Deutschland, deren Personal über einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen in der Palliativmedizin und Palliativpflege verfügt.

Eine Adressliste der deutschen Palliativstationen steht im Internet zur Verfügung. www.dgpalliativmedizin.de

Stationäre und ambulante Hospize

Welche Einrichtung für welchen Patienten in Frage kommt, wird am besten zusammen mit der Patientin/dem Patienten selbst und der behandelnden Ärzteschaft sowie dem Pflegepersonal besprochen.     www.dgpalliativmedizin.de

FREIWILLIGE SCHMERZBEWÄLTIGUNG


Wir sagen, wir hätten Angst vor dem Tod, meinen damit aber wahrscheinlich den mühevollen Weg, der am Ende zum Tod führt: die Angst vor dem Sterben.
Sicherlich ist das unsere Angst davor, uns in einer Situation zu befinden, über die wir keine Kontrolle haben, in der unsere Kräfte nachlassen und unser Körper qualvoll dahinsiecht. Diese Angst jedoch ist eine der wenigen, denen wir konkret beikommen können. Die Wissenschaft der Schmerzbehandlung hat in den letzten Jahren radikale Fortschritte gemacht.

Heute kann die äußerst wirkungsvolle Anwendung eines Morphiumtropfs, einer Dauerinfusion von Morphiumsulfat, perfekt den individuellen Bedürfnissen des Patienten angepasst und auf sie abgestimmt, (englisch „Voluntary Pain Management“, freiwillige Schmerzbewältigung ), in den meisten Fällen dazu verhelfen, dass das Ende schmerzlos verläuft.

Ein guter Arzt kann solch eine Schmerzbehandlung innerhalb weniger Tage auf die ganz individuellen Erfordernisse des Patienten abstimmen, indem er Dosis und Zeitpunkt der Schmerzblockergaben den Schmerzwellen des Patienten anpasst. Dadurch wird es Menschen möglich, in diesen kostbaren letzten Wochen offen und wach zu bleiben, nicht aufgrund einer Überdosierung dahindämmern zu müssen, von Alptraumen gequält zu werden oder sich durch zu geringe medikamentöse Unterstützung völlig am Boden, erschöpft oder voller Angst zu fühlen.       Infos zur Schmerzbewältigung

LYMPHKNOTENKREBS

Eine neue Substanz wirkt deutlich besser und tötet Tumorzellen bei Lymphknotenkrebs gezielt ab

Für viele Patienten, die an einem häufigen Lymphknotenkrebs, dem so genannten Non-Hodgkin-Lymphom leiden, gibt es jetzt wieder Hoffnung. Ein neues Medikament zeigt auch dann noch Wirkung, wenn alle anderen Therapieversuche bereits gescheitert sind. In einigen Fällen konnte die Krebserkrankung sogar sechs Jahre lang wieder vollkommen zurückgedrängt werden. Wir haben für Sie recherchiert, für welche Patienten der Wirkstoff in Frage kommt, welche Erfolgsaussichten tatsächlich bestehen und mit welchen Nebenwirkungen Sie rechnen müssen.

Lymphome sind die fünfthäufigste Krebsart

Vielleicht ist Ihnen der Begriff Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) bisher nur selten begegnet. Aber diese Krebsart ist nach Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs die fünfthäufigste Krebsart überhaupt. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4.400 Männer und 4.900 Frauen daran – die meisten im Alter zwischen 60 und 65 Jahren. Lediglich die Hälfte der Patienten überlebt heute die Diagnose NHL länger als fünf Jahre. Lymphome sind Krebsarten, die von Teilen des Lymphsystems ausgehen. Erstmals wurde die Krankheit von dem englischen Arzt Thomas Hodgkin im 19. Jahrhundert beschrieben. Bei einem Patienten waren vor allem die Lymphknoten befallen, und es ließen sich bestimmte Krebszellen (Hodgkin-Zellen) nachweisen. Lymphome, auf die diese Merkmale nicht zutreffen, werden heute als Non-Hodgkin-Lymphome zusammengefasst (das sind etwa 90 % aller Lymphome).

Das Tückische an dieser Krankheit ist, dass sie keine Schmerzen verursacht und daher meist eher zufällig in einem relativ weit fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird.

Mögliche Anzeichen eines Lymphoms sind:

* Schwellungen der Lymphknoten (z. B. an Hals, Unterarm oder Oberschenkel)
* unerklärliches Fieber
* permanente Müdigkeit
* Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
* Juckreiz und rötliche Flecken auf der Haut

Falls Sie eines dieser Symptome bemerken, sollten Sie es unbedingt einmal abklären lassen. In der Regel wird eher etwas Harmloses dahinterstecken. Die Standard-Therapie besteht derzeit vor allem aus einer Chemo-und Strahlentherapie.

Krebszellen werden durch zielgenaue Strahlung zerstört

Doch seit dem Frühjahr 2004 ist in Europa ein bisher einmaliger Therapieansatz zugelassen: die Behandlung mit Zevalin®. Der Wirkstoff besteht aus so genannten monoklonalen Antikörpern. Das sind biotechnisch gewonnene Eiweißstoffe, die sich zielgenau an die Lymphomzellen anheften können.

An den Antikörper ist ein radioaktives Molekül (das Isotop Yttrium-90) gebunden. Wenn der Antikörper also seine Zielzelle gefunden hat, wird dieser Strahler direkt mit dem Tumor in Kontakt gebracht. Da die Reichweite der Strahlung lediglich 5 mm beträgt, bleibt das gesunde Gewebe weitgehend verschont. Im Grunde handelt es sich bei Zevalin® also um eine Strahlentherapie, die absolut zielgenau durchgeführt werden kann.

Bei jedem dritten Patienten verschwinden die Krebszellen vollständig

Mittlerweile liegen weltweit fünf wissenschaftliche Studien vor, die die gute Wirksamkeit belegen. Diese Studien wurden ausschließlich mit Patienten durchgeführt, denen keine andere Behandlung mehr geholfen hatte. Bei 80 % von ihnen konnte jedoch durch den radioaktiven Antikörper die Zahl der Krebszellen gesenkt werden. In 30 % der Fälle konnte der Krebs zeitweise sogar vollständig zurückgedrängt werden (Komplettremission). Bitte verwechseln Sie eine Komplettremission nicht mit einer Heilung. Die ist leider auch mit dem neuen Medikament nur die Ausnahme. Allerdings dauerte es im Durchschnitt etwa zwei Jahre, bis die ersten Krebszellen wieder nachweisbar waren. Einige Patienten waren sogar sechs Jahre frei von allen Krankheitszeichen. Die Zevalin®-Therapie erfordert lediglich zwei ambulante Termine. Ein Strahlenrisiko besteht wegen der geringen Reichweite nicht. Allerdings ist die Behandlung nicht frei von Nebenwirkungen. Bei etwa jedem 10. Patienten treten Übelkeit, Fieber oder Muskelschmerzen auf. Das Infektionsrisiko steigt vorübergehend an, weil auch ein Teil der gesunden Abwehrzellen zerstört wird. Sie bilden sich aber innerhalb weniger Wochen wieder neu. Die wenigsten Patienten brechen die Behandlung wegen dieser Nebenwirkungen ab. Denn für sie ist der neue Wirkstoff oft die letzte Hoffnung.

BUCHTIPPS THEMA KREBS


"Diagnose Magenkrebs ... und zurück ins Leben"
von Helmut Moldaschl beschreibt den Weg und Kampf des Autors nach der plötzlichen Diagnose Magenkrebs. Ein Buch, das Mut macht – auch und gerade in vermeintlich hoffnungslosen Fällen, und nach Urteil der Deutschen Krebsgesellschaft: "Ein hervorragendes Buch zum Thema Krebs."


Der "Patientenratgeber Darmkrebs",
herausgegeben von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., informiert über Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge nach aktuellem wissenschaftlichen Stand. Autoren der Broschüre sind die Experten der DKG Prof. Dr. Dr. h. c. Werner Hohenberger, Prof. Dr. Michael Bamberg und Prof. Dr. Hans-Joachim Schmoll. Die Informationen werden durch Erfahrungsberichte des Sportjournalisten Jörg Dahlmann, selbst ehemaliger Darmkrebspatient, und der Moderatorin Ramona Leiß, deren Mutter vor acht Jahren an Darmkrebs verstarb, ergänzt.

Beide Bücher sind im Buchhandel erhältlich.

3 | Bewusstheit, Gesundheit und Ernährung

UNSERE PERSÖNLICHER BERICHT ÜBER GESUNDHEIT UND FITNESS
Wir kennen nur eine Sportart, bei der garantiert alle 75 Billionen Zellen Ihres Körpers gleichzeitig optimal trainiert werden, und das ist das Minitrampolinspringen bzw. Rebounding.

Das englische Wort rebound bedeutet so viel wie »zurückfedern«. Und genau darum geht es. Beim Training auf einem kleinen, niedrigen Trampolin (auf ca. 30 Zentimeter hohen Füßen stehend) wird jede Zelle im gesamten Körper einer Belastung durch Gewicht und Bewegung ausgesetzt, was die wirkungsvollste Möglichkeit ist, kräftiger, beweglicher, gesünder - und schlanker zu werden! Durch die senkrechte Bewegung auf dem Trampolin dehnen sich die Zellen und ziehen sich zusammen. Die Beschleunigung und Verzögerung durch das Springen löst im Körper Druckänderungen aus, bringt mehr Gewicht an die Zellmembranen, stimuliert und kräftigt diese. Die gesamte Bewegung bewirkt eine Art Zellmassage, die die Durchblutung erhöht, Blutgefäße öffnet, Blockaden beseitigt, die Lymphdrainage verbessert und die Zellmembranen stärkt. Der gesamte Körper, nicht nur die Muskeln, wird tonisiert, gereinigt und gekräftigt – auf Zellebene, von innen nach außen. Daher bewegen wir uns täglich auf dem Minitrampolin. Minitrampolinspringen bzw. Rebounding ist das unkomplizierteste Ganzkörpertraining, für den Stoffwechsel die wir­kungsvollste und am stärksten entsäuernde Methode, die ich kenne. Es kräftigt den gesamten Körper, erhöht die Durchblutung, verbessert Verdauung und Ausscheidung, schützt das Herz, unterstützt Drüsen und Nebennieren, verbessert die Schilddrüsenfunktion, reduziert Menstruationsprobleme, kräftigt die Muskeln, erhöht die Knochendichte, entspannt, fördert die Tätigkeit des Lymphsystems, unterstützt Zellwachstum und -reparatur, verbessert die Abwehr, bekämpft krankhafte Entwicklungen und lässt Altersbeschwerden verschwinden. Was können Sie von einer Sportart mehr verlangen?

Minitrampolinspringen ist auch die beste Möglichkeit, die wir kennen, gleichzeitig übersäuertes Körperfett abzubauen und die Körpergewebe mit aerobem Training zu straffen.                      Mehr Infos
BEWUSSTSEIN, ALT WERDEN UND GESUND BLEIBEN

Niemand will alt sein, aber jeder von uns möchte möglichst alt werden.
Aber wie wird man wirklich in Frieden alt und bleibt auch noch gesund dabei?

Viele Studien weltweit haben den Nutzen einer gesunden Lebensweise mit viel Sport oder einer vitalstoffreichen Ernährung belegt. Doch wie viele Lebensjahre können Sie damit wirklich zusätzlich gewinnen? Und was bringt die Kombination mehrerer solcher Faktoren?

Drei Studien sorgten in den letzen zwölf Monaten für großes Aufsehen in der Fachwelt, schreibt die Redaktion von "Länger und gesünder leben". Hier sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst!

Nach wie vor wichtig: Kein Nikotin und viel Bewegung

Die wichtigste Erkenntnis aus den neuen Untersuchungen: Sie haben es zum großen Teil selbst in der Hand, wie alt Sie werden. Der genetische Anteil an der Lebenserwartung liegt nicht höher als 25 bis 30 %. Darüber, welches Lebensalter Sie erreichen, entscheidet also hauptsächlich Ihr persönlicher Lebensstil.

Das sind die 6 wichtigsten Faktoren für ein ( vielleicht) langes Leben:

1. nicht rauchen
2. regelmäßige körperliche Bewegung
3. normaler Blutdruck
4. kein Übergewicht
5. kein Diabetes (oder zumindest eine gute Einstellung des Blutzuckers)
6. wenig Alkohol

Das zeigt besonders deutlich die Langzeituntersuchung der Harvard Universität in Boston/USA. Die Forscher hatten in den Jahren 1981 bis 1983 insgesamt 2.357 Ärzte als Studienteilnehmer gewonnen. Deren Altersdurchschnitt lag damals bei 72 Jahren. Von den Testpersonen wurden 970 (41 %) mindestens 90 Jahre alt. Die statistische Auswertung konnte dann die oben genannten Faktoren herausfiltern, die einen besonders großen Einfluss auf das Lebensalter haben.

Für Sie persönlich ergibt sich aus dem Studienergebnis: Wenn Sie heute 70 Jahre alt sind und diese fünf Faktoren auf sich vereinen, stehen Ihre Chancen, das 90. Lebensjahr zu erreichen, bei 54 %. Das heißt jeder Zweite mit denselben Voraussetzungen wird es schaffen. Wenn Sie dagegen auf Bewegung verzichten, sinkt die Wahrscheinlichkeit bereits auf 44 %, bei Bluthochdruck auf 36 %, bei Übergewicht auf 26 % und bei Rauchern sogar auf 22 %. Wer bei allen fünf Schutzfaktoren passen muss, hat nur noch eine kleine Chance von 4%, 90 Jahre alt zu werden.

Übrigens hatte in dieser Studie die Höhe des Cholesterinspiegels keinen Einfluss auf die Langlebigkeit. Ein weiterer Beleg dafür, dass dieser Wert für sich betrachtet wenig über ein eventuelles Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko aussagt.

Wenig Alkohol und viel Obst verlängern Ihr Leben

Die Untersuchung aus Boston wiegt umso schwerer, weil zuvor eine Studie der Universität Honolulu (Hawaii/USA) zu einem fast identischen Ergebnis gekommen war. Dort wurden ebenfalls in den 80er Jahren über 5.800 Männer im Alter zwischen 40 und 60 Jahren rekrutiert und bis heuteweiter beobachtet.

Die Auswertung ergab dieselben fünf lebensverlängernden Faktoren. Der einzige Unterschied: Als sechster Faktor wirkte sich hier auch noch der Verzicht auf übermäßigen Alkoholkonsum positiv aus.

Im Januar 2008 stellten britische Forscher der Universität Cambridge eine ganz ähnliche Studie vor. Beobachtet wurden 20.000 Männer und Frauen im Alter zwischen 45 und 79 Jahren.

Das Studienergebnis: Wer nicht raucht, sich viel bewegt, wenig Alkohol trinkt sowie täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse verzehrt, kann sein biologisches Alter um etwa 14 Jahre senken!

          
BUDDHISTISCHE TIBETISCHE MEDIZIN


Rigorose Selbstverantwortung.
Trotz ihrer Integrationsfreudigkeit unterscheidet sich die tibetische Gesundheitslehre grundlegend von allen anderen Medizinideen der Welt: Die Tibeter sehen die Grundursache für jede Krankheit in der mangelnden Weisheit eines Menschen. „Falsches Denken“ und „falsches Verhalten“ provozierten alle Leiden. Begründet ist diese resolute Auffassung im philosophischen Gedankengebäude des Buddhismus. Die zweite große Krankheitsursache ist nach dem tibetischen System eine falsche Ernährung. Außerdem lösten zu wenig oder zu viel Bewegung sowie ein den Jahreszeiten unangemessenes Verhalten vielerlei Beschwerden aus.

„Ein Patient“, erklärt Yeshi Donden, der ehemalige Leibarzt des Dalai Lama und Gründer des Tibetan Medical Center in Dharamsala, „ist ebenso für die Ursachen seiner Krankheit verantwortlich wie für seine Heilung.“ Diese Weltanschauung führt zur Überzeugung, dass die meisten Krankheiten allein mit einer Verhaltensänderung zu kurieren seien. Medikamente seien letztlich nur ein Notbehelf, so wie die auch angewendete Moxibustion, das ist das Einbrennen von Beifußwolle in die Haut, und Akupunktur.

Tibetische Medizin in Deutschland:
http://www.tibetischemedizin.org/adressen/adressen.htm#Deutschland

Ernährung nach den individuellen Stoffwechseltypen

Die Quelle von Gesundheit , Vitalität und Idealgewicht liegt zum grossen Teil in einer individuellen Ernährung, die alle Systeme des Körpers in Balance hält.
Besuche unsere Website, die ständig mit neuen Informationen erweitert wird.
        www.stoffwechsel-ernaehrung.de

 

KREBS UND ERNÄHRUNG


Zusammenhang zwischen Ernährungsweise und der Entstehung von Krebserkrankungen

Die Wechselwirkungen von Ernährung und Krebs sind ein vieldiskutiertes und umstrittenes Thema. Ein Zusammenhang zwischen der Ernährungsweise und dem Auftreten von Krebs konnte in den letzten Jahren in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien belegt werden. Gab es bisher keine wissenschaftlich fundierte „Krebsdiät“, gibt es neuesten Ergebnissen zufolge für eine bestimmte Gruppe von Krebspatienten einen Hoffnungsschimmer im Kampf gegen den Krebs. Basierend auf der unterschiedlichen Energieproduktion in Tumorzellen kann Krebs in zwei Klassen unterteilt werden. Eine Gruppe von Tumorarten kann infolge eines veränderten Stoffwechsels - und damit einer anderen Form der Energieproduktion - durch die gezielte Beeinflussung der Ernährungsweise in ihrer Entwicklung gehemmt und womöglich zum Absterben gebracht werden (TKTL1-Ernährungstherapie siehe Kapitel 4). Eine Wunderwaffe gegen Krebs ist die Ernährung dennoch nicht. Bewiesen ist, dass das Essverhalten einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Krebs haben kann (Tabelle 1).

Die Entstehung von Krebs ist aber nicht allein auf die Ernährungsweise zurückzuführen. Auch Faktoren wie Rauchen, Umweltverschmutzung, Arbeitsplatzbedingungen, Stress, Strahlung, Mikroorganismen oder erbliche Veranlagung können einen erheblichen Einfluss auf die Entstehung von Krebs ausüben. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die das Risiko, an Krebs zu erkranken, beträchtlich senken können.

Ergebnisse wissenschaftlicher Studien mit Hinweisen auf ein erhöhtes Krebsrisiko

Faktor

Übergewicht, Verzehr von tierischen Fetten
Schimmelpilze (Aflatoxine)
Schadstoffe (Nitrosamine in gepökeltem Fleisch, Benzopyren in gegrilltem Fleisch, Schwermetalle in Innereien)
Alkohol
Kaffee
förderte das Risiko von

Darm-, Prostatakrebs
Leberkrebs
Mundhöhlen-, Magenkrebs,


Mundhöhlen-, Speiseröhre-, Magen-, Brustkrebs
Blasenkrebs

Ergebnisse wissenschaftlicher Studien mit Hinweisen auf ein vermindertes Krebsrisiko

Faktor
 
Omega-3-Fettsäuren (in Fisch und Fischölen) 
Olivenöl                                                                                     Ballaststoffe
ß-Carotin (Vorstufe Vitamin A, in Möhren, Mangos, Aprikosen, Grünkohl, Spinat, Paprika)
Vitamin C (in Zitrusfrüchten, Paprika, Petersilie, Kartoffeln
Vitamin E (in Vollkornprodukten, Nüssen,Pflanzenölen)
Calcium (in Milch, Milchprodukten)
Jod (in Seefisch)
Selen, Zink (in Getreide, Fisch, Fleisch, Eier

www.medfuehrer.de
                          

minderte das Risiko von

Darmkrebs
Brustkrebs
Darmkrebs
Lungen-, Harnblasen-, Mundhöhlen-,     Speiseröhren- und Prostatakrebs

Mundhöhlen-, Speiseröhren-, Magen-, Darmkrebs

Lungen-, Magen-, Darmkrebs
Dickdarmkrebs
Schilddrüsenkrebs
mehrere Krebsarten

HERZINFARKT

C-reaktives Protein: So bekämpfen Sie den Herzkiller

Wir wissen heute, dass eine Entzündung im Inneren der Arterien der Auslöser vieler Herzinfarkte ist. Diese Entzündung zieht Abwehrzellen an, die sich an der betroffenen Stelle ablagern. Sie führen dazu, dass sich ein Pfropfen bildet, der irgendwann abreißt. Es kommt zu einem Blutgerinnsel, das durch die Arterien zum Herzen wandert und hier zum Infarkt führt. Ein Marker im Blut für eine solche Entzündung ist das C-reaktive Protein (CRP). Das CRP ist ein Eiweißstoff, der in der Leber gebildet wird. Ist er vorhanden, dann zeigt er deutlich an, dass in Ihrem Körper etwas nicht stimmt.

Hohes CRP und Ihr Herz ist in Gefahr

Wir wissen aus vielen Studien, dass ein erhöhter CRP-Wert signalisiert, dass dem Herz Gefahr droht. Darüber hinaus weist er auch auf ein hohes Diabetes- und Alzheimer-Risiko hin. Leider ist der CRP-Wert noch nicht so etabliert in der Medizin wie zum Beispiel Cholesterin. Es gibt keine großen" Studien zu diesem Thema. Erst jetzt startet an der Sporthochschule Köln eine Untersuchung. 5.000 Mitarbeiter der Ford-Werke nehmen an dieser Studie teil, bei der über 10 Jahre hinweg der CRP-Wert und seine Auswirkungen auf die Gesundheit gemessen wird.

Sie können also jetzt noch 10 Jahre warten, um dann aber wissenschaftlich bestätigt zu bekommen, dass Entzündungsprozesse in den Gefäßen für eine Verengung der Arterien, die so genannte Arteriosklerose sorgen. Diese Verengung, das hätten Sie dann schwarz auf weiß, verursacht bei vielen Menschen den Herzinfarkt oder den Schlaganfall. Ich rate Ihnen, hier nicht auf Goethe zu hören. Sie müssen nicht alles schwarz auf weiß besitzen". Manchmal zählt die praktische medizinische Erfahrung - und die stuft heute schon das Vorhandensein von CRP deutlich als Risikofaktor für Ihr Herz ein. Also lassen Sie den Wert messen.

Lassen Sie Ihren hs-CRPWert bestimmen

Wichtig ist, dass Ihr Arzt nicht einfach nur" das CRP untersucht, sondern das so genannte hs-CRP. hs" steht für high-sensitivity", dieser Wert ist aussagekräftiger. Tests auf hs-CRP sind 20-mal empfindlicher als normale" Tests auf CRP. Sie erfahren viel früher von einer drohenden Gefahr für Ihr Herz.

So interpretieren Sie dann Ihre Messergebnisse:

* Haben Sie einen hs-CRP-Wert von unter 1 mg/dl Blut, dann ist Ihr Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, sehr gering.

* Mittleres Risiko liegt vor, wenn der Wert zwischen 1 und 2,8 mg/dl Blut liegt.

* Sollte Ihr Wert 2,9 mg/dl oder höher sein, sollten Sie unbedingt Maßnahmen ergreifen, um ihn zu senken und so Ihr Herz zu schützen.

Wege, um das CRP zu senken

1. Stellen Sie Ihre Ernährung auf Mittelmeerküche um. Die Mittelmeer-Diät hat sich als sehr hilfreich erwiesen, um den Entzündungs- und Gerinnungsmarker CRP zu senken. Sie hat einen entzündungshemmenden Effekt auf Ihren Körper. Leider wird heute unter Mittelmeerdiät nur verstanden, dass man viel Olivenöl verwendet und Rotwein trinkt. Aber das ist es nicht. Wollen Sie Einfluss auf das CRP nehmen, dann sollten Sie Ihre Ernährung konsequent umstellen. Viel gedünstetes Gemüse und Fisch, sparsam verwendetes Olivenöl und viel Obst sollten Ihren Speiseplan charakterisieren. Rotes Fleisch dagegen sollten Sie sehr selten essen. So sieht eine wahre Herzschutz-Diät aus.

2. Laufen Sie los. Es ist das oberste Ziel der Pharmaindustrie, mit nur einer Pille die Entzündungen im Körper einzudämmen und so Arteriosklerose zu mindern. Denn Herzschutz sollte einfach sein, damit er möglichst jeden Tag gelebt und umgesetzt werden kann. Ich halte nichts von diesen Herzpillen. Ich schlage Ihnen dagegen einen Herzschutz vor, der genau so einfach, aber viel gesünder ist: Treiben Sie Ausdauersport. 30 Minuten, mindestens 3-mal pro Woche und Ihr Herz freut sich. Regelmäßiger Ausdauersport verbessert die Durchblutung, Ihr Herz wird besser durchblutet. Das schlechte LDL-Cholesterin wird abgebaut, Arteriosklerose verhindert. Und das Beste: regelmäßiger Ausdauersport kann auch CRP abbauen. Worauf warten Sie noch? Laufen Sie los!

3. Das Vitamin macht's. Vitamin C hat sich als hilfreiche Waffe im Kampf gegen ein erhöhtes CRP erwiesen. Wenn Sie nur ein halbes Gramm Vitamin C pro Tag aus Obst und Gemüse zu sich nehmen, können Sie den Entzündungsfaktor CRP um 24 % senken. Das haben Forscher der University of California herausgefunden. Grund dafür ist wahrscheinlich, so die Forscher, das Zusammenspiel aus Vitamin C und Pflanzenfasern. Beide wirken antientzündlich und können so das CRP senken. Vitamin C-reiche Lebensmittel sind fast alle Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel Zitrusfrüchte, Kiwis, Paprika oder Brokkoli.

 
ALTERSDIABETES


Wohl in keinem anderen Bereich ist die Naturheilkunde der Schulmedizin so stark überlegen wie bei der Behandlung des Altersdiabetes  Die Zahl der Diabetes-Kranken hat sich weltweit in den letzten 20 Jahren knapp ver-8-facht

Nach Angaben der Internationalen Diabetes-Föderation gibt es heute bereits 230 Millionen Diabetes-Kranke. In den 1980er Jahren waren es erst 30 Millionen!
Hauptverantwortlich für diesen rasanten Anstieg sind veränderte Lebensgewohnheiten, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährungsweisen:

Zum Beispiel enthalten die meisten Fertiggerichte besonders viel schlechtes Cholesterin (LDL).
Nicht immer ist eine Behandlung mit Insulin bei Altersdiabetes überhaupt sinnvoll. In vielen Fällen werden Patienten hier einfach "auf Insulin gesetzt" ... ohne dass die Folgen dabei einkalkuliert werden.

Dabei gibt es auch völlig nebenwirkungsfreie Alternativen.

Chinesischer Zimt wirkt am besten gegen Diabetes Typ 2. Verwenden Sie bei erhöhtem Diabetesrisiko oder bei einem manifesten Typ-2-Diabetes chinesischen Zimt (Cinnamomum cassia) als Gewürz statt des in Deutschland meist angebotenen Ceylon-Zimts.

Eine Studie der Universität Münster fand nämlich heraus: China-Zimt senkt Ihre Blutzuckerwerte wesentlich besser als Ceylon-Zimt. Ja, wässrige Extrakte aus dem Chinazimt erwiesen sich in der Studie als fast gleichwertig mit dem oralen Antidiabetikum Glibenclamid!

Sie können sich die blutzuckersenkende Wirkung des Zimts zunutze machen, indem Sie ihn täglich als Gewürz verwenden, z. B. in Süßspeisen, Backwaren und heißen Früchtetees. China-Zimt erhalten Sie z.B. im Reformhaus.

HAUSPUTZ“ MIT SCHÜSSLER- SALZEN    weckt Ihre Lebensgeister


Zwölf Mineralsalze sind es, denen Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler Mitte des 19. Jahrhunderts erstaunliche Heilwirkungen nachsagte. Der in Oldenburg bei Bremen niedergelassene homöopathisch arbeitende Arzt beschäftigte sich sein Leben lang mit der Homöopathie und der Mineralstoffbilanz des Menschen. Er entwickelte aus seinen Erkenntnissen eine neues Heilverfahren und nannte es „Biochemie“. Heute feiert die über 100 Jahre alte Therapiemethode in neuem Gewand eine Wiederauferstehung. Schüßler erkannte, dass keine menschliche Zelle ohne mineralische Verbindungen funktionieren kann. Sie sind an allen Vorgängen im Körper beteiligt, indem sie Reaktionen des Stoffwechsels ermöglichen oder beschleunigen. Die einzelnen Mineralstoffe haben dabei unterschiedliche Aufgaben. Sie sind unentbehrliche Baustoffe der Zellen und an der Übermittlung von Informationen von Zelle zu Zelle beteiligt. Ein Mineralstoffmangel führt schnell zu Funktionsstörungen. Deshalb müssen die Mineralstoffe stets in den richtigen Mengen im Körper vorliegen. Ein Teil von ihnen wird über Schweiß, Urin und Stuhl wieder ausgeschwemmt.

Die Heilsalze sollen Ihre Mineralstoffbilanz harmonisieren

Daraus folgerte Schüßler, dass viele Krankheiten auf einem Mangel an Mineralstoffen beruhen – und zwar auf einem, der innerhalb der Zelle herrscht. Wenn der Mangel innerhalb der Zelle ausgeglichen werde, könne der Körper gesunden. Die Einnahme der zwölf Heilsalze rege den Körper dazu an, wieder ausgeglichene Verhältnisse zu schaffen. Und da Schüßler als Homöopath sehr erfolgreich war, kombinierte er seine zwölf Heilsalze mit seinen homöopathischen Grundlagen: „Um Schaden zu verhüten und um die Mittel aufnahmefähig für die Zelle zu machen, müssen dieselben potenziert (verdünnt) werden.“ Mineralstoffe, in normaler Form verabreicht, können den Organismus belasten oder auch zur Überdosierung führen. Wenn sie zu lange oder in falscher Menge eingenommen werden, drohen unerwünschte Nebenwirkungen. Werden sie verdünnt, bestehen diese Risiken nicht, und die Stoffe werden direkt in die Zelle aufgenommen. Und so entwickelte Dr. Schüßler homöopathisch verdünnte Mineralstoffe. Da er ihre Zahl möglichst klein und übersichtlich halten wollte, beschränkte er sich auf zwölf Heilsalze. Eine Überdosierung mit den verdünnten Heilsalzen ist so gut wie ausgeschlossen.

Dr. Schüßler verabreichte seinen Patienten die Heilsalze in Tablettenform. Seine Anhänger entwickelten nach seinem Tod daraus zusätzlich noch zwölf Heilsalben, die vor allem gegen Gelenkerkrankungen und Hautentzündungen eingesetzt werden. Die Mineralsalze sind so verdünnt, sagen sie, dass sie durch die winzigen Öffnungen der Zellwände hindurchtreten können. Um sie verwerten zu können, muss die Zelle dafür praktisch nichts mehr tun. Sie muss das verdünnte Mineralsalz weder zerlegen noch um- oder aufbauen.

Die Heilsalze regen Ihre Selbstheilungskräfte an

Die Schüßler-Salze führen Ihnen keine Mineralstoffe zu. Die müssen Sie nach wie vor mit der Nahrung aufnehmen. Aber sie unterstützen Ihren Körper darin, die Zellen für die Mineralstoffe zu öffnen und dafür zu sorgen, dass sie dahin gelangen, wo sie benötigt werden („wenn das richtige Salz nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist“). Der Heilpraktiker Günther H. Heepen nennt dafür folgendes Beispiel: Magnesium ist für die Verhinderung von Krämpfen wichtig. Zu schmerzhaften Krämpfen der Magen-Darm-Muskulatur kann es auch kommen, wenn sich jemand richtig ernährt und prinzipiell genügend Magnesium im Körper vorhanden ist, nur nicht an der Stelle, wo es gebraucht wird. Das Schüßler-Salz Magnesium phosphoricum behebt die gestörte Verteilung.

Ihre Frühjahrskur mit Schüßler-Salzen

Die Schüßler-Salze sind ideal zur Selbstbehandlung. Sie können Ihnen bei Alltagsbeschwerden behilflich sein, Ihren Säure-Basen-Haushalt regulieren, Ihr Immunsystem stärken und Ihren Nerven neue Kraft geben.

Die wichtigsten Wirkungen der 12 Schüßler-Salze

Name                                  Potenz                 Wirkung                                                                                                       

Calcium fluoratum            D 12                     bei Haut-, Nagel- und Knochenproblemen

Calcium phosphoricum  D 6                       unterstützt Heilung und Wachstum, wirkt aufbauend und kräftigend

Ferrum phosphoricum    D12                      lindert Entzündungen, heilt Verletzungen

Kalium chloratum             D 6                       heilt entzündete Schleimhäute

Kalium phosphoricum    D 6                       stärkt Muskeln und Nerven, hilft bei Erschöpfungszuständen

Kalium sulfuricum           D 6                       bei chronischen Entzündungen und Hauterkrankungen

Magnesium phosphoricum D 6                 bei Schmerzen, Neuralgien und Krämpfen

Natrium chloratum           D 6                       reguliert den Flüssigkeitshaushalt

Natrium phosphoricum  D 6                       normalisiert den Stoffwechsel

Natrium sulfuricum         D 6                       regt Ausscheidung und Entgiftung an

Silicea                               D 12                     stärkt Sehnen, Knorpel und Knochen

Calcium sulfuricum       D 6                        lässt Eiter abfließen

Sie können die zwölf Salze jederzeit anwenden (erhältlich in der Apotheke) und nach Ihren eigenen Bedürfnissen auswählen. Falsch machen können Sie dabei nichts, denn selbst wenn Sie ein Salz auswählen, das gerade nicht Ihren Bedürfnissen entspricht, so nützt es Ihnen zwar nichts, es schadet Ihnen aber auch nicht. Ihr Körper scheidet es einfach wieder aus. Wenn Sie richtig krank sind, müssen Sie natürlich die Hilfe eines Arztes oder erfahrenen Therapeuten annehmen. Zumal die akute Behandlung mit Schüßler-Salzen eine andere Dosierung erfordert als die Behandlung von Alltagsbeschwerden. Ansonsten können Sie einfach ausprobieren und kombinieren, was Ihnen gut tut.

Forum für Allergiker

Umfangreiches Forum für Allergiker von  PureNature
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                                            Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich Ende Dezember 2008
                                                          
  

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