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Die Bedeutung unseres Lebens |
Bewusstsein und Vergänglichkeit
Vergänglichkeitund Veränderung ist eine Tatsache, die wir als bewusstes Werkzeug nutzen, um eine Balance zwischen den Höhen und Tiefen zu finden, die wir durchleben.
Das Bewusstsein der Vergänglichkeit wird grundlegend auf einfache, natürliche Weise so verstanden, dass es bedeutet, dass alle Dinge ständiger Veränderung unterworfen sind; die physische Welt zerfällt von Moment zu Moment, und auch unser Denken ist in einem ständig fließenden Zustand.
Indem wir die Tatsache akzeptieren, dass nichts, was wir fühlen und wahrnehmen, auf Dauer so bleibt, erinnern wir uns an das vergebliche Bemühen, an intensiven Gefühlen über das, was wir materiell besitzen, festzuhalten; wie z.B. an für uns wertvollen Dingen, oder sogar an unseren Gefühlen von Liebe, Ärger, Verletzung, und anderen konflikterzeugenden Emotionen gegenüber unseren Freunden, Familien oder Feinden.
Wann immer es Enttäuschungen gibt- so wie unerfüllte Wünsche, gebrochene Versprechen, eine unerfüllte Erwartung- erinnert uns die Vergänglichkeit daran, dass sie, obwohl sie nicht ungeschehen gemacht werden können, nicht dauerhaft sind, und dass sich Ihre gefühlte Intensität im Lauf der Zeit verringert.
Genau so wie das bewusste Erkennen und Akzeptieren der Vergänglichkeit uns hilft, mit unseren Enttäuschungen umzugehen, hilft sie uns auch, mit unseren Erfolgen und der Euphorie von erfüllten Träumen umzugehen. Vergänglichkeit erinnert uns daran, dass auch sie nicht ewig anhalten, und dass wir uns von unseren großen Freuden nicht täuschen lassen sollten, denn wenn wir das tun, dann wird es kein Polster geben, auf dem wir landen können, wenn wir herunterfallen aus den Höhen unserer Idee, dass Erfolg und Freude für immer anhalten.
Ganz einfach gesagt erinnert uns Vergänglichkeit daran, dass alles, was wir erfahren, Veränderungen unterworfen ist, sowohl positiven als auch negativen, und dass diese Erkenntnis uns helfen kann, mit unseren Emotionen bewusster umzugehen; und sie hilft uns im Akzeptieren dieser Wirklichkeit, eine größere Stabilität und tieferen Frieden in uns selbst zu finden.
Leben mit Veränderung und Vergänglichkeit
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Der kollektive Wahnsinn: Tierversuche |
Das EU-Parlament berät derzeit den Entwurf der EU-Tierversuchs-Richtlinie. Dieser Entwurf muss unbedingt nachgebessert werden.
Die EU-Kommission hat endlich den Entwurf für eine Novellierung der EU-Tierversuchs-Richtlinie 86/609 vorgelegt. Diese Novellierung bietet uns die einmalige Chance, auf die europäische Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Millionen von Tieren kann so möglicherweise ein qualvoller Tod im Labor erspart bleiben. Der Bundesverband hat eine ausführliche Stellungnahme abgegeben.
Bitte schreiben Sie an die deutschen EU-Abgeordneten.
Einen Musterbrief finden Sie hier: http://www.tierrechte.de/v200060008000x1009.html
Mit einer Mail können Sie alle deutschen Mitglieder des EU-Parlaments erreichen.
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Vertrauen, Liebe und praktiziertes Mitgefühl |
Vertrauen
Im Bereich menschlicher Beziehungen ist Vertrauen eine unverzichtbare Qualität in jeder bedeutungsvollen Freundschaft oder Liebe.
Jemandem vertrauen bedeutet, sich der Verlässlichkeit und der Unveränderlichkeit seiner /ihrer grundsätzlichen Einstellungen sicher zu sein, der Essenz, seiner/ ihrer Liebe. Damit meine ich nicht, dass jemand seine Einstellungen nicht ändern sollte, aber dass seine grundlegenden Motivationen die gleichen bleiben; dass zum Beispiel sein Respekt für das Leben und menschliche Würde Teil von ihm/ ihr ist, und diese Qualitäten nicht Veränderungen unterworfen sind.
Vertrauen zu haben erfordert Mut, die Fähigkeit, Risiken einzugehen, die Bereitschaft, selbst Schmerz und Enttäuschung zu akzeptieren. Wer auf Sicherheit und Gewissheit als allerwichtigste Lebensbedingungen besteht, kann kein Vertrauen haben; wer sich in einem System von Abwehr abschottet, in dem Distanz und Besitz seine Mittel zur Sicherheit sind, macht sich zum Gefangenen. Geliebt zu werden, und zu lieben, erfordern Mut, den Mut, bestimmte Werte als höchste Wichtigkeit anzusehen- und den Sprung zu machen und alles für diese Werte zu riskieren…
Vertrauen kann in jedem Moment geübt werden. Es braucht Mut, ein Kind aufzuziehen, es braucht Mut, authentisch und verletzlich zu sein, es braucht Mut, eine neue Arbeit zu beginnen oder in Unsicherheit zu leben.
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Spirituelles Vertrauen
Spirituelles Vertrauen ist der sicherste Anker inmitten des ewigen Sturms von Leben und Tod. Es ist das unerschütterliche Vertrauen in die Richtigkeit unseres Hierseins. Vertrauen in die Richtigkeit des Lebensprozesses, in dem wir uns vorfinden — trotz allem Chaos und aller Komplexität.
Diese Art von Vertrauen ist von höchster Wichtigkeit für alle, die davon überzeugt sind, dass sie Verantwortung für den Zustand der Welt tragen. Vor allem in Zeiten wie diesen, in denen es so viele Turbulenzen und so viel individuelle und kollektive Sorge ums Überleben gibt, ist es wichtig, diese Art von Vertrauen zu haben. Ohne dieses Vertrauen als konstanten Bezugspunkt werden uns immer wieder die emotionalen, psychischen und spirituellen Ressourcen fehlen, um den guten Kampf zu kämpfen.
Und jene, die ihr Leben der ewigen Suche widmen, um die Welt in eine kraftvolle Reflexion des Heiligen zu verwandeln, können sich auch nicht einen Augenblick des Zweifels oder der Angst, der ihre Seele überschattet, leisten. Warum? Weil es der eine Augenblick sein könnte, der am meisten zählt!
Mit anderen Worten, wir können es uns nicht leisten, kein spirituelles Selbstvertrauen zu haben, wenn wir uns und die Welt verändern wollen.
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Die Übung von Vertrauen und Mut beginnt mit den kleinen Details des täglichen Lebens.
Der erste Schritt ist der, zu bemerken, wo und wann man Vertrauen verliert; die Rationalisierungen zu durchschauen, die man benutzt, um das Fehlen von Vertrauen zu verschleiern; zu erkennen, wenn man auf feige Weise handelt, und wie man es rationalisiert. Zu erkennen, dass jeder Verrat von Vertrauen uns schwächt, und wie mehr Schwäche zu neuem Verrat führt, und so weiter, in einem Teufelskreis. Dann wird man auch erkennen, dass, während wir uns bewusst davor fürchten, nicht geliebt zu werden, die wirkliche, wenn auch nicht bewusste Angst die ist, zu lieben. Zu lieben bedeutet, sich der Liebe ohne irgendwelche Garantien hinzugeben, und sich selbst vollständig zu geben. Liebe ist ein Ausdruck von Vertrauen, und wer wenig Vertrauen hat, hat auch wenig Liebe.
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Texte über Bewusstsein, Transformation und Meditation
http://www.leben-sterben.de/texte/transformation/vertrauen.htm

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Der kollektive Wahnsinn
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Probleme sind weltweit; Lösungen müssen auch weltweit sein.
Soweit es die Welt der Menschen betrifft, glaube ich nicht, dass es eine große Chance gibt, dass sich die Menschen gegen ihre eigene Vergangenheit auflehnen. Probleme sind in der Vergangenheit erschaffen worden, und ihre Vergangenheit wird in der kommenden Krise zu einem Höhepunkt kommen. Die Massen werden in der Krise untergehen. Ich fühle Traurgkeit darüber, aber die Wahrheit muss gesagt werden. Nur wenige Menschen werden in der Lage sein, nach diesem globalen Selbstmord zu überleben, und das werden diejenigen sein, die tief im Bewusstsein verwurzelt sin: wach, Bewusst, liebevoll, und bereit, sich von der Vergangenheit völlig und absolut loszulösen, und bereit, den neuen Menschen und die neue Menschheit mit der Frische eines Kindes zu beginnen.
Es ist wunderbar, dass es so viele Menschen gibt, die fähig sind, so tief in sich hineinzugehen.
Ihre einzige Hoffnung ist ein Wesen, das sich selbst erkannt hat.
Es ist zu spät, die ungeheure Zerstörung zu verhindern, die geschieht.
Vielleicht können einige wenige einzigartige Menschen gerettet werden, und das wird mehr als genug sein.
Die Vergangenheit der Menschheit war völlig zufällig; sie haben Dinge getan, ohne an ihre Konsequenzen zu denken. Jetzt erleiden wir die Konsequenzen, und es gibt keinen Weg, das zu verhindern. Zum Beispiel wurde die ganze Ökologie auf dem Planeten zerstört. Das Leben existiert nicht als getrennte Inseln: kein einziger Mensch ist eine Insel. Alles ist miteinander verwoben. Ihr kennt die beiden Worte: "Abhängigkeit" und "Unabhängigkeit". Beide sind nicht realistisch; die Wirklichkeit ist die Zwischenabhängigkeit.
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Wir sind alle völlig miteinander verbunden. Nicht nur Menschen mit anderen Menschen, nicht nur Nationen mit anderen Nationen, sondern Bäume und Menschen, Tiere und Bäume, Vögel und die Sonne, die Gestirne und die Ozeane...alles ist miteinander verwoben. Und die bisherige Menschheit hat niemals daran gedacht, dass es ein Kosmos ist. Sie haben alles als voneinander getrennt gesehen. Es war für die Menschen in der Vergangenheit unmöglich, daran zu denken, dass Menschen und Bäume verbunden sind.
- Osho-

Transformation und Mitgefühl
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Seelisch-spirituelle Sterbebegleitung |
Mitgefühl und die praktische Arbeit der Sterbebegleitung
Die Arbeit mit Sterbenden bedeutet auch eine Arbeit an sich selbst. Als ich zum ersten Mal in ein Krankenhaus kam, um eine Sterbende zu besuchen, wurde mir bewusst, dass dies der "Prüfstand" für meine spirituelle Praxis sein würde. Mir stellte sich die Frage "Kannst Du auch in der "Hölle" schwieriger Umstände Dein offenes Herz bewahren?"
Ich stellte fest, dass ein Krankenhaus wahrscheinlich die denkbar ungünstigste Umgebung für jemanden darstellt, der sich einen wirklich "schönen" Tod gönnen will.
Krankenhäuser sind dazu da, Leben zu erhalten - mit dem Tod steht man dort auf Kriegsfuß. Man bringt ihm nicht all zuviel Achtung, nicht sehr viel Mitgefühl entgegen. Viele Ängste kreisen um den Tod. Im Krankenhaus bedeutet der Tod eine Niederlage.
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Präsenz: Dem Tod nahe sein
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Die meisten schwerstkranken Patienten sagen, dass sie nicht allein sein möchten, wenn der Tod näher rückt.
Sie wollen nicht isoliert sein, sondern menschliche Nähe spüren. Doch in vielen Krankenhäusern sind die Schwestern, Pfleger und Ärzte nicht in der Lage, dem sterbenden Patienten entscheidende Hilfestellung zu geben, da ihnen die Möglichkeiten des Umgangs mit dem Sterben und auch die Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Tod fremd sind. Studien haben ergeben, dass das Pflegepersonal- nicht etwa vorsätzlich, sondern infolge subtiler psychologischer Mechanismen - auf das Lichtzeichen eines Schwerstkranken langsamer reagiert als auf den Ruf eines Patienten, der erwartungsgemäß "nur ein wenig Hilfe" braucht. So werden wir gerade in einer Zeit, in der wir uns am meisten nach lebendigem Kontakt sehnen, am ehesten alleingelassen. Nicht gerade ein idealer Ort, um zu sterben.
Mir wurde bewusst, dass die Problematik in einem Krankenhaus die gleiche ist wie bei uns selbst: Unwissenheit. Es fehlt an Einsicht in den Gesamtprozess.
Eigene Ängste und Widerstände verdichten und verkörpern sich in bestimmten Verhaltensmustern und im Ausgrenzen eines uns unbegreiflichen Lebensaspektes: des Sterbens.
Demgegenüber erlebte ich aber auch, dass eine gute Krankenschwester ein regelrechter Segen für ihre Patienten war und eine ganz andere Atmosphäre entstehen ließ. Nur ist "gut" eigentlich nicht der passende Ausdruck. Mit „gut“ meine ich eine Krankenschwester, die dank inniger Verbindung zu ihrer eigenen Menschlichkeit zu echter Fürsorge fähig ist. In vielen Schwesternschulen und bei vielen medizinischen Lehrgängen heißt es immer wieder: "Lass Dich nicht zu sehr auf Deine Patienten ein." Dabei ist es gerade diese Qualität der Fürsorge, der Anteilnahme, welche das Wesen einer Heilung ausmacht. Indessen dreht sich das Geschehen in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen meist vornehmlich darum, die Heilung aus der menschlichen Sphäre, aus der Sphäre der Übermittlung von Energien herauszulösen und dem chemisch-elektrischen Reich der Medikamente und Apparate anzuvertrauen.
Ich machte die Erfahrung, dass es bei unserer allgemein verbreiteten Unwissenheit überaus schwierig ist, echte Fürsorge zu praktizieren. Dass wir uns nur allzu bereitwillig mit unseren konditionierten Einstellungen zum Tod identifizieren und letztlich umso schmerzhafter aus der Bahn geworfen werden, wenn unsere Perspektive vom Leid ins Wanken gerät. Ich kenne nur sehr wenige Leute, die von der Arbeit mit Sterbenden nicht tief betroffen und oft auch erschöpft sind. Solche Arbeit ist äußerst anspruchsvoll. Erst wenn wir zwischen Leben und Tod keine absolute Grenze mehr ziehen und bei des als Stufen eines Reifeprozesses, einer Heimkehr, einer Rückkehr zur göttlichen Quelle verstehen - oder wie wir diesen Prozess auch immer benennen wollen, können wir gegenüber dem Kontext, in den Krankheit und Tod verwoben sind, achtsam bleiben.
Wenn wir dann mit Menschen arbeiten, die Schmerzen leiden, achten wir ihre Schwierigkeiten und Bedrängnisse, ohne jedoch ihren Widerstand gegen den Schmerz zu verstärken - beispielsweise durch die Äußerung, wie schrecklich eine solche Situation doch sei. So etwas würde ihr Leid nur vergrößern. Auch sagen wir nicht: "Nun, Sie haben die Schmerzen einfach infolge Ihrer karmischen Entwicklung." Das ist kein Mitgefühl. Wir lassen nur unseren Verstand sprechen und kommen in der Arbeit an uns selbst nicht weiter, wenn wir eine Geisteshaltung unterstützen, welche Zwiespalt und Abtrennung fördert. Es ist zwar ihr Karma, aber dieses Verständnis muss aus der tiefen Erfahrung des Augenblicks kommen - aus dem Herzen, nicht aus dem Kopf. Wir müssen es als unser Karma und nicht allein als das Karma jener Person empfinden - nicht als Konzept, sondern als eine fortschreitende Erfahrung, eine Öffnung. Die Öffnung des anderen wie auch unsere eigene sind Bestandteile desselben Prozesses. Unsere Lebens- und Geistesinhalte mögen sich unterscheiden, aber der Prozess ist absolut derselbe. Die "Naturgesetze“ von Ursache und Wirkung sind identisch mit jenen Gesetzen, die das Verhältnis von Geist und Körper bestimmen. Und diese Gleichheit ist es, die zur Einsicht führt, die uns vor der Verstrickung in diese oder jene Inhalte bewahrt. Tatsächlich ist es auch die Ebene dieser Gleichheit, die eine innere Kommunikation ermöglicht.
Eine solche Gleichheit besteht, wenn ich das Zimmer einer Person betrete, ihre starken Schmerzen förmlich innerlich erfühlen kann und dieses Gefühl gleichzeitig in einer Weiträumigkeit empfinde, die diesen Augenblick absichtslos betrachtet und bereit ist seinen natürlichen Verlauf zu akzeptieren. Dabei kann es sich um einen seelischen Schmerz wie heftigen Zorn oder tiefe Ängste und Zweifel handeln, und es kann auch Krebs sein, der am Nervensystem frisst.
Die Atmosphäre des Zimmers ist von äußerstem Unbehagen, von extremer Unzufriedenheit mit der Gegenwart beladen. Und ich setze mich zu dieser Person und tauche in diese Gefühle ein. Doch dabei begleitet mich die Einsicht in den Prozess des Kontextes, in dem wir alle leben. Und indem ich mich dieser Erfahrung so weit wie möglich öffne, überschreite ich sie schließlich und gebe jener Person die Gelegenheit, je nach ihrem Vermögen ebenfalls über ihre Erfahrung hinauszugehen. So etwas lässt sich natürlich mit Worten kaum beschreiben. Aber wenn ich so bei jemandem sitze, kann ich mich selbst loslassen und nahezu mit ihm verschmelzen. Ich fühle mich nicht von diesem Menschen getrennt, die räumliche Distanz hindert mich nicht daran, ganz und gar für ihn da zu sein. Das bedeutet, die Rolle des "edlen weißen Ritters" oder des "Käpt'n Karma" aufzugeben, der zur Rettung der Kranken und Sterbenden angetreten ist und geflissentlich übersieht, dass er selbst Krankheit und Tod in sich trägt und von Verhaftung und Unwissenheit durchlöchert ist. Ich bin weise, der andere nicht. Ich bin gesund, der andere ist krank. Das ist Verblendung.
Buddha sagte, dass sich das Schicksal wendet wie ein peitschender Pferdeschweif. Zwei Wesen treffen sich in einem Raum, von ihrem Karma zusammengeführt. Eines steht am Endpunkt und zieht sich aus dem Leben zurück das andere ist da weil es sich selbst und dem anderen an keinem anderen Ort besser dienen kann. Beide erwartet Arbeit an sich selbst. Beruhte dieses Treffen auf anderen Beweggründen, wäre die Situation für beide von weit geringerem Nutzen. Was sie tun, mag durchaus das gleiche sein - aber die Präsenz des Todes macht alles viel klarer.
Ich sitze mit einer Person in einem Zimmer, die dem Tod schon sehr nahe ist und Angst empfindet. Auch ich spüre die Furcht vor dem Tod in mir. Indem ich mich jetzt durch diese Angst hindurcharbeite, gebe ich dem anderen auch ohne Worte die Möglichkeit, seine Angst ebenfalls zu durchdringen. Käme ich ins Zimmer und sagte: "Oh, Sie brauchen vor nichts Angst zu haben - der Tod ist nur ein Übergang, und später werden Sie dann wiedergeboren", dann wäre das kaum hilfreich. Auf diese Weise wichen wir der Kraft des Augenblicks aus - dem Leid, das dieses Zimmer, diese Person in ihrem Bett erfüllt, und dem Leid in der Seele dessen, der an diesem Bett sitzt.
Es ist meine Leidensfähigkeit, die Fähigkeit der Erfahrung meiner eigenen Unzufriedenheit, meines eigenen, daraus folgenden unseligen Karmas, die mich in die Lage versetzt, eine Läuterung und Vollendung zu erreichen.
Die Arbeit mit dem Sterben gleicht dem Blick in einen blank polierten, grellen Spiegel meiner eigenen Realität. Er zeigt mir, welche Ängste mich bewegen, welche Abneigung ich gegen den Schmerz habe. Der konditionierte Widerwille gegen Schmerzen ist sehr mächtig und wird uns stets ein weites Arbeitsfeld bieten. Und der urteilende Geist blickt mir über die Schulter und erzählt mir, wie unfertig ich noch bin, wieviel Arbeit noch auf mich wartet. Dieses Bewusstsein lässt zuweilen ein recht bedrückendes Gefühl entstehen, doch offensichtlich führt an dieser Arbeit kein Weg vorbei. Also behalte ich meine Bewusstheit bei und fühle mich dann wiederum sehr offen und ruhig, sehr teilnahmsvoll und präsent.
Mein Festhalten an der Erwartung, dass eine Person einen bestimmten Sterbeprozess zu durchlaufen habe, bringt ihr keinerlei Nutzen und wird lediglich zu meinem eigenen Problem. Ich habe gelernt, dass ich niemanden dazu bewegen kann, meinen eigenen Wunschtod zu sterben. Ich lasse meine persönlichen Probleme draußen vor der Tür, um den Läuterungsprozess nicht zu trüben. Wenn ich bei jemandem sitze und mich festgefahren habe, dann. sage ich einfach: "Ich habe mich festgefahren." Das ist immer noch ehrlicher als vieles andere, was diese Person den Tag über erleben mag. In Krankenhauszimmern wird eine ganze Menge Schauspielerei betrieben. Der Patient im Bett spielt etwas vor, und das gleiche gilt für seine Besucher. Meine Arbeit in diesem Zimmer besteht einfach darin, zu sein. Ohne falsches Spiel. Und sein heißt Präsenz. Ich muss fähig sein, mich selbst ganz und gar zu akzeptieren - einschließlich jenes Teils meiner selbst, der leidend in jenem Bett liegt. So sind es in Wahrheit zwei Tode, die sich in diesen Augenblicken vollziehen.
Ehrlichkeit bedeutet nicht, dass ich dem anderen meine Wahrheit aufdränge. Es bedeutet, präsent zu sein, wahrhaftig zu sein. Je offener ich gewesen bin, je mehr ich die menschliche Situation, das aus unfreiwilliger Verklammerung und beispielloser Achtlosigkeit erwachsende Leid akzeptieren konnte, desto größer war der Raum, den ich meinem Gegenüber und mir selbst zur Entfaltung offerieren konnte. Damit weitete sich das Mitgefühl für die Projektionen und Ängste auf beiden Seiten. Ich erkannte, dass Mitgefühl nicht etwa Einmischung heißt. Mitgefühl entspringt, wenn ich das Leid des anderen nachempfinde und in mein eigenes Wesen transzendiere, wenn ich ihm einen weiten Raum zur Verfügung stelle, in dem er wachsen und sogar sterben kann - je nach seinem Ermessen, seinem Vermögen, seiner „karmischen Konstellation“.
Mir wurde klar, dass sich Mitgefühl nicht darin erschöpft, zu einem Patienten zu sagen: "Oh, Sie sehen aber heute sehr gut aus!" - während er deutlich blasser und magerer geworden ist. Wenn er krank ist, lasse ich ihm die Freiheit, krank zu sein. Ich lasse ihn sich selbst akzeptieren. Ich bestärke ihn nicht in seinem Widerwillen gegen die Krankheit, denn sie ist das, womit er arbeiten muss. Sie ist seine Methode.
Des weiteren stellte ich fest, dass die Möglichkeiten des menschlichen Herzens immens unterschätzt werden, dass wir meist glauben, dem anderen nur durch unser Wissen dienen zu können. Dabei können wir gerade mit der intuitiven Einsicht des Geistes auch ohne große "Taten" wertvolle Hilfe leisten. Wir sind für jemanden präsent, weil wir unserer Präsenz keine Schranken setzen. Was heißen soll, dass wir auch das schwere Leiden eines Todkranken akzeptieren und in unser Herz einlassen. Wenn der Schmerz im Raum so gewaltig ist, dass er das Herz fast zerbricht, lassen wir uns mit der Aufgabe jeglicher Wunschvorstellung vom Zusammenfluss von Herz und Geist förmlich absorbieren. Wir finden uns inmitten der offenen, wissenden Seele wieder. Wir sind mit unserem Gegenüber verschmolzen und sprechen mit ihm, als sprächen wir mit uns selbst. Nun wandelt sich auch die bereits erwähnte Technik der Kommunikation mit dem Herzen zu einer Methode des Dialogs mit uns selbst.
Wenn ich mich in solchen Momenten ganz und gar aus der Rolle des "Helfenden" herausgelöst hatte und mit dem anderen zu einer Zweiheit des Sterbens und der Betrachtung zusammengewachsen war, erlebte ich die Heimkehr zu meiner Vollkommenheit und alle Ermüdung verflog. Mich speiste dieselbe Quelle, dieselbe alles Persönliche unendlich übersteigende Kraft, welche im Strom dieser Verschmelzung auch dem anderen Nahrung gab.
Wenn wir jemanden an diese Quelle geführt haben und den Raum schließlich verlassen, wissen wir kaum noch, wer wir eigentlich sind. Das Bewusstsein hat sich so sehr geweitet, dass wir nur noch Transparenz empfinden. Die Person im Zimmer stirbt, und wir wissen nicht einmal, ob wir ihr helfen konnten. Wir haben unser Möglichstes getan und auch daraus gelernt, aber was wir lernten, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass sich ein Prozess entfaltet hat - ein Prozess, der uns unserer Grenzenlosigkeit, unserem Energiepotential ein Stück näher gebracht hat. Es war der Schritt in ein Sein, an das keine unserer Vorstellungen je heranreichte. Artikel zum Ausdrucken
Seelisch-spirituelle Sterbebegleitung
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KINDER UND IHR VERHÄLTNIS ZUM TOD |
In welchem Lebensalter können Kinder mit dem Tod konfrontiert werden?
Sterben und Trauer gehören auch für Kinder zum Lebensalltag. Sie greifen nach dem Käfer, patschen nach ihm und verstehen dann nicht, warum er plötzlich regungslos liegen bleibt. Kleine Kinder haben noch keine reale Vorstellung vom Tod. Die bildet sich erst in einem' Prozess heraus, der im Grunde genommen mit der Geburt beginnt. Liegt ein toter Vogel auf der Straße, sollten Erwachsene nicht einfach weitergehen. Besser ist es, nun die Begriffe Tod und Sterben situationsangemessen einzuführen. Nicht die Kinder sind zu klein für das Thema, sondern wir. Wir haben so viele Probleme mit dem Sterben und dem Umgang mit dem Tod, dass wir das auf die Kinder projizieren. Oft werden Kinder aus Rücksicht zunächst verschont und später vor vollendete Tatsachen gestellt. So werden auch sie den Tod zu verleugnen lernen.
Wie entwickeln Kinder denn eine reale Vorstellung vom Tod?
Todesvorstellungen entwickeln sich bei Kindern in Phasen. Kinder unter drei Jahren haben noch keinen Begriff von der Zeit. Tot sein bedeutet, dass jemand weg ist. Kinder zwischen drei und sechs Jahren begreifen nicht die Endgültigkeit. Verstorbene sind für sie nur zeitweise tot und können wieder lebendig werden. Das zeigt sich an typischen Fragen wie "Essen Tote dasselbe wie wir?" Oder "Bekommt Opa im Grab nicht nasse Füße?" Kinder im Vorschulalter begreifen noch nicht, dass auch sie einmal sterben müssen. Sie haben eher Verlustangst. Typische Fragen sind" Was, wenn Mama stirbt? Muss ich dann ins Heim?" Nach der Einschulung entwickelt sich langsam ein Bewusstsein, bei dem Kinder den Tod auf sich beziehen. Kinder in diesem Alter entwickeln ein forschendes Interesse an Details. Sie wollen etwa das Haustier wieder ausgraben, weil sie das Skelett sehen möchten. Ab zwölf Jahren haben Kinder und Jugendliche eine reale Vorstellung vom Tod und sind sich ihrer Sterblichkeit bewusst. Natürlich gibt es Abweichungen von diesem Altersschema -und das hängt damit zusammen, wie gut Kinder vorbereitet und begleitet werden.
Wie sollte diese Vorbereitung aussehen?
Nicht so tun, als ob es das Thema Tod nicht gibt. Ich bin mit Kindern von Freunden über den Friedhof gegangen. Kinder sind neugierig und stellen Fragen. Gehen Sie dabei möglichst nur auf die Fragen ein. Beantworten Sie eine Frage nur so weit, wie es nötig ist, um das Kind nicht zu überfordern. Vergessen Sie nicht zu fragen "Wie geht es dir jetzt damit, wo du das weißt?"
Kinder haben uns vieles voraus, auch beim Thema Tod.
Sie konfrontieren uns mit ihren Fragen und kennen dabei kein Tabu.
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2 | Spiritualität und Bewusstsein
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In unseren Seminaren wollen wir lernen, wie der Tod uns still werden lassen kann, während wir leben- wie wir mitten in dem Lärm des Lebens still sein können, bevor wir das Ende des Lebens erreichen.
Was uns fehlt, wenn wir diese Art von einfachem Stillsein nicht fühlen, ist eine Bewusstheit von uns selbst in unserer Erfahrung in ihrer Unmittelbarkeit, in ihrer Fülle.
All unsere Ideale, unsere Ideen, Ängste, Projekte, und Sorgen werden zu Lärm, der unsere direkte Erfahrung und die subtile Wahrnehmung dessen, was wir sind, überwältigt. Die Kostbarkeit, einfach in diesem Moment hier zu sein, wird vergessen, verloren im Lärm der Ruhelosigkeit.
Auf der spirituellen Reise geht es nicht hauptsächlich darum, aufregende Erfahrungen zu haben, interessante Einsichten, oder ungewöhnliche Wahrnehmungen zu haben, auch wenn diese oft als Teil der Reise geschehen werden. Sie haben ihren Platz und ihren Wert, aber sie sind nicht das Ziel der spirituellen Reise. In innerer spiritueller Praxis geht es vor allem um ein zur Ruhe finden und den Frieden der Gegenwärtigkeit in dem einzigen Moment des Lebens, in dem wir gerade sind- im Hier und Jetzt.
Es geht um ein zur Ruhe kommen in der Einfachheit unseres Seins, um unsere Wirklichkeit zu fühlen- in der Wirklichkeit zu sein, anstatt in ihren Verzerrungen und dem Leiden, das daraus entsteht.
Es liegt eine besondere Intimität darin, uns direkt zu fühlen, einfach wir selbst zu sein.
Und wenn wir ruhig und darin zuhause sind, fühlen wir uns einfach echt. Wir erkenne die Wirklichkeit unseres wahren Seins, die Wirklichkeit unseres Bewusstseins.
Seminar | (S)ich sterben lassen- um zu leben 21.- 26. Mai 2010

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ALS: Gefangen im eigenen Körper |
Sandra Schadek, 37, hat ALS. Die Krankheit tötet die Nerven, die ihre Muskeln steuern.
Was ihr noch bleibt, ist Schreiben: Für ihre Website bekam sie den Grimme-Online- Award, und jetzt erscheint ihr Buch.
Ein Besuch bei einer Frau, die alles will, aber nichts mehr kann
"Im April 2000 erhielt ich die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Sie war ein großer Schock für mich und meinen damaligen Freund. Unsere gesamte Zukunftsplanung, meine Träume und Wünsche brachen einfach in sich zusammen. Noch im selben Jahr musste ich sowohl mein Studium der Wirtschaftswissenschaften, als auch meinen Nebenjob als Aerobictrainerin aufgeben. Ich konnte mir am Anfang nicht vorstellen, dass ich wirklich eine so schwere, unheilbare und tödliche Krankheit haben sollte. Aber mein Verlauf überzeugte mich vom Gegenteil und ich habe mittlerweile gelernt, mit der ALS zu leben. Es ist wichtig, der ALS nicht völlig kampflos das Feld zu überlassen. Ich habe irgendwann beschlossen, dass, wer auch immer mir diese Krankheit verpasst hat und glaubte, ich würde bereits in den ersten zwei, drei Runden k.o. gehen, die Rechnung ohne mich gemacht hat! Ich werde mich nicht so leicht geschlagen geben oder aufgeben. Allerdings musste ich lernen, die ALS nicht als einen übermächtigen Gegner, sondern als einen ständigen Begleiter zu sehen. Ich weiß genau wie schwer das ist, aber ich weiß auch, dass es geht. Den Kampf gegen die ALS kann man nur verlieren, aber vielleicht kann man sich mit der ALS irgendwie arrangieren, mit ihr und nicht gegen sie kämpfen und so viel wertvolle Zeit gewinnen. Ich habe erkannt, dass es an mir liegt, wie die letzten Jahre meines Lebens verlaufen. Denn eines steht fest: Das Leben geht weiter, so oder so!"
Zwanzig Sekunden sind vier tiefe Atemzüge. Eine SMS oder einmal Schuhebinden. Für Sandra Schadek sind sie ein Sieg. Zwanzig Sekunden lang steht sie. Balanciert auf beiden Beinen, während der Kopf vor der Brust hängt und den Körper an der Wand abstützt, während die Arme wie lose Taue von den Schultern baumeln.
Es gibt keine Muskeln mehr, die die Arme halten, den Kopf oder die Beine. Sandra kann nicht mehr gehen, nicht mehr greifen, kaum noch sprechen. Ihre Krankheit lähmt nach und nach Arme, Beine, Hände, Zunge. Die paar Sekunden aufrechten Stand ringt Sandra ihrem Körper ab, ihrer Krankheit, der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS): sechsmal täglich nach dem Toilettengang, von ihrer Pflegerin Kerstin hingestellt und an die Wand gelehnt wie eine Puppe. Sandra hält das Gleichgewicht, während Kerstin ihr die Jeans hochzieht, die Beine zittern vor Anstrengung.
Jetzt hat das beigefarbene Ledersofa im Wohnzimmer eine Kuhle, weil sie dort immer sitzt, morgens, mittags und abends, nur nachts nicht und wenn sie im Bad ist. Und auf dem Couchtisch davor liegt ein weißer Stein, darauf steht: "Jeder Moment hat seine eigene Bedeutung."
Überall wäre das kitschig, nicht aber in Sandras neuem Leben, in dem es über eine Minute dauert, bis ein Löffel Quark mit Früchten gekaut und geschluckt ist. In dem die "Tagesschau" vorbei ist, bis sie einigermaßen bequem hingesetzt worden ist. Aus dem die Krankheit jedes Tempo genommen hat, es beschränkt hat auf zwei Zimmer, Bad und Terrasse im Untergeschoss des Elternhauses. Und in dem der Laptop die wichtigste Verbindung zur Welt draußen geworden ist.
http://www.sandraschadek.de
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"Wir sind alle völlig miteinander verbunden.
Nicht nur Menschen mit anderen Menschen, nicht nur Nationen mit anderen Nationen,
sondern Bäume und Menschen, Tiere und Bäume, Vögel und die Sonne,
die Gestirne und die Ozeane... alles ist miteinander verwoben."


Unser Film-Tip
HOME
Die Faszination der Natur, und die Sorge um die Zukunft der Menschen

Ruwanda Flüchtling
Die Ausbeutung der Erde durch den modernen Menschen führt zu einer unvorstellbaren Katastrophe
mit Bewegungen ganzer Völker, um Hunger und Wasserknappheit zu entfliehen.
Wir haben nur noch knapp 10 Jahre, um an den Ursachen und Folgen
der globalen Erwärmung,
der Verknappung der Bodenschätze,
der bedrohten Artenvielfalt,
etwas zu ändern, sagen bedeutende Wissenschaftler.
Der Mensch gefährdet seine eigene Existenz.
Jeder von uns ist daran beteiligt,
durch unsere Lebensweise, unsere Verschwendung von Rohstoffen und Energien,
und früher oder später ist jeder auch direkt von den Folgen betroffen.
Die einzige Hoffnung ist eine Bewusstwerdung der Menschen und die Veränderungen,
die aus einem meditativen verantwortungsvollen Bewusstsein des Einzelnen geschehen.
Der unbewusste Mensch wird vielleicht seiner eigenen Vernichtung in völliger Ignoranz entgegengehen,
weil er sich selbst und seine Lebensweise von Gier und Ich-Zentriertheit absolut nicht ändern will.
Ein Link zu einem eindringlichen, unglaublich schönen und aufrüttelnden Film
von Yann Arthus-Bertrand überdie Ursachen, die bereits geschehenden Konsequenzen für die Menschheit,
und die bereits vorhandene Alternativen:
http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8&feature=related
Deutsche Untertitel können im Film eingeschaltet werden.
Die Menschheit muss ihre Lebensweise von Grund auf verändern !
Kommentar von Yann Arthus-Bertrand:
Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns,
wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern,
um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.
Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ;
und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ;
unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt,
hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen,
weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.
Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird.
Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
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Sorge der Menschen für die Umwelt
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Kino-Start: "Die Bucht" von Delfinschützer Ric O'Barry
Am 22. Oktober startet der Kino-Film "Die Bucht" in deutschen Kinos.
Der ehemalige Delfintrainer der Flipper-Serie und jetzige
Delfinschützer Ric O‘Barry hat die Machenschaften der japanischen
Fischer aufgedeckt. In einer abgelegenen Bucht im japanischen
Küstenort Taiji liegt ein dunkles und tödliches Geheimnis. Der
Film zeigt, wie sich Ric O'Barry gemeinsam mit Regisseur Louie
Psihoyos auf eine Undercover-Mission begibt, um ans Licht zu
bringen, was jedes Jahr mit 2.000 Delfinen dort gemacht wird. "Die
Bucht" ist Öko-Thriller, Abenteuerfilm und provokanter Coup. Damit
eröffnet sich auch die Chance, Delfine zu retten!
Infos zum Film:
www.diebucht-derfilm.de
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Aktion der WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society):
www.wdcs-de.org/delfine/ |
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Einer der schönsten Songs über Sterben, Liebe und die Angst vor dem Tod,
von Sara Groves. What do I know? als mp3-Download

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Körperlicher und psychologischer Schmerz in der Zeit der Trauer |
F: Indem wir mit unserem Leiden in Berührung bleiben, empfangen wir eine wirkliche Lehre, selbst wenn wir furchtbar leiden . Was genau ist diese Lehre?
A : Schmerz kann uns viel lehren. Schmerz ist ein gegebener Teil unseres Lebens, aber psychologisches Leiden kommt vom Widerstand gegen den Schmerz.
Und wenn es keinen Schmerz in der Welt gäbe, gäbe es auch kein Mitgefühl. Und wenn wir nicht diesen Zustand von Mitgefühl erfahren würden, würden wir unvollständig bleiben. Und Schmerz macht noch etwas anderes. Schmerz bringt Trauer in unser Bewusstsein.
Inmitten des körperlichen Schmerzes können wir die Stimmen von Trauer hören: Misstrauen, Selbstmitleid, ein generelles Gefühl von Bestürzung, von Bodenlosigkeit. Schmerz gibt uns die Gelegenheit, an den Dingen zu arbeiten, sie an die Oberfläche zubringen, die sehr tief sitzen. Das gibt uns die Möglichkeit, die Teile von uns mit Mitgefühl und liebevoller Freundlichkeit zu berühren, die wir in uns verbannt haben, denen wir mit Hass begegnet sind.
Schmerz verschafft uns also Zugang zu unserem unterdrückten Leiden, wenn wir bereit sind, daran zu arbeiten. Aber du musst nicht damit warten, bis du einen 1000 Kilo schweren Schmerz erlebst. Du kannst an den täglichen kleinen Schmerzen arbeiten, die dein Leben einsam oder unerfüllt machen, deine Liebe blockieren oder dich in Selbsthass gefangen halten. All die Dinge, die wir leicht unterdrücken können. Es sind kleine Dinge, die unser wertvolles Leben ausmachen, an denen wir bewusst arbeiten können, um uns zu befreien, so dass wir die Fähigkeit erlangen, unser Herz für Mitgefühl, selbst in unserer inneren Hölle, zu öffnen.
Denn du weißt, dass es nicht nur dein eigener Körper ist, der da von Schmerz geschüttelt liegt.
Was, wenn es deine 5 Jahre alte Tochter ist? Wie bleibst du präsent, wie verhinderst du es, dass sich dein Zehen in deinen Schuhen verkrampfen, dass sich deine Seele nachts nicht zusammenzieht vor Schmerz und Hilflosigkeit? Wie kannst du deinen Bauch entspannen? Wie hältst du den Kontakt in Liebe aufrecht, anstatt in Furcht, anstatt in Wut gegen Gott? Anstatt in völliger Verwirrung, Angst, Hilflosigkeit und Vergessen?
Was ich sagen will, ist, dass all diese innere Arbeit nicht nur für unser eigenes Wohlbefinden ist, es ist zum Guten für alle lebenden Wesen. Weiter zum Artikel

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CDs des Monats
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Das Ewige berühren
CD 2029
Veetman spricht über das spirituelle Erwachen aus dem Traum von Vergangenheit und Zukunft und ein Leben
in der zeitlosen Dimension der ewigen Gegenwart. 45 min
2. Geleitete Meditation | Die Erfahrung der zeitlosen Gegenwart.
Anleitung zu stiller Meditation. Innere Aufmerksamkeit erschafft Wachheit. Das innere Energiefeld wahrnehmen. Innere Stille lässt die Erfahrung der ewigen zeitlosen Gegenwart entstehen. Bewusstheit an sich erfüllt alle Erfahrungen. 30 min
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Den Weg für Meditation ebnen
Die beste Einstellung zur Meditation
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Die beste Einstellung zum Meditieren ist die, jegliche Idee darüber aufzugeben, Ergebnisse zu erzielen.
Denk nicht daran, was geschehen wird, wenn du die Meditation machst- mach sie einfach. Wenn du meditierst, wirst du vielleicht deine Präsenz nicht fühlen, aber das ist völlig in Ordnung. Einfach die Meditation zu machen ist das, was nötig ist. Manchmal wirst du dich gegenwärtig fühlen, manchmal nicht. Manchmal wirst du dich wunderbar fühlen, manchmal wirst du dich nicht gut fühlen. Diese Faktoren entscheiden nicht über den Wert von Meditation.
Was über den Wert der Meditation entscheidet, ist, dass du die Meditation machst. Wenn du sie wirklich regelmässig machst, wirst du mit der Zeit präsent sein, hauptsächlich weil du nicht mit den Beurteilungen und Vorlieben des Ego einhergehst. Du sagst dir selbst, das du für 20 (oder mehr) Minuten meditieren wirst, was auch immer dein Ego sagt. Diese innere Haltung an sich bringt den wahren inneren Willen hervor, der eine wahre Präsenz und Loslösung vom Ego hervorbringt. Meditation ist zur Qualität von Präsenz hin orientiert. Zum Artikel
Mehr über Meditation
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DIE ILLUSION DER ANGST |
Du kannst Angst nicht besiegen. Angst muss verstanden werden.
Sobald du daran denkst, sie zu besiegen, hast du bereits ihre Existenz, ihre Macht über dich akzeptiert. Und Angst ist genau wie ein Schatten - du kannst sie bekämpfen, aber du kannst dabei nicht gewinnen. Man muss auf dem Weg sehr aufpassen, ob man gegen etwas kämpft, das es gar nicht gibt, sondern das nur die Projektion von dir selbst ist - sonst wird die Reise immer länger und länger.
Du musst also zuerst einmal verstehen, dass Angst nicht überwunden werden muss; andernfalls wirst du immer Angst vor der überwundenen Angst haben - denn eine überwundene Angst ist real. Du magst ihr überlegen sein, aber die Dinge ändern sich. Du kannst in einem schwachen Moment von der nicht-existenten Angst wieder besiegt werden, und dann ist sie obenauf. Du hast nicht immer dieselbe Vitalität, dieselbe Lebendigkeit; es gibt Hochs und Tiefs. Jedes Mal, wenn du dich nicht wohl fühlst, kommt die Angst zurück. Und das Verwunderliche dabei ist, dass Angst gar keine Existenz hat außer in deiner Vorstellung.
Angst ist ein Nebenprodukt deiner Bewusstlosigkeit. Daher gibt es nur eine Möglichkeit, sie loszuwerden. Nämlich ihre Scheinrealität zu erkennen und bewusst zu werden. Es geht nicht darum, sie zu besiegen; die Angst spielt überhaupt keine Rolle. Sobald du weißt, was der Tod ist, verschwindet die Angst. Nur dein eigener Tod... und zwar nur unter einer absoluten Bedingung: Nur wenn du mit voller Bewusstheit aus dem Körper gehen kannst, wirst du die Angst nicht nur verstehen können, sondern sie völlig vergessen. Sie existiert nicht.
Dann wird nicht nur die Angst, sondern auch vieles andere verschwinden, und viel Neues wird in deiner Erfahrung auftauchen.
Dieselbe Energie, die mit der Angst beschäftigt war, kann, wenn sie freigesetzt ist, die Liebe in deinem Dasein zum Aufblühen bringen. Dieselbe Energie, die mit Wut beschäftigt war, kann zu einem Hauch von unendlicher Freude in derStille deines Herzens werden. -Osho
Audio-Downloads über Angst http://www.leben-sterben.de/audio_downloads_dt.htm
Individuelle Retreats
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Seelisch- spirituelle Sterbebegleitung
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Neues E-BOOK
SEELISCH- SPIRITUELLE STERBEBEGLEITUNG
Die meisten Menschen, die in industrialisierten Kulturen leben, haben einen spirituellen Kontext sowohl für unser Leben als auch für unser Sterben völlig verloren. Die transformierenden Möglichkeiten, die menschlichem Leiden innewohnen, brauchen einen neuen Kontext ihrer Bedeutung, einen Rahmen, der aus dem Chaos einen Sinn und eine Ordnung entstehen lässt.
Veetman bietet in seinem Buch einen zusammenhängenden und tiefgehenden Rahmen, um über die spirituellen Aspekte des Sterbens nachzudenken und die mögliche Transformation des Sterbens zu verstehen. Deshalb ist dieses Buch ein wichtiger Teil der modernen Literatur über Tod und Sterben.
Meine Arbeit mit Sterbenden war ein Privileg. Ich wurde allein durch die Teilnahme an dem Prozess transformiert, mir wurden „Gott“ und „das Mysterium“ bewusster. Mit Sterbenden zu arbeiten bedeutet in Martin Bubers Worten, „sein eigenes Selbst auf geheimnisvolle Weise im strömenden Leben des Universums miteinbezogen zu wissen.“
Das Leben selbst zeigt sich in seiner großen und pulsierenden Schönheit als das, was in Wirklichkeit unsere wahre Natur ist; es geht weit über alles hinaus, was wir uns vorstellen könnten. Die Transformation, die wir im Sterben beobachten, bringt jene tiefen Strömungen eines höheren Bewusstseins in einen schärferen Fokus, die uns immer getragen haben und uns immer tragen werden- und auf dem Weg der Rückkehr im Sterben werden diese tiefen Strömungen des Bewusstseins zunehmend in unserem eigenen Wesen aktiviert, sie krönen unser Leben.
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