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Mit Trauer leben :
Schritte durch die
Dunkle Nacht der Seele
Gebetsmeditation für
geliebte Verstorbene
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Die Antwort ist die Bereitschaft, das menschliche Dasein als Mysterium zu erfahren, das uns lehrt, uns für die Wirklichkeit einer grösseren liebevollen Präsenz zu öffnen, und gleichzeitig etwas in uns zu finden, das jenseits von Leben und Tod, von Form und Persönlichkeit existiert.
Dies ist die transzendente Dimension des Bewusstseins,
"das in uns , was niemals stirbt".
In diesem Seminar erfahren und lernen wir
- unserer Trauer zu begegnen, daran zu wachsen und Mitgefühl für uns selbst und andere zu finden.
- unserer Trauer Raum und Zeit zu geben. Trauer als Heilung alter traumatischer Wunden
- die natürlichen Schritte zur Heilung zu verstehen.
- unseren ganz individuellen Weg zur Heilung zu erkennen
- die transformierende Qualität von Trauer zu verstehen
- mit tiefen Gefühlen wie Angst, Wut, Schmerz, Einsamkeit, Verzweiflung und
Hilflosigkeit bewusst umzugehen.
- Mut zur Begegnung mit dem Unbekannten zu finden.
- mit Vergänglichkeit zu leben, anstatt uns abzulenken.
- in der Wirklichkeit des gegenwärtigen Moments zu leben.
- unsere Liebe und Einzigartigkeit zu leben.
- das zu erkennen, was niemals stirbt.
- die Kraft zu finden, im Leben weiterzugehen
- die Bereitschaft zu Liebe und Hingabe
"Schritte durch die Dunkle Nacht der Seele"

Heilung von Trauer und Verlust
"Wann immer du in deinem Leben einen schweren Verlust erleidest - wie etwa den Verlust deines Besitzes, deines Heims, einer engen Beziehung, deines guten Rufes, deiner Arbeit oder körperlicher Fähigkeiten -, stirbt etwas in dir. Du fühlst dich in deinem Ichgefühl eingeschränkt. Unter Umständen verlierst du auch ein bisschen die Orientierung. "Ohne das ... wer bin ich da?"
Wenn dich eine Form, mit der sich ein Teil von dir unbewusst identifiziert hat, verlässt oder wenn sie sich auflöst, kann das extrem schmerzhaft sein. Sie hinterlässt sozusagen ein Loch im Gewebe deiner Existenz. Sollte das geschehen, dann verleugne oder ignoriere den Schmerz und die Trauer nicht, die du empfindest.
Akzeptiere, dass sie da sind. Sei auf der Hut vor der Neigung deines Geistes, eine Story um den Verlust herum zu erfinden, in der du die Rolle des Opfers spielst. Angst, Wut, Groll oder Selbstmitleid sind die Emotionen, die diese Rolle begleiten. Mach dir das bewusst, was diesen Emotionen zugrunde liegt und was sich hinter der erdachten Geschichte verbirgt: das Loch, die Leere. Kannst du dich diesem sonderbaren Gefühl der Leere stellen und es akzeptieren?
Wenn ja, wirst du vielleicht merken, dass es gar nichts Angst erregendes mehr ist. Du wirst überrascht feststellen, dass Frieden davon ausgeht. Immer, wenn ein Tod eintritt und sich eine Lebensform auflöst, strahlt das Göttliche, das Formlose und Unmanifestierte, durch die Lücke, die diese vergehende Form hinterlässt. Darum ist der Tod das Heiligste im Leben.
Darum kann der Frieden des Göttlichen über dich kommen, wenn du über den Tod meditierst und ihn akzeptierst.
Eckhart Tolle Aus dem Buch: Stille spricht


Über Tod, Sterben und Loslassen
Ich möchte über den Tod schreiben. Das, was uns in völliger Nacktheit zurücklässt,verletzlich und offen wie ein neugeborenes Kind in seinem ersten Schrei in diese Welt hinaus.
Wohin wird mich diese Reise bringen? Die Haut in Aufmerksamkeit aufgerichtet. Das Herz zittert. Der Atem stockt, während ich das Hindurchtreten durch das Tor erlaube, so still, und doch lässt es mich für immer verändert zurück. Es drängt mich zum tiefsten Grund des Ozeans. Der Platz, an dem Geräusche verschwunden sind, und nur Unendlichkeit bleibt.
Es zwingt mich, still zu werden - zu versuchen, all seine Facetten hineinzulassen wie ein Diamant, der im Licht schimmert, und mich mit seiner Macht blendet. Es zerrt an mir bis zu dem Punkt des Zerbrechens, so wie das Geräusch von zerbrechendem Eis auf einem Wintersee.
Es dehnt mich über das Winzigkeit meines Selbst aus, und lässt mich mit Leere gefüllt zurück.
Nur dieser Moment... so ganz besonders wertvoll... wenn ich nur mein Leben von diesem Platz aus leben könnte.
- von Priya Hansen-

