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Bibliothek | Gesundheit

Alzheimer und Demenz

Vorsorge durch gesunde bewusste Ernährung

Aktuelle Zahlen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft belegen, dass etwa 1,2 Millionen Deutsche von Demenz betroffenen sind , 60% davon an der bekanntesten Form, der Alzheimer-Erkrankung. Es gibt keinen Schutz vor dem  Verlust von Nervenzellen, doch können ein gesunder Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung das Risiko verringern und vorbeugend wirken.
 

Doch wie kann man durch Ernährung die eigene Gesundheit beeinflussen und Krankheiten wie Alzheimer und Demenz vorbeugen?
Gesund und sportlich

Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind das A und O für einen gesunden Lebensstil. Die gesunde und ausgewogene Ernährung umfasst viel Obst und Gemüse, mit wenig tierischen Fetten, ungesättigten Fettsäuren und Cholesterin.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Ernährung, die zu ca. 60% mit gesunden Kohlenhydraten und maximal einem Drittel Fetten abgedeckt wird. Dazu kommt ein geringer Anteil an Proteinen aus pflanzlichem und tierischem Eiweiß. Was bedeutet das für die gesunde Ernährung, die vor Alzheimer und Demenz schützen kann? Täglich viel Gemüse, Obst und Kohlenhydrate (Vollkornprodukte), mehrmals pro Woche Fisch und Geflügel, selten dunkles Fleisch, fettreiche Milchprodukte oder Alkohol.
Die fettarme Zubereitung frischer Zutaten ist dabei entscheidend. Anstatt tierischer Fette, wie Butter und Schmalz eignen sich pflanzliche Öle, wie Oliven- oder Sonnenblumenöl.
 
Hauptsache Vitamine

Es ist nachgewiesen, dass in erster Linie die Vitamine C und D, Vitamin B und Folsäure sowie das Provitamin A (Beta-Carotin) Demenz-Erkrankungen vorbeugen können. Vitamin C-reiche Nahrungsmittel sind unter anderem Paprikaschoten, Brokkoli, Rosenkohl, Hagebutten, Johannisbeeren und Kiwi. Vor allem Palmöl, Karotten, Grünkohl, Spinat, Mangold und Pfifferlinge enthalten einen hohen Anteil an Beta-Carotin, das gut vom Körper aufgenommen wird und wichtig für Funktion und Aufbau von Zellen, Blutkörperchen und den Stoffwechsel ist. Grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Orangen und Vollkornprodukte enthalten einen hohen Anteil an Vitamin B und Folsäure und sollen die Hirnleistung verbessern.
Lange ist man davon ausgegangen, dass Vitamin E auch eine positive Wirkung haben kann. Dies wird jedoch aktuellen Studien zufolge nicht bestätigt.
Alle Vitamine sollten hauptsächlich über die Nahrung aufgenommen werden und nicht in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Tabletten.

Das Geheimnis der Omega-3-Fettsäuren

Es existieren zahlreiche Studien über eine positive Auswirkung von Omega-3-Fettsäuren zur Vorbeugung von Demenz und Alzheimer. Ihnen wird eine protektive Wirkung zugeschreiben, die die Regeneration der Nervenzellen unterstützt und die Zerstörung der Nerven im Gehirn von Alzheimer-Patienten hinauszögern kann.
Besonders empfehlenswert sind die fettreichen Fische Lachs, Thunfisch, Makrele und Hering. Auch  Austern, Garnelen, Scholle und Kabeljau sowie Sojaprodukte und einige kaltgepresste Pflanzenöle verfügen über einen hohen Anteil an ungesättigten essentiellen Omega-3-Fettsäuren.
 
Bewegung und Gehirnjogging

Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter aktiv und lernfähig. Es muss nur regelmäßig gefordert und trainiert werden. Und damit sollte man nicht warten, bis die ersten Symptome auftreten. Viele Übungen lassen sich optimal in den Alltag einbinden. Zum Beispiel bieten Rätsel, Sudoku & Co. optimales Training für den Kopf. Auch Übungen zur Konzentration und Aufmerksamkeit, Lesen, Schreiben und Musizieren wirken sich positiv auch die Leistung des Gehirns aus.

 

 

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