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Spirituelle Transformation

Absolute Verantwortung übernehmen

Eine der fundamentalen Säulen der Bewusstseinstransformation ist die Bereitschaft des Einzelnen, die absolute Verantwortung für das eigene Selbst zu übernehmen. Es geht nicht darum, vollkommen zu sein, denn niemand ist vollkommen. In einem bewussten Kontext ist nicht einmal Gott vollkommen. Wenn ich das Wort Gott verwende, spreche ich immer davon, dass er, sie oder es zwei Gesichter hat: das Nicht-Manifeste und das Manifeste. Im Bereich des Nicht-Manifesten — jenseits von Zeit und Form — ist Gott die inhärente Vollkommenheit, ewig unwandelbar und immer frei vom Prozess des Werdens. Aus der Perspektive des Manifesten jedoch, in der Welt von Zeit und Form, versucht Gott, ein vollkommenes Universum zu erschaffen — und was für ein chaotischer Prozess das ist!

Die gesamte kreative Entfaltung verläuft sehr ungeordnet und ist voller Fehler. Die gute Nachricht dabei ist aber immer die: Wenn man den Prozess als Ganzes aus genügender Entfernung betrachtet, kann man erkennen, dass tatsächlich Entwicklung stattfindet, und das ist das zutiefst Positive daran. Aber der manifeste Gott ist nicht vollkommen. Weshalb? Weil er oder sie sich immer noch entwickelt. Daher wird klar, dass auch wir nicht vollkommen sein können. Das liegt in der Natur des Entwicklungsprozesses.

Wenn du aber im Kontext der Entwicklung ein befreiter Mensch sein willst, kommt es darauf an, dass du bei all deiner Unvollkommenheit bereit bist, jetzt die absolute Verantwortung für dein eigenes Selbst zu übernehmen.

 

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