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Gesundheit & Heilung

Warum schlafen wir?

Etwa ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir. Solange der Schlaf erholsam ist, machen wir uns keine Gedanken um den Schlaf. Erst wenn wir unter den Folgen längerer Schlaflosigkeit leiden, wissen wir ihn zu schätzen. Heute weiß man durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, dass der Schlaf lebensnotwendig für den Körper und die Psyche ist.
Auch der Zusammenhang zwischen Schlafmangel und dem Auftreten ernsthafter Erkrankungen ist mittlerweile belegt.

Darum tut der Schlaf so gut:

  • Im Schlaf regeneriert sich der Körper: Organe und Gewebe, die im Laufe des Tages durch Umwelteinflüsse geschädigt wurden, werden im Schlaf repariert.
  • Je besser unser Körper diese Schädigungen reparieren kann, desto mehr werden Alterungsprozesse aufgehalten und wir bleiben länger so schön wie wir sind.
  • Kinder wachsen wirklich im Schlaf. Die Ausschüttung von Hormonen, die für das Wachstum verantwortlich sind, erreicht im Schlaf den höchsten Wert.
  • Im Schlaf werden besonders viele Stoffe ausgeschüttet, die die körpereigene Abwehr aktivieren. Der Körper kann sich besser gegen Krankheitserreger wehren.
  • Je besser wir schlafen, desto weniger anfällig sind wir für Krankheiten.
  • Normalerweise haben wir im Schlaf keinen Hunger und können so 7 bis 8 Stunden durchschlafen. Verantwortlich dafür sind bestimmte Hormone.
  • Ist der Schlaf langfristig gestört und damit auch der Hormonhaushalt, so kann es zu einem gesteigerten Hungergefühl und zur Gewichtszunahme kommen. Gesunder Schlaf schützt vor Übergewicht.
  • Im Schlaf werden Entzündungsprozesse unterdrückt. Menschen mit chronischen Schlafstörungen haben häufiger koronare Herzerkrankungen als Menschen mit Gesundem Schlaf.
  • Wir verlieren im Schlaf nicht das Bewusstsein, im Gegenteil: Im Schlaf sind einige Gehirnregionen besonders aktiv und verarbeiten die Eindrücke des Tages. So kann sich auch unser Geist erholen. Stärkster Ausdruck dieser Leistung des Gehirns sind die Träume.
  • Es ist nachgewiesen, dass wir nach ausreichendem Schlaf besser lernen und das Gelernte auch besser behalten. Deshalb ist Schlaf für alle wichtig, die jeden Tag Neues dazulernen müssen.
  • Auch die Psyche erholt sich im Schlaf, und wir sind ausgeglichener und leistungsfähiger. Menschen mit chronischen Schlafstörungen entwickeln wesentlich häufiger Depressionen als Menschen mit gesundem Schlaf.
  • Je schlechter wir schlafen, desto schlechter können wir auf unsere Umwelt reagieren.



Gehirn und Schlaf

Schlaf gehört wie die Nahrungsaufnahme zu den Grundbedürfnissen unseres Lebens und bedeutet nicht etwa Luxus, dem wir uns hingeben, sondern ist ein wichtiger Bestandteil unseres Fühlens und Erlebens.

Ein Mangel an gesundem Schlaf macht uns reizbarer, konzentrationsgeschwächter, lethargischer und unsere Leistungsfähigkeit lässt schnell nach. Permanenter Schlafentzug kann unser Verhalten erheblich verändern, zu Halluzinationen führen und ist mit Sicherheit krankmachend. Seele und Körper sind also tagsüber und nachts miteinander verquickt.

In unserem Wachbewußtsein am Tage ist auch eine enge Wahrnehmungskontrolle der inneren und äußeren Reize vorhanden (dies bezieht sich auf die Sinnes-eindrücke wie Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Handlungsabläufe usw. ). Nachts stehen diese Kontrollfunktionen eher im Hintergrund und die rechtshirnigen Eigenschaften wie etwa das Phantasieren und das freie Assoziieren gewinnen die Oberhand. Im Bewusstseinszustand des Schlafs zeigt sich das natürliche Bestreben unseres Gehirns, ein inneres Gleichgewicht aller gewonnenen Reize herzustellen. Dies geschieht durch die Dynamik von Anspannung und Aktivierung im Gegensatz zu regelmäßig auftretenden entspannten Phasen und Traumelementen, die nachts unsere Lernvorgänge ermöglichen.

Schlaf bedeutet also auch ein aktives Bewußtsein, eben nur auf einem anderen Niveau und von anderen Hirnregionen gesteuert. In den sechs bis sieben Stunden Nachtschlaf verarbeitet unser Geist ganz bewußt sehr unterschiedliche und gegensätzliche Gefühle.

In dem Biorhythmus des Schlafes sind die phasenhaft auftretenden Traumphasen (REM-Phasen) besonders wichtig, da hier unser Bewußtsein besonders erlebnisnah in Form des Traumes arbeitet. Szenarien des Alltages aber auch Erinnerungen treten auf, werden aneinandergereiht, kombiniert. In diesen regelmäßigen, etwa alle 60 bis 90 Minuten auftretenden Traumphasen, die insgesamt etwa 15 Minuten lang sind und gegen Morgen etwas kürzer werden, verarbeiten wir wahrscheinlich Altes und Neues zu neuen möglichen Entwürfen und Lösungen. Unser Gehirn ist in solchen Phasen sehr kreativ.
Ein gesunder und erholsamer Schlaf bedarf dieser Rhythmik.

Schlafstörungen, Ursachen und Behandlung

CD 2028 | Tiefer erholsamer Schlaf

 

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