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Bewusstes Sterben

 

Umgang mit Sterbenden

Wer auch immer den Kranken umsorgt - es sollte eine Person sein, die für den Sterbenden angenehm ist, die er gern hat. Unter keinen Umständen sollte es jemand sein, der im Kranken Ärger auslöst, wenn er ihn bloß sieht - egal, ob es sich dabei um einen bestimmten Pfleger, eine gewisse Krankenschwester oder wen auch immer handelt. Es sollte also jemand sein, den der Sterbende mag.

Diese fürsorgende Person sollte dem Sterbenden helfen, heilsamen Gedanken zu folgen. Sie sollte ihn in sanfter Weise ermutigen, über heilsame Objekte nachzudenken, mit denen sich der Sterbende während seines Lebens vertraut gemacht hat, wie etwa über seinen Meister und so weiter. Der Sterbende hat keinen kräftigen Geist mehr, seine Erinnerungsfähigkeit ist nicht mehr stark. Die ermutigenden Worte der Betreuungsperson werden dem Sterbenden helfen, seinen Geist auf heilsame Gedanken zu richten.

Warum sind heilsame Gedanken im Sterbeprozess von so entscheidender Bedeutung? Der Grund ist der folgende: Ähnlich wie Wasser und Dünger Samen zum Sprießen bringen, helfen heilsame Gedanken im Sterbeprozess, die Eindrücke positiver Handlungen zur Reife zu bringen. Wie gesagt, wird der Sterbende während seines Lebens wahrscheinlich eine Vielzahl von heilsamen und unheilsamen Handlungen ausgeführt haben. Durch heilsame Gedanken reifen im Sterbenden zuerst die heilsamen Eindrücke heran, geben die heilsamen Eindrücke zuerst ihr Resultat.

Kann der Sterbende seine Pflegeperson dagegen nicht ausstehen, dann kommen wahrscheinlich nicht die heilsamen, sondern die unheilsamen Potentiale des Sterbenden zur Reifung. Dasselbe kann passieren, wenn es rund um den Sterbenden hektisch zugeht. Der Sterbende wird sich vielleicht darüber empören, dass ihn so viel Lärm umgibt. Er wird sich fragen: Warum machen die denn so einen Wirbel? Auch diese Verärgerung ruft im Sterbenden seine negativen Potentiale wach. Vorhanden sind in seinem Geist beide, heilsame wie unheilsame Eindrücke. Die heilsamen Eindrücke werden durch heilsame Gedanken zur Reifung gebracht, die negativen Potentiale durch unheilsame Gedanken.

Angenommen, der Sterbende hat keine sonderlich starken heilsamen Eindrücke: Durch Unvorsichtigkeit können in dieser Person leicht negative Gedanken aufkommen und leicht dazu führen, dass ihre wenigen heilsamen Eindrücke beim Sterben nicht zur Reifung kommen. Diese heilsamen Eindrücke werden weiterhin im Geist bleiben, vorerst werden aber die negativen Eindrücke heranreifen. Wenn störende Einflüsse im Sterbenden Ärger oder Hass aufkommen lassen, dann führt das dazu, dass in diesem entscheidenden Augenblick die negativen Eindrücke zur Reifung kommen.

Wir sollten während des Lebens so viel Heilsames wie möglich leben und im Sterbeprozess diese positiven Potentiale durch heilsame Gedanken wachrufen.



Die Stadien der Auflösung der Elemente im Sterbeprozess

Während der Körper erschlafft, während der Urstoff der Festigkeit seine Kraft verliert, den Geist zu unterstützen, erscheint dem Sterbenden ein gewisses Bild. Es handelt sich dabei nicht um eine Wahrnehmung der Augen, sondern lediglich um eine Erscheinung, die dem Geist des Sterbenden vorschwebt. Sie wird vom sterbenden als eine Art Dunst erfahren. Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, flimmert manchmal über der Straße Dunst. Es sieht so aus, als befände sich Wasser auf der Straße. Eine solche Erscheinung erfährt der Sterbende zu diesem Zeitpunkt.

Der Grund dafür ist, dass der Urstoff der Festigkeit seine Fähigkeit verliert, den Geist zu unterstützen und dabei der nächste Urstoff, der Urstoff der Feuchtigkeit oder des Wassers, etwas an Stärke gewinnt. Genau das verursacht dann im Geist des Sterbenden diese Erscheinung des Dunstes oder des glimmernden Wassers. Dies ist wohlgemerkt keine Wahrnehmung der Augen, sondern lediglich eine Erscheinung des Geistes des Sterbenden.

 

CD 2003 b | Die 8 Stadien der Auflösung und die Betreuung Sterbender

Diese CD beschreibt ausführlich die Stadien der Auflösung von Körper und Geist,
gibt Hinweise für die Begleitung in jedem Stadium, über die sich verändernden
Bedürfnisse des Sterbenden und die subtilen Merkmale jedes Stadiums.
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